Kann Email-Marketing mit Social Media mithalten?

Email Marketing gehört zu den ältesten Bausteinen des Online-Marketings und ist vor allem deswegen interessant für Firmen jeder Art und Größe weil es, wenn es erst mal läuft, fast automatisierbar ist. Aber bringt Email Marketing überhaupt etwas? Wird es nicht von Kunden oder Geschäftspartnern eher als aufdringlich, im schlimmsten Fall sogar als Spam empfunden? Lesen Sie hier, wie Sie mit Email-Marketing auch in Social Media Zeiten punkten können.

Email und Newsletter Marketing für Unternehmer Da im letzten Jahr immer mehr Menschen in die sozialen Netzwerke geströmt machen sich Unternehmen verstärkt Gedanken dazu wie und ob sie diese Netzwerke zu Marketingzwecken einsetzen können. Dabei, so scheint es, ist Email Marketing in den Hintergrund geraten und der ein oder andere fragt sich, ob es als Folge von Social Media bald ganz verschwinden wird.

Doch erfolgreiche Email-Marketer sehen das anders und überlegen dass sich die beiden Formen stärker vermischen (sollten). Das heißt, Email Marketing wird mehr Social und Social Media mehr Marketing getrieben. Nutzen Sie die Vorteile von beidem, indem Sie auf den Social Media Kanälen Aufmerksamkeit und Interesse für sich wecken (und Email Adressen sammeln) während Sie mit Newslettern Ihre Dienstleistung bzw. Ihr Produkt verkaufen.

Einer der großen Vorteile von Email-Marketing ist dass Interessenten, die einen Newsletter abbonieren, bereits das Bedürfnis aussprechen dass sie über ein bestimmtes Thema informiert werden möchten. Sie erwarten also Informationen und sind grundsätzlich offen für das was kommt. Es handelt sich hier um hervorragend qualifizierte Interessenten. Jetzt müssen Sie nur noch von ihrem Produkt bzw. von sich als Anbieter einer Dienstleistung überzeugen.

Spam

Email Marketing wurde bereits für tot erklärt und das liegt mindestens an zwei Punkten. Erstens ist es ein Problem, wenn (unqualifizierte) Email Adressen einfach gekauft werden. Denn dann werden ungefragt Emails verschickt und die Gefahr, dass die Empfänger sich in dem Moment nicht für das angepriesene Produkt interessieren ist dementsprechend hoch. Selbst wenn diese Emails noch an dem Spam-Filter vorbeikommen, gelesen werden sie im Zweifel nicht.

Der zweite Punkt ist, dass es viele schlecht gestaltete Email-Kampagnen gibt die eher nerven als Interesse zu wecken. Das haben wir als Konsumenten alle schon erlebt. Als Folge tragen sich die Empfänger entweder aus dem Verteiler aus oder, schlimmer noch, markieren Ihre Email als Spam. Um das zu vermeiden ist es wichtig, wirklich etwas zu sagen zu haben und relevante, ansprechende Inhalte zu gestalten.

Inhalte

Content ist King und Relevanz seine Queen. Es ist wichtig, dass Sie Botschaften senden, die Ihre Kunden und potenziellen Neukunden wirklich interessieren könnten. Dass heißt, wenn jemand den Newsletter eines Fitnessstudios abonniert, dann erwartet er keine Informationen über Bücher oder Restaurants. Eine gute Email Kampagne könnte diesem Interessenten zum Beispiel eine Email über Yoga oder Spinning schicken. Was ist Yoga, wofür ist es gut, wer empfiehlt es? Wenn diese Informationen gut aufbereitet sind, dann wird sich der Empfänger dieser Email vermutlich als nächstes fragen: Wo/wann kann ich es machen?! Wenn das Fitnessstudio dann noch einen Gutschein für eine Probestunde anfügt, ist die Chance groß, dass der Empfänger einen unverbindlichen Termin bucht.

Ziele setzen

Ohne klar formulierte Ziele und Zielgruppen ist es unmöglich erfolgreiche Kampagnen durchzuführen. Vor allem für Unternehmen die verschiedene Produkte oder Sparten anbieten macht es Sinn sich für jede Kampagne konkrete Ziele zu setzen. Ziele für das Fitnessstudio könnte sein entweder neue Mitglieder zu werben oder einen ganz bestimmten Kurs anzupreisen. Ein Versicherungsmakler könnte eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine Lebensversicherung anbieten wollen. Doch in jedem dieser Fälle unterscheiden sich evtl. die Zielgruppen und wenn diese ihren Bedürfnissen gerecht angesprochen werden, dann kann auch erfolgreich Interesse geweckt werden (würde ein Bodybuilder sich nicht eher von tollen Geräten, als einem super Yoga Kurs überzeugen lassen?).

Auch bei anderen Branchen ist es wichtig konkrete Ziele für die Kampagne zu verfolgen. Wenn ein Versicherungsmakler eine Berufsunfähigkeitsversicherung absetzen möchte, dann wird eine Email Kampagne anders aussehen, als wenn er auf eine private Krankenversicherung aufmerksam machen möchte. Konkrete Ziele helfen nicht nur den Inhalt zielgruppengerecht zu gestalten, sondern auch um einen sinnvollen Email Verteiler aufzubauen. So bringt es zum Beispiel mehr, wenn eine private Krankenversicherung denen angeboten wird, für die das auch wirklich in Frage kommen könnte.

Listen und Communities

E Mail MarketingDie Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Email Marketing sind gut sortierte, bereinigte Email Listen. Je besser Sie Ihre Kontakte kennen bzw. je besser Sie sie differenzieren können, desto relevanter können Sie Ihre Ansprache gestalten. Im Fall des Fitnessstudios würde es vermutlich Sinn machen, die Liste nach Geschlecht zu ordnen und den einen „Bauch-Beine-Po“ und den anderen „Spinning-Kurse“ anzubieten.

Optimieren Sie Ihre bereits vorhandenen Kundenlisten und prüfen Sie sie auf Aktualität. Seien Sie sorgfältig beim hinzufügen neuer Kontakte denn eine Kundenliste bringt Ihnen dann am meisten, wenn sie wirklich nützliche Informationen enthält, die Ihnen helfen Ihre Dienstleistung oder Ihr Produkt zu vertreiben.

Versuchen Sie, so viele sinnvolle Informationen zu Ihren Kontakten hinzuzufügen wie möglich. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie nicht wahllos Informationen aufnehmen, denn sonst stopfen Sie Ihre Verteiler und Kundendatenbank eventuell mit Daten zu, durch die dann nur noch schwer durchzublicken ist.

Personalisierung

Personalisierung bedeutet, dass Sie Ihre Kunden möglichst individuell ansprechen. Hier reicht es allerdings nicht eine langweilige Mail zu schicken, die automatisiert den Namen Ihres Kunden einfügt. Sondern es geht eher darum, dass Sie herausfinden, was Ihre Kunden interessiert. Arbeiten Sie Bundesweit? Dann könnten Sie Ihre Liste zum Beispiel nach Regionen sortieren und Ihre Kampagne inhaltlich darauf ausrichten.

Wenn Sie aber auch noch den Beruf kennen, dann können Sie zum Beispiel die Inhalte besser anpassen. Wenn Sie also ein spezielles Rückentraining anbieten wollen, dann können Sie die Büroarbeiter davon überzeugen, dass ihnen schon allein wegen des ständigen Sitzens so ein Rücken- oder Ausdauertraining gut tun würde, während Sie bei Handwerken beispielsweise auf Knieprobleme eingehen können.

Auf die richtige Software kommt es an…

Das besondere an Email-Marketing ist, dass Sie mit nur einem Knopfdruck eine große Menge an Interessenten ansprechen können. Doch je mehr Kontakte Sie haben, desto unübersichtlicher kann ein solches Mailing sein. Damit Sie Ihre Kampagnen gut managen können, empfiehlt sich dafür eine Software, in der verschiedenen Listen angelegt werden bzw. zu der automatisch neue Adressen hinzugefügt werden, wenn sich ein Interessent für einen Newsletter zum Thema XY einträgt.

Sie können mit einer guten Email Software testen, welche Inhalte besser ankommen. So können Sie zum Beispiel zwei Betreffzeilen entwerfen, die  jeweils an 10% Ihrer Liste verschickt werden. Die Software wertet dann aus, welche Betreffzeile öfter angeklickt wurde und verschickt diese an die restlichen 80% Ihres Verteilers. So werden Sie mit Hilfe einer Software immer besser darin Ihre Emails und Betreffzeilen zu gestalten, denn Sie lernen mit der Zeit was bei Ihren Kunde und potenziellen Neukunden am Besten ankommt.

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