Empfehlungsmarketing: Warum Google Plus anders ist als die Anderen (Teil 3)

Google hat mit Google Plus eine neue Social Media Plattform auf den Markt gebracht und reagiert damit auf einen Trend, der sich seit einigen Jahren etabliert: wir nutzen das Internet nicht mehr nur um Informationen zu finden, sondern es ist ein Ort geworden an dem wir uns treffen, Erfahrungen teilen und Kontakte knüpfen. Weil Menschen ihre Zeit im Internet verbringen, ist es ein attraktiver Platz für Werbung und Marketing. Doch nicht jede Plattform ist für jedes Unternehmen gleich nützlich, denn man kann verschiedene Ziele mit unterschiedlichen Plattformen erreichen.

Google Plus Local ist eine Social Media Plattform für lokale Unternehmen

Google Plus Local LocalIn Teil 1 von Warum Google Plus anders ist als die Anderen geht es darum, dass Social Media Plattformen unterschiedliche Funktionen haben. Weil Google aber für die meisten deutschen Internetnutzer der Startpunkt ist, um nach einem lokalen Unternehmen oder Dienstleistung zu suchen, kommen lokale Unternehmer an Google Plus Local eigentlich nicht vorbei. Potenzielle Kunden werden schon in den Suchergebnissen auf den Google Plus Local Eintrag hingewiesen. Das schafft übrigens in der Form keine andere Social Media Plattform.

Google Plus Local KreiseHinzu kommt, dass Google Plus mit einigen ganz speziellen Funkionen designt wurde, die es lokalen Unternehmern relativ leicht machen den Account zu Marketingzwecken zu verwenden. In Teil 2 von Warum Google Plus anders ist als die Anderen sind wir auf die Kreise eingegangen, die ein leicht bedienbares Kontaktmanagement-System darstellen und eine gezielte Kundenansprache ermöglichen. Wer genau hinschaut, der sieht, dass Google auch in die Nische der B2B Kommunikation drängt.

Google Plus Local BewertungenIm heutigen dritten Teil möchten wir auf eine Möglichkeit eingehen, die zwar nicht ganz neu ist, Google Plus aber ebenfalls von den anderen sozialen Netzwerken unterscheidet: auf Google Plus Local können lokale Unternehmen bewertet werden. Die Online-Präsenz lokaler Unternehmen wird stark aufgewertet, wenn zufriedene Kunden auf Google Plus Bewertungen und Empfehlungen abgeben.

Empfehlungsmarketing erlebt mit dem Internet eine Renaissance

Durch das Internet haben sich die Regeln in Sachen Kommunikation ein wenig geändert. Es liegt jetzt nicht mehr nur in der Hand der Marketingabteilung, welche Botschaften über das Unternehmen verbreitet werden. Plötzlich können alle mitreden, egal in welcher Beziehung sie zu dem Unternehmen stehen. So kann man die Deutsche Bahn noch aus dem Zug heraus darauf aufmerksam machen, dass das Toilettenpapier fehlt und alle kriegen es mit.

Der Unterschied zu Print, TV -und Radiowerbung liegt vor allem im Dialog. Es reicht nicht mehr sich nur zu präsentieren, oder einen guten Slogan zu haben, sondern man muss ihn auch verteidigen. Und das tut man am Besten in dem man nicht nur über sich selbst spricht, sondern andere über sich sprechen lässt. Das gute alte Empfehlungsmarketing erlebt durch das Internet und den Social Media Plattformen eine Renaissance.

Empfehlungsmarketing und Google Plus

Dabei hat sich Grundsätzliches in unserer Kommunikation geändert. Im Internet geht eine Werbebotschaft nicht mehr nur von Sender zu Empfänger, sondern Empfänger können sofort öffentlich antworten oder untereinander am Unternehmen vorbei reden. Das stellt Chance und Risiko zugleich dar. Negativ betrachtet bedeutet dieser Wandel man könnte Opfer eines Shitstorms werden. Doch daran ist weder das Internet, noch Social Media schuld. Ein Shitstorm entwickelt sich aufgrund eines Fehlverhaltens des Unternehmens, wie zum Beispiel, dass man Versprechungen macht, die hinterher nicht gehalten werden oder die eigenen Kunden (bzw. potenziellen Influencer und Markenbotschafter) respektlos behandelt.

Positiv betrachtet sind die neuen, netzwerkartigen Kommunikationsflüsse eine Chance dem Unternehmen Glaubwürdigkeit zu verschaffen und eine astreine Reputation aufzubauen. Abgesehen von einem guten Produkt, ist eine sympathische und authentische Beziehung zu den eigenen Kunden und Mitarbeitern nicht nur die beste Prävention für einen Shitstorm, sondern und die einzige Möglichkeit, um echte und positive Bewertungen und Empfehlungen und anderes Feedback zu bekommen.

Nutzergenerierte Inhalte sind Teil der Online-Präsenz eines Unternehmens

Das was Leute öffentlich im Internet über ein Unternehmen sagen (Nutzergenerierte Inhalte) wird Teil der Online-Präsenz und alle potenziellen Kunden können sich damit ein Bild über das Unternehmen machen. Das zeigt Qualität und Charakter des Unternehmens. Um einen guten Charakter zu beweisen, muss man übrigens auch als Unternehmen nicht perfekt sein. Aber es hilft natürlich, wenn man nicht nur exzellenten Kundenservice bietet, sondern auch mal einen Schritt mehr macht und mit proaktivem Kundenservice überzeugt. Folgendes Beispiel zeigt, dass Antonio Rescigno offensichtlich mit zu den besten Friseuren in Frankfurt gehört.

Empfehlungsmarketing mit Kennstdueinen und Google Plus Local

Die Online-Präsenz eines Unternehmens besteht also zum Teil aus den Inhalten, die das Unternehmen selbst verbreitet (Werbung, Pressemitteilungen, Blogbeiträge, News auf der Firmenwebseite, Tweets und Postings auf Social Media Plattformen oder in Foren) und wird zudem noch mit Nutzergeneriertem Inhalt in Form von Empfehlungen, Bewertungen, Kommentaren und Erfahrungsberichten angereichert. Aber das ist noch nicht alles.

Das besondere am Internet ist, dass ein Unternehmen auf all das reagieren kann und damit öffentliche Dialoge führt. Diese Dialoge sind es, mit denen ein Unternehmen partizipiert und im besten Fall Andere dazu animiert mitzumachen. Mit diesen Reaktionen und Dialogen hat man die Möglichkeit sich als authentisches und sympathisches Unternehmen darzustellen. Wer überhaupt nicht reagiert (sei es auf Emails, Facebook-Kommentare oder schlechte Bewertungen), der wirkt im Internet gesichtslos und desinteressiert. Und das ist weniger förderlich für die Freundschaft mit Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern.

Empfehlungsmarketing mit Google Plus Local

Google Plus ist deswegen anders als die anderen Social Media Plattformen, weil die Local Seiten, genauso wie früher Places, darauf ausgerichtet sind lokale Unternehmen zu bewerten. Zwar kann man auch auf anderen Social Media Plattformen eine Empfehlung für ein Unternehmen oder ein Produkt aussprechen, aber ein Tweet hier oder ein Facebook Kommentar sind zwar erstrebenswert (und viel Wert) aber weniger gebündelt, als auf richtigen Bewertungsplattformen.

Bewertungssterne bei KennstDuEinendeAuf Bewertungsplattformen wie KennstDuEinen, Qype, Yelp und eben auch Google Plus Local, sieht man nicht nur alle Bewertungen auf einen Blick, sondern man sieht auch wieviele Bewertungen abgegeben werden und erkennt einen Gesamtdurchschnitt. Während dieser Gesamtdurchschnitt bei den meisten Bewertunsgplattformen mit Sternchen dargestellt ist, hat Google Plus sich sein eigenes Bewertungssystem gekauft.

Zagat: das Bewertungssystem von Google Plus Local

Zagat Google Plus Local 1Zagat ist ein amerikanisches Bewertungssystem, wurde ursprünglich für einen Restaurantführer entwickelt und wurde letztes Jahr von Google gekauft.

Zagat Bewertungen Google Plus LocalDas besondere an diesem System ist, dass man verschiedene Aspekte beurteilen und damit eine mehrdimensionale Bewertung abgeben kann. Wer in ein Restaurant geht, dem kommt es unter Umständen nicht nur auf das Essen an, sondern auch auf Service, Einrichtung und Preis. Manchen ist der Preis wichtiger als der Service, andere können ihr Essen mit einer schlechten Einrichtung nicht geniessen und so weiter.

