Google Local Inventory Ads und Store Visits

Google Local Inventory Ads und Store Visits – das Beste aus der Online und Offline Welt für den Kunden
Mit Google Local Inventory Ads (LIA) bzw. Produktanzeigen mit lokaler Verfügbarkeit stellt Google ein Werbeformat zur Verfügung, welches auf Google Shopping basiert. Während bei klassischen Shopping Kampagnen der Online-Shop im Vordergrund steht, ermöglichen die Inventory Ads zusätzlich die Bewerbung von Warenbeständen, die an einem Standort vor Ort verfügbar sind. Alternativ zu einem Online-Kauf kann ein Interessent das gewünschte Produkt zunächst online reservieren, vor Ort begutachten und gegebenenfalls dann erst kaufen.

Mit Local Inventory Ads die „Verfügbarkeit vor Ort“ in der Google-Suche signalisieren
Da der Kaufprozess eines potentiellen Kunden oft mit einer Internetrecherche beginnt, ist es für Händler wichtig, mit den Produkten und akzeptablen Preispunkten präsent zu sein. Durch die zusätzliche Darstellung der Verfügbarkeit vor Ort, können Interessenten auch zu spontanen Ladenbesuchen animiert werden, insbesondere bei mobilen Suchen in der Nähe des Geschäfts. Bei der Auswahl der Produkte und deren Preisen ist die Wettbewerbsfähigkeit zwingend erforderlich. Zu „teure“ Produkte – die Internetnutzer vergleichen natürlich online Preise – führen nicht zu den gewünschten Conversions und setzen das Werbebudget nicht optimal ein.

Wie kann man Local Inventory Ads als Händler nutzen?
Um Local Inventory Ads als Händlern nutzen zu können, ist immer ein aktueller Datenfeed erforderlich, der neben der Produktabbildung und -beschreibung pro Standort einen aktuellen Preis und eine aktuelle Verfügbarkeit der Ware abbildet. Es sollten niemals Produkte beworben werden, die nicht vor Ort gekauft werden können. Google behält sich vor der ersten Schaltung von Produktanzeigen mit lokaler Verfügbarkeit eine Prüfung von Adwords Anzeigen und Produkten im Ladengeschäft vor, um den Lagerbestand und somit die Qualität der Werbung sicherzustellen.

Besucher vor Ort / im Laden messen
In Kombination mit der Google Store Visit Conversion besteht die Möglichkeit eine Shopping Kampagne nicht nur in Bezug auf den Umsatz, sondern auch mit Hinblick auf die vor Ort generierten Benutzerströme auszuwerten. Dabei lässt sich durch anonyme Nutzerstatistik ermitteln, wieviel Prozent der Klicks auf eine Werbeanzeige zu einem Besuch vor Ort geführt haben.

Die Messung der Store Visit Conversions ist nicht nur für Shopping, sondern auch für Adwords Such- und Display-Kampagnen möglich. In jedem Fall gibt es eine erforderliche Mindestanzahl an Klicks, die je nach Use Case und Standortcharakteristika (z. B. Größe der Verkaufsfläche, Anzahl und Frequenz der Kunden pro Tag) variiert. Store Visits werden erst in der Adwords Oberfläche angezeigt, wenn eine statistisch relevante Anzahl von Datenpunkten, die auch den Datenschutz (keine Auswertung auf Benutzerbasis möglich) sicherstellt, vorliegen. Somit können online zu offline (o2o) Conversions als weitere Messung der Werbewirksamkeit genutzt werden.

Weiterführende Informationen finden Sie wie folgt:

LIA Produkt und Anforderungen

Store Visit Conversion

Fallbeispiele

GRAVIS

OBI

SportScheck

Neben Google bietet auch Facebook entsprechende Mechanismen zur Messung von Besuchen vor Ort. In Kombination mit der Bluetooth Beacon Technologie können Benutzerströme nicht nur in Bezug auf die Werbewirksamkeit, sondern auch mit Hinblick auf Bewegungen am Standort analysiert werden.

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Für Rückfragen steht Ihnen Florian Rang, COO WinLocal GmbH, sehr gerne zur Verfügung: Jetzt kontaktieren

„Es hätte auch anders kommen können“

Unter diesem Motto veranstalteten wir erstmalig ein großes Event mit der Fortuna und Canada Life.

Die Fortuna Köln-Tour 4.0 – „geprüft und bewertet“ – war eine erfolgreiche Netzwerkveranstaltung bei der wir den Partnern spielerisch und lebendig einen Eindruck zu unseren Produkten und Lösungen geben konnten.