Die Bewertungen sind also differenzierter. Allerdings ist die visuelle Darstellung weniger attraktiv, denn mit dem Zagat System hat Google sich von den auffälligen Bewertungssternen verabschiedet und das kann sich auch auf die Besuchzahlen und letztendlich auf den Umsatz auswirken. Lokale Unternehmen haben aber trotzdem noch eine Chance mit Sternen in den Suchergebnissen aufzutauchen. Entweder über Google AdWords oder mit einem Eintrag bei einer Bewertungsplattform.

Bewertungssterne in den Suchergebnissen

Die Google Plus Local Bewertungen werden übrigens auch schon direkt in den lokalen Suchergebnissen angezeigt. Wie sie angezeigt werden, liegt allerdings daran, wieviele Bewertungen ein lokales Unternehmen gesammelt hat. Dabei belohnt Google die, die besonders viele Bewertungen sammeln. Wer gar keine Bewertungen auf dem Google Plus Local Profil hat, bei dem erscheint „nur“ der Verweis zur Google+ Seite. Wer weniger als 10 Bewertungen hat, bei dem wird die Anzahl der Bewertungen in den lokalen Suchergebnissen angezeigt und wer mehr als 10 Bewertungen gesammelt hat, bei dem wird die Gesamtnote angezeigt.

Zagat Bewertungen in den SERPs

Warum lokale Unternehmer ihr Online-Empfehlungsmarketing trotzdem nicht nur über Google Plus Local managen sollten

Lokale Unternehmer, die ihr Google Plus Local Profil optimieren und pflegen und darüber auch Bewertungen und Empfehlungen sammeln, erreichen in den Suchergebnissen eine Sichtbarkeit, die man mit anderen Social Media Plattformen nicht vergleichen kann. Wenn ein User nach einer lokalen Dienstleistung sucht, dann findet er nicht nur Kontaktdaten und Karte, sondern kann sich auch sofort ein Bild über die Qualität des Anbieters machen. Wer viele gute Bewertungen sammelt, schafft sich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Anbietern, die das Profil nicht pflegen.  

Nutzer können nicht anonym bewerten

Allerdings hat Google ein Hindernis eingebaut, denn Nutzer können bei Google Plus Local nicht mehr anonym bewerten, so wie das bei Places noch der Fall war. Wer ein lokales Unternehmen bewerten möchte, der braucht ein Google Plus Profil und muss dafür eingeloggt sein. Die Bewertungen und Empfehlungen werden dadurch öffentlich mit der Person verknüpft und nicht jeder Kunde möchte das. Es gibt sensible Branchen, gerade im Medizinischen -oder auch im Erotikbereich, wo Kunden zwar sehr zufrieden mit den Anbietern sind und diese auch gerne im Internet bewerten möchten, aber nicht öffentlich. Auf Bewertungsplattformen wie KennstDuEinen muss man sich zwar registrieren, hat aber beim Veröffentlichen der Bewertung die Möglichkeit, die eigene Privatsphäre zu schützen.

Google Places zeichnete sich durch Pannen aus, Google Plus Local zieht nach

Manchmal steckt bei Google der Wurm drin. Es ist ein allgemein bekanntes Problem, dass Daten oder sogar ganze Standorte einfach aus den Suchergebnissen verschwinden oder das falsche Daten in Form von doppelten Einträgen auftauchen. Hintergrund dafür ist, dass bei Google alles durch einen Algorithmus gesteuert wird, der leider auch fehleranfällig ist. Leider gibt es Beispiele, da wurden Standorte einfach als geschlossen angezeigt oder aber auch Bewertungen gehen verloren.  Das kann man zwar mit viel starken Nerven reparieren, aber die Erfahrung hat gezeigt, dass dabei einige Wochen vergehen können und das kann einem lokalen Unternehmen ernsthaften Schaden zufügen.

Die einzige Möglichkeit den Schaden zu verringern ist, die eigene Online-Präsenz und Reputation auch auf andere Plattformen auszuweiten. Wer also zum Beispiel einen Eintrag bei bei KennstDuEinen pflegt, der erreicht mit diesem Eintrag Sichtbarkeit in den organischen Suchergebnissen und kann damit größeren Schaden abwenden. Online-Marketing sollte zwar immer zielgerichtet sein, aber auch immer auf mehrere Kanäle verteilt werden. Damit wird man nicht zu abhängig von nur einer Plattform und stärkt die Online-Reputation an verschiedenen Stellen. 

Sie haben Fragen zum Thema Empfehlungsmarketing mit KennstDuEinen? Rufen Sie uns an unter 069/67701443. Wir beraten Sie gern! Google Plus Local

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