Stefano Straberg, Leiter Regionalzentrale Nordrhein-Westfalen WinLocal: „Fortuna und WinLocal: Unendliche Onlinewelt trifft lokale Tradition. Als kölsche Jung sage ich nur: Dat is jeil!“ 

Benjamin Bruns, Leiter Sponsoring/Vertrieb Fortuna Köln: „Mit Fortuna „Köln“-Tour 4.0 – geprüft und bewertet konnten wir gemeinsam mit WinLocal und Canada Life einen hochklassigen und abwechslungsreichen Event veranstalten, der unsere intensive Partnerschaft weiter festigt. Auf spielerische Art und Weise wurde unserem Netzwerk so vor Augen geführt, wie man sich dank WinLocal für Kunden online optimal präsentieren kann.“

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Das Event und die Geschichte dahinter…

Die Teilnehmer des Events wurden Teil einer Geschichte, die Ole und Nele – ein junges Paar – bei einer aufregenden Tour durch Köln an verschiedene Orte führte – und das einzig und allein durch die Hilfe von Google.

„Indem wir den guten Ruf unseres Kunden und den lokalen Bezug in der Region immer dann ins Spiel bringen, wenn ein Interessent online nach genau der Leistung oder dem Produkt sucht, führt kaum ein Entscheidungsweg an unserem Partner vorbei.“, erklärt Stefano Straberg – Leiter Regionalzentrale NRW am Standort Köln.
Wie treffsicher diese Strategie funktioniert, zeigte zuletzt die Fortuna „Köln“-Tour 4.0. – geprüft und bewertet! – auf der die Fortuna Partner jedes Mal selbst und zielsicher die Top Locations von Köln angoogleten, auswählten und besuchten.

Proaktiv konnten die Fortuna Partner unsere Produktbereiche kennenlernen.

Los ging unsere Tour mit einem Get-Together im VIP-Bereich am Südstadion.

Mit lockeren gezielten Fragen in die Runde wurden die Teilnehmer animiert, jedes Mal selbst ihr Smartphone in die Hand zu nehmen und zu googlen…

…nach dem besten Brauhaus, der besten Cocktailbar, dem besten Italiener in der Nähe.

Unser erstes Ergebnis bei Google führte uns zu einem weiteren Gastgeber und Partner der Fortuna – Canada Life. Weiter ging der Abend – Google sei Dank – über Gaffel am Dom mit einem lecker Kölsch, zum Hard Rock-Cafe mit Cocktail bei Live-Musik und klang kulinarisch köstlich im Da Orazio aus.

Die positive Resonanz des Abends war großartig und hat noch einmal gezeigt, wozu wir online fähig sind und was uns als Onlinemarketing-Spezialisten auszeichnet.

und bedenken Sie immer: es hätte auch anders kommen können!

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3 Schritte zur Online Marketing Präsenz – So unterstützt RICOSTA die Schuhfachhändler

„Ein moderner Kaufprozess startet heute nicht mehr in der Fußgängerzone, sondern in der Google Suchmaske“, ist RICOSTA Vertriebs- und Marketingleiter Kai Moewes überzeugt.
Unter dem Motto „Die „digitale Beachflag“ – Online unübersehbar mit WinLocal“ bieten RICOSTA und WinLocal den Fachhandelskunden 3 gezielte Maßnahmen an, die Kunden dort abzuholen, wo sie den Kaufprozess beginnen: Online auf allen Endgeräten!

Wie wir das machen?

TOP Schuhfachhandel

 

Mit den Empfehlungen der Kunden auf
KennstDuEinen.de

 

 

 

 

Mit der Top Position bei Google

 

 

 

 

Mit der Auffindbarkeit in allen
Kartendiensten

 

Die „digitale Beachflag“ sorgt für Sichtbarkeit im Netz. „Mit diesem Tool möchten wir dazu beitragen, dass unsere Händler dank einer individuellen und auf stationäre Geschäfte ausgerichteten Strategie zur ersten Adresse in ihrer Region werden“, so Moewes.

Warum ist das richtige Online Marketing Konzept so wichtig?

Bei der klassischen Werbung wie Print Medien, Radio Spots, Flyer usw. sucht der Händler nach potentiellen Kunden. Online suchen potentielle Kunden nach dem passenden Händler und der Händler lässt sich mit dem richtigen Marketing Konzept finden.

Im Onlinedschungel vom Kunden gefunden zu werden und sich von der Masse abzuheben ist die Herausforderung, der man sich stellen muss.

3 notwendige Schritte zur optimalen Online Marketing Präsenz:

1. Empfehlungen, Empfehlungen, Empfehlungen…

Fast jeder Kunde informiert sich heute zuerst im Internet, wenn er einen Dienstleister oder ein Produkt sucht.

Potenzielle Kunden recherchieren länger als eine Stunde nach Informationen im Internet. Dabei bevorzugen Sie Empfehlungsportale, um Angebote im Internet einzuholen. Die wichtigsten Gründe für die Nutzung von Empfehlungsportalen sind deren Unabhängigkeit, der Nutzen und das Informationsangebot.

Entscheidend für den Kauf sind neben dem Preis-/Leistungsverhältnis eine persönliche Beratung, eine schnelle Kontaktaufnahme und gute Kundenbewertungen.

Die Empfehlungen der zufriedenen Kunden sind die beste Information für die Suchenden, sie verschaffen den Händlern bis zu 11x so viele Kontakte!

2. Die Top Position bei Google

Die wenigsten scrollen oder blättern durch die Suchergebnisseiten. Die prominenten, gut positionierten Suchergebnisse werden „geklickt“ und kommen für die Kaufentscheidung in Frage. Google AdWords trägt dazu bei, ganz oben gefunden zu werden, wenn nach den Produkten und Dienstleistungsbereichen der RICOSTA Händler gesucht wird. Gerade in der mobilen Ansicht nehmen die Google Anzeigen einen Großteil der Suchergebnisseite ein. Optimal abgestimmt auf das Suchverhalten der Neukunden, werden RICOSTA Händler lokal & regional gefunden.

3. Überall dort auffindbar sein, wo gesucht wird

Jedes Unternehmen möchte gefunden werden und Ihr Kunde verdient es, Sie unterwegs zu finden!

Egal welches System genutzt wird, der Weg führt immer zu dem RICOSTA Händler vor Ort, denn die Händler sind auf allen relevanten Karten, Apps und Navigationssystemen eingebunden:

•    bei Google Maps
•    bei Apple Maps
•    in den mobilen Navigationssystemen
•    in den Navis der Autohersteller
•    in einer Vielzahl an Smartphone Apps

Viele Unternehmen und Fachhändler tun sich noch schwer, ihre Zielgruppen über die Kanäle des Online Marketing zu erreichen. Mit den 3 Schritten zur Online Marketing Präsenz soll das zukünftig der Vergangenheit angehören.

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Lokales Online-Marketing für Finanzberater – Die Erfolgsgeschichte der Benchmark GmbH

Ein Dauerbrenner unter den Berater-Herausforderungen ist der Weg zum Kunden. Die Akquise hat sich dabei in den letzten 15 Jahren sehr verändert, relativ neu ist hierbei das Thema Online-Marketing.

Dazu kommt ein Image des Finanzberaters in der Öffentlichkeit, dass angesichts so manchen Anlageskandals der letzten Jahre von Vertrieben und Banken unfairerweise auf die gesamte Branche und damit auch auf den solide arbeitenden unabhängigen Versicherungsmakler oder Finanzanlagenberater abfärbt. Trotz der vergleichsweise neuen gesetzlichen Qualitätsstandards an Ausbildung und Ausführung der Finanzberatung hat es sich nicht signifikant in der Wahrnehmung der Kunden verbessert.

Dabei informieren sich heute bereits 80% aller deutschen Internetnutzer im Web über Versicherungs- und Finanzthemen, bevor sie sich für einen Berater und dessen Produkte entscheiden. Vor allem positive Empfehlungen von zufriedenen Kunden spielen hier ein ausschlaggebendes Kriterium.

Wie erfolgreich man Bewertungen und Empfehlungen für sich arbeiten lassen kann, zeigt uns die Erfolgsgeschichte der Benchmark GmbH in Nürnberg. Wir wollten wissen, was sich in den letzten 7 Jahren der Zusammenarbeit mit WinLocal für Herrn Eisend, Geschäftsführer der Benchmark GmbH geändert hat.

Wie hat sich ihr Tagesgeschäft vor der Zusammenarbeit mit WinLocal gestaltet? Wie sind sie an Neukunden gekommen? Wie konnten Sie auf sich aufmerksam machen?

„Neukundengewinnung ist nicht einfach. Gerade in meiner Branche, Investmentberatung, werden mögliche Interessenten durch negative Meldungen in den Medien beeinflusst. Ohne eine Empfehlung oder hervorragender Kompetenzpräsentation ist es unmöglich Neukunden zu gewinnen.

Deshalb haben wir schon immer auf die persönliche Empfehlung gesetzt und daraus unsere meisten Neukunden gewonnen. Kundenveranstaltungen zu welchen bestehende Anleger auch Bekannte und Freunde mitgebracht haben und auf welchen diese uns ganz unverbindlich kennenlernen konnten, war ein weiterer Weg um Anleger für unsere Beratung zu gewinnen“.

Was hat sich mit der Zusammenarbeit für sie verändert?

„Da es in unserer Beratung um das „Wichtigste“, um das Geld des Anlegers geht, konnte ich mir früher nicht vorstellen Kunden übers Internet zu gewinnen. Zudem haben wir als kleineres Unternehmen keine Chance bei einer Google Suche auf der ersten Auswahlseite zu erscheinen.

Seit wir vor 7 Jahren das Angebot von WinLocal mit der Plattform KennstDuEinen getestet haben, sind wir nicht nur begeisterter Kunde, sondern Interessenten finden uns auf der ersten Google Seite und wir gewinnen auch mehr und mehr Kunden über das Internet.“

Kunden empfehlen gerne weiter, wenn Sie gefragt werden. Inwieweit konnten Sie diesen Prozess noch stärker in Ihrem Berufsalltag adaptieren?

„Um unsere Präsenz auf der Plattform gut darzustellen, geben wir Interessenten und Kunden eine kostenfreie Bewertungspostkarte nach jedem Beratungsgespräch mit nach Hause und bitten diese um eine reale Bewertung. Durch eine optimale Beratungsleistung haben wir inzwischen über sehr viele Kundenrezessionen eine Top-Bewertung ***** mit 5 Sternen erhalten. Dies beeindruckt nicht nur Interessenten, die einen Anlageberater in Nürnberg suchen, sondern auch bestehende Kunden.“

Welche Rolle sollten Empfehlungsportale für Berater spielen?

„Ich empfehle Beratern Empfehlungsportale unbedingt zu nutzten. Interessenten, die einen Dienstleister suchen, nutzen immer häufiger Google. Wer hier nicht auf der ersten Seite präsent ist, bleibt verborgen. Mit KennstDuEinen habe ich ein Portal für mich entdeckt, das mich auf die erste Seite bringt. Wichtig ist im nächsten Schritt die Präsentation über ein Profil oder eine eigene Homepage um das Unternehmen und die Dienstleitungen transparenten darzustellen. Der potentielle Interessent erkennt dabei, dass seine Suchkriterien zum Angebot passen.

Auch hier wird Hilfestellung beim Portal geboten. Aber das wichtigste zur Neukundengewinnung sind unabhängige, neutrale und natürlich gute Bewertungen. Der Erstkontakt ist dann so gut wie sicher. Jederzeit kann man die Aufrufe des Firmenprofils analysieren und feststellen wie viele sich für mein Angebot interessieren. Bei KennstDuEinen bzw. Winlocal wird Unternehmen für wenig Geld eine Komplettlösung geboten, die mir schon viele neue Kunden gebracht hat und die ich gerne weiter empfehle.“

„Übers Internet und zwar ausschließlich über KennstDuEinen gewinnen wir nach der persönlichen Empfehlung die meisten Neukunden! Für uns ist dieses Angebot eine günstige Option unsere Internetpräsenz zu zeigen. WinLocal ist für uns ein wichtiger Partner geworden, den wir nicht mehr missen möchten.“

 

– Günther Eisend, Geschäftsführer der Benchmark GmbH in Nürnberg

WinLocal Team Bayern bleibt auf dem Laufenden – „IHK – Zukunftsforum Handel“

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht kleinen und mittelständischen Unternehmen mit lokalen Standorten dabei zu helfen die Vorzüge der „Online-Welt“ zu erkennen, besser zu verstehen und vor allem geschickt für sich selbst zu nutzen – mit ihrem guten Ruf, in ihrer Region und das auf allen Endgeräten.

Doch welche Wirkung hatte die Digitalisierung auf einzelne Händler? Welche neuen Wege haben sich eröffnet? Und vor allem, wie können Einzelhändler gegen die großen Online-Shops Amazon und Ebay bestehen?

Um auch einmal die andere Seite kennenzulernen waren wir auf der Veranstaltung der IHK Nürnberg „Zukunftsforum Handel“ am 11.04.2016, die Händler dabei unterstützen möchte, die Chancen der Digitalisierung durch geeignete Multi-Channel- und E-Commerce-Strategien zu nutzen. Auf der Veranstaltung sollen Händler erfolgreiche Strategien kennenlernen und diskutieren können.

Mehr zur IHK-Tagung in Nürnberg gibt es hier im Video aus der BR-Mediathek:

Einzelhandel vs. Onlineshops: IHK-Tagung für stationäre Geschäfte

Dabei bestätigt uns die Veranstaltung, was wir bereits jetzt schon wissen: es stellt sich längst nicht mehr die Frage ob „Laden oder Internet“, sondern es geht vielmehr um eine kundengerechte Verknüpfung von online und offline. Der E-Commerce-Anteil im Einzelhandel wird bis 2020 auf einen Anteil von 25% heranwachsen, die kommenden Generationen wollen die Möglichkeit haben jederzeit Einkaufen zu können (vgl. Instant Shopping via Amazon Prime), doch – der stationäre Vertriebsweg über lokale Händler bleibt der der wichtigste Einkaufskanal. Es sind lediglich pfiffige Ideen gefragt, um den Kunden nachhaltig an den Händler binden zu können.

„Bei den großen Textilhandelsketten können Sie Waren sowohl zu Hause bestellen und im Laden abholen oder sie im Laden bestellen und nach Hause liefern lassen. Und dieser Mix ist spannend.“ erklärt Dirk von Vopelius, Präsident der IHK Nürnberg.

Die Vorträge der 8 Referenten aus den unterschiedlichsten Branchen veranschaulichten dabei sehr schön, welche pfiffigen Ideen sie für ihr Geschäft gefunden haben und wie erfolgreich man sein kann, wenn man die Chancen der Digitalisierung positiv für sich nutzt. Wer glaubt, dass ein kleiner, lokaler Metzger seine Lebensmittel nicht auch über einen Online-Shop vertreiben kann, der wird von Claus Böbel von der Metzgerei Böbel eines besseren belehrt.

Wie wichtig dieses Thema aber auch ist, zeigte die spannende Diskussionsrunde zwischen der bayrischen Staatsministern Ilse Aigner (CSU), Dirk von Vopelius (IHK Nürnberg), Wolf Maser (Maser GmbH) und Claus Böbel (Metzgerei Böbel), die die Entwicklung des bayrischen Einzelhandels erörterten.

Zumindest waren sich die Teilnehmer der Veranstaltung am Ende des Tages in einem Punkt einig – niemand wird an der Digitalisierung vorbeikommen. Es gilt nur online präsent zu sein, über sich zu informieren, andernfalls wird man in Zukunft nicht von seinen Interessenten gefunden und ist somit auch nicht existent für Suchende.

Sind Sie bereit sich online unübersehbar zu machen und mit uns gemeinsam die Digitalisierung zu meistern?

Für Fragen, Anregungen und Meinungen freut sich Ihre persönliche Ansprechpartnerin Frau Sybille Tontsch unter der 0911 – 23 79 213 oder unter bayern@winlocal.de sehr auf Sie!

Was KMU hierzulande über das Google Mobile Update wissen sollten

Noch 5 Tage, dann rollt der Suchgigant aus Mountain View sein breit angekündigtes und viel besprochenes Google Mobile-Update aus. Es wird von vielen als größeres Update als Pigeon oder Panda gehandelt, also jene Algorythmus-Updates, die tausende Linkseiten und inhaltsschwachen Webseites mit einem Wimpernschlag in die Bedeutungslosigkeit der Suchmaschinenirrelevanz stampften, was vielerorts die Vernichtung von Existenzen zur Folge hatte. Kein Wunder also, dass sich bei dieser – für Google übrigens sehr unüblichen – Vorabankündigung wieder global die Nackenhaare aufstellen.  Aber was heißt das genau? Und für wen? Wir haben uns das Ganze mal aus der Sicht der KMU in Deuschland angeschaut.
Continue reading „Was KMU hierzulande über das Google Mobile Update wissen sollten“

Mit dem iAd Producer Werbeanzeigen erstellen: Die Grundlagen

Im letzte Woche veröffentlichten Artikel haben wir bereits aufgezeigt, wie man mit iAd von Apple Werbe-Anzeigen für iOS-Geräte schalten kann. Der heutige Beitrag befasst sich mit der einfachen Erstellung einer interaktiven Anzeige für diese Werbeform mit Hilfe der kostenlosen Software iAd Producer.

Mit dieser Software können Sie interaktive, mit Bildern und/oder Videos angereicherte Anzeigen erstellen, die auf iOS-Geräten wie dem iPhone, iPod touch oder iPad sowie im iTunes Radio zielgruppendefiniert geschaltet werden können. Hochgeladen werden diese in der iAd Workbench. Leider ist der iAd Producer derzeit nur für Macs, also für das Mac OSX Betriebssystem verfügbar. Hier geht es zum Download.

Selbsterklärend ist die Software nicht unbedingt und da sie ziemlich neu ist, gibt es noch nicht wirklich aussagekräftige Anleitungen oder Video-Tutorials zu diesem Thema zu finden. Ich möchte an dieser Stelle gern die Basics erklären um den Einstieg zu vereinfachen. Wenn es um Feinschliff und Detailklärung geht, empfehle ich den „Help“-Bereich, bei spezifischen Fragen das Community-Forum.

Man kommt aber einigermaßen schnell rein. Vorgefertigte, beliebig veränderbare Templates helfen Ihnen ebenso weiter, wie Blueprints bereits bestehender Projekte in denen Sie nur noch Bilder und oder Videos hochladen und die Texte ändern müssen. Dazu später mehr.

Projekt anlegen

Legen Sie mit „New Project“ eine neue Datei an. Wir haben nun drei Auswahl-Möglichkeiten:

iad-producer-getting-started

iAd oder iBook Author Widget?

Falls Sie ein Buch o.ä. in iBooks veröffentlichen und für diesen Zweck ein iBook Author Widget erstellen möchten, kommen Sie an dieser Stelle zum Ziel. Hier werden wir uns allerdings nicht vertiefen, da es in diesem Artikel um die iAd-Anzeigen gehen soll. Vielleicht hilft Ihnen aber dieses Video schon weiter.

iPhone, iPad oder Desktop

Hier wählen Sie das Gerät aus auf dem Sie die Anzeige später schalten möchten. Je nach Wahl stehen verschiedene Templates zur Verfügung.

iAd Templates

Blank

Hier können Sie eine neue Datei von Grund auf erstellen. Laden Sie an dieser Stelle Bilder und andere Dateien hoch, bedienen Sie sich an den Objekten in der linken Leiste (Erklärung weiter unten) und ordnen Sie diesen wiederum Aktionen zu. In der rechten Leiste können Sie schließlich die Grundeinstellungen der Objekte ändern.

Falls man noch gar nicht genau weiß, wie man seine Anzeige anlegen soll, empfiehlt sich, vorbereitete Templates wie Folgende zu verwenden:

Button Menu

Button Menu

 

 

 

 

 

 

 

 

In diesem Fall führt das Banner nach dem Antippen über ein Intro-Bild (Splash) und oder einem Einführungsvideo (Preroll) zu einem  Button-Menü. Von hier aus können Sie auf die verschiedenen Seiten verlinken die Sie zeigen möchten. Die einzelnen Seiten können hier einfach gelöscht oder ausgetauscht werden.

Overlay Menu (nur bei iPhone)

Overlay Menu

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier haben ist ein übergelagerter Menü-Balken horizontal in Ihrer Anzeige zu sehen, welcher auf jeder Seite präsent ist, um eine schnelle Navigation zu gewährleisten.

Persistent Menu

persistent menu02

 

 

 

 

 

 

 

In dieser Anzeigen-Form haben Sie eine überlagerte Menüleiste unten horizontal im Bild, welche Sie jeweils zu den eingestellten, einzelnen Seiten zurückführt.

Obere Leiste

Overview links in der oberen Leiste führt natürlich zurück zur Übersicht. Haben Sie eine der Seiten angeklickt, sehen Sie in der oberen Übersicht, wo Sie sich gerade befinden, in der rechten Übersicht stellen Sie ein für welche Modelle Ihres ausgewählten Geräts die Anzeige gemacht werden soll. Hier sind Maße und Auflösungen unterschiedlich. Beim Retina-Display z.B. verdoppelt sich das Format, da die Auflösung am Ende viel höher sein muss.

Linkes Menü

Assets

Hier laden Sie per „Drag and Drop“ oder per Import-Button Dateien wie Bilder, Audio oder Videos hoch. Diese werden schließlich übersichtlich aufgelistet.

Objects

In den Kategorien General, Media, Multi-Cell und Dynamic Content haben Sie die Auswahl zwischen gut zwei Dutzend Objekten, mit denen Sie Ihre einzelnen Seiten modifizieren können. Ziehen Sie das jeweilige Symbol einfach per Drag and Drop auf die geöffnete Seite. Hier können Sie Buttons, Gerüste für Audio- bzw. Videodateien und Bildergalerien anlegen und vieles mehr. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig, hier sollte man sich einfach ein bisschen austoben.

Objekte

Und: Falls Sie die Objekte trotz des Klicks auf das Symbol nicht sehen können, haben Sie wahrscheinlich noch nicht eine einzelne Seite doppelt geklickt.

Actions

An dieser Stelle haben Sie Zugriff auf verschiedene Aktionen, die Sie entweder objektspezifisch oder allgemein hinzufügen können. Klicken Sie auf das Plus-Symbol rechts neben der gewünschten Aktion, diese kann dann im Inspector (Erklärung weiter unten) definiert werden.

Layers

Sehr praktisch: Wie in gängigen Kreativ-Programmen wie z.B. Photoshop sind alle voreingestellten oder von Ihnen eingesetzten Elemente in Ebenen unterteilt, die in ihrer Reihenfolge verändert oder deaktiviert werden können.

Rechtes Menü

Inspector

Haben Sie die Seite oder ein einzelnes Objekt angeklickt, also markiert, können Sie hier die dementsprechenden Einstellungen modifizieren. Vorgefertigte Buttons z.B. können Sie nun in Schriftart, Schriftgröße, Button-Farbe, Verlauf und Vieles mehr für Ihre Zwecke anpassen.

inspector

Action Lists

In den Action Lists werden die Aktionen die Sie für einzelne Elemente definiert haben angezeigt und können hier im Timing verändert werden.

Code

Code

Falls Sie leidenschaftlicher Programmierer bzw. leidenschaftliche Programmiererin sind, können Sie sich glücklich schätzen: Sie können mit Hilfe Ihrer Kenntnisse in Javascript und CSS die Seiten und Elemente so modifizieren, wie Sie das gerne möchten. Mein Feld ist das allerdings nicht, daher kann ich hier auch keine Tipps geben oder von Erfahrungswerten mit der Schnittstelle berichten. 😉

Preview

Schließlich ist da noch das Preview-Tool. Zum Ersten gibt es die Quick Preview-Funktion, die eine Vorschau in einem PopUp-Fester zeigt, es gibt eine Preview im Safari-Browser sowie im iOS Simulator. Letzterer muss erst einmal heruntergeladen werden, nämlich durch den Download der kostenlosen XCode-Software. In dieser ist der iOS Simulator integriert und wird automatisch geöffnet wenn Sie ihr Projekt in einem iPhone- bzw. iPad-Umfeld betrachten möchten. Es funktioniert allerdings nicht immer, woran das liegt, muss ich noch herausfinden.

iAd Blueprints nutzen

Falls man mit den ganzen oben beschriebenen Modifikationen nicht zu tun haben will, empfiehlt sich die Wahl eines iAd Blueprints. Dies sind vorgefertigte Projekte, in denen Sie nur Bilder, Videos etc hochladen und den Text ändern müssen. Der Nachteil: Einzige Seiten können nicht gelöscht oder verändert werden, Sie müssen schon das Gesamtpaket nehmen. Zudem gibt es insbesondere für das iPad nicht so eine Bomben-Auswahl, wenn man etwa auf Videos verzichten möchte.

Bildschirmfoto 2015-01-27 um 16.01.18

 

Nach dem Download können Sie unter dem angeklickten Blueprint die notwendigen Dateinen hochladen und die Anzeige schließlich betrachten. Sehr wichtig: Unter Specs gibt es eine PDF  die über die für diese Variante notwendigen Dateiformate, Maße und maximale Größen aufklärt. Abweichungen brauchen Sie gar nicht erst auszuprobieren.

iAd Blueprint Options

 

Sehr nützlich ist hier beispielsweise die Angabe der Safe-Area, der Abschnitt  in Ihrer Anzeige also, in dem Sie Ihre grafischen Elemente, Buttons etc anlegen sollten. Außerhalb dieses Bereichs kann es zu Anschnitten kommen, so dass außer der Hintergrundfarbe an dieser Stelle nichts Anderes angelegt werden sollte.

 

Banner Safe Areas

Auf den ersten Blick ist beim iAd Producer sehr viel zu beachten, hat man sich allerdings etwas hineingefrickelt, erscheint das System sehr logisch. Ich hatte bisher nur starke Probleme mit der Vorschau-Funktion sowohl mit Safari, als auch mit dem iOS Simulator. Das will noch etwas genauer untersucht werden. Wenn Sie unten auf das Bild klicken, können Sie noch viel mehr ins Detail aller Objekte, Aktionen und Definitionen gehen, für spezifische Fragen ist die iAd Producer Community eine gute Anlaufstelle.

 

iAd Producer Help

 

Sollten Sie Anregungen, Anmerkungen oder Fragen haben, nutzen Sie gern unseren Kommentarbereich.


Jetzt Buchen

Mit iAd Werbeanzeigen schalten: Die Schritt-für Schritt-Anleitung

Wie viele bereits wissen, hat Apple seine Werbeplattform iAd überarbeitet um Sie einer großen Zielgruppe zugänglich zu machen. Laien können nun verhältnismäßig fix in iTunes und auf iOS-Geräten wie iPhones und iPads Werbeanzeigen schalten. Doch macht diese Art der Werbung auch für KMU Sinn? Wir haben uns das Ganze mal genauer angeschaut.

 Für wen eignet sich das Werben mit iAd?

Wie in unserem Artikel über mobile und hyperlokale Werbeanzeigen bereits dargestellt, eignet sich die Werbeplattform von Apple weniger für lokale Dienstleister, da die regionale Aussteuerung der Anzeigen noch nicht möglich ist. Noch ist aber nicht aller Tage Abend! Mit dem größten Markt in der EU sollte Deutschland für Apple bald auch für iAd attraktiv sein. Sobald es hier Neuerungen gibt, lassen wir Sie es natürlich wissen.

Für Unternehmen mit vielen Filialen oder Vertriebspartnern bundesweit sieht das aber schon anders aus. Ob Autohändlerkette oder Kosmetikvertreiber, die Schaltung einer Anzeige über diesen Kanal kann kann sich lohnen und auch mit relativ wenigem Aufwand getestet werden. Mit einem Mindestbudget von 50 US$ ist man dann schon dabei.

Welche Anzeigen-Arten sind mit iAd derzeit möglich?

Im Showcase von Apple werden verschiedenen Varianten der Werbe-Möglichkeiten dargestellt. Angefangen vom Expand-Banner in einer App über Audio-Anzeigen im iTunes-Radio und die Werbung im App Store ist vieles möglich. Audio-Ads werden derzeit allerdings nur in Australien unterstützt (fragen Sie bitte nicht, warum 😉 ).

Darüber hinaus gibt es derzeitig diese Werbeformen bei Apple:

 Banner-Anzeige, die auf eine Webseite weiterleitet

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Banner-Anzeige, die zum iTunes Store oder einer Produktseite im App Store weiterleitet

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Banner-Anzeige, die ein Video abspielt

S0019_Video

 

 

 

 

 

 

Banner-Anzeige, die ein Video abspielt mit anschließendem CTA (Call-To-Action) welcher auf eine Webseite weiterleitet

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Banner-Anzeige, die ein Video abspielt mit anschließendem CTA welcher zum iTunes Store oder App Store weiterleitet

S0024_iPhoneDemo4

 

 

 

 

 

 

Banner-Anzeige, die eine bildschirmfüllende Anzeige öffnet

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Auch wenn diese Beispiele mitunter sehr fortgeschritten aussehen, mit dem iAd Producer können Sie ähnlich aufwendig erscheinende Anzeigen im Baukasten-Prinzip zusammensetzen. Dazu später mehr.

Um eine Kampagne überhaupt starten zu können, bedarf es natürlich einer Registrierung, gehen Sie hierfür zur iAd Workbench. Hier erfolgt die Ansprache zwar noch auf deutsch, ab dem nächsten Schritt sind allerdings Englischkenntnisse gefragt. Sie können sich übrigens auch mit einer Apple-Id anmelden, falls vorhanden.

Die Erstellung einer iAd-Kampagne /-Line /-Anzeige

Gut zu wissen: Ist die Kampagne benannt, wird im Targeting vorerst eine Line angelegt, hier werden bereits Zielgruppe, Gerätespezifikationen und Terminierungen festgelegt. Innerhalb der Kampagne können dann mehrere Lines parallel gespeichert werden. Erst dann erfolgen die Einstellungen für die einzelne Anzeige, die wiederum einzelnen oder mehreren Lines zugeordnet werden kann.

iAd Workbench

Die ersten Angaben

Möchten Sie eine iOS-App im App Store promoten, markieren Sie das Feld „App“, für alle anderen Produkte oder Dienste klicken Sie auf „Product.“ Wir konzentrieren uns heute auf diese Art von Kampagne. Benennen Sie nun die Kategorie Ihres Produktes, ein dementsprechendes Symbol erscheint. An dieser Stelle können Sie ein eigenes Bild als jpg, png oder gif hochgeladen, hier sollte auf die Maße 300 x 300 px geachtet werden.

Wählen Sie nun die Art der Abrechnung Ihrer Kampagne. Wählen Sie CPC (Cost Per Click) wenn Sie für die Anzahl von Klicks oder Antippen der Anzeige zahlen wollen, aktivieren Sie CPM (cost per mille) wenn Sie für die Anzahl der ad impressions, also dem reinen Erscheinen der Anzeige (unabhängig davon ob jemand auf die Anzeige klickt oder nicht) zahlen möchten. Hier wird der Tausend-Kontakt-Preis angegeben, also der Betrag den man pro 1000 Erscheinungen der Anzeige bereit ist zu zahlen. Dies wird später klarer, wenn man das Gesamtbudget angibt.

Am Ende dieses Abschnitts geben Sie Ihrer Kampagne einen Namen.

Zielgruppendefinition

Nun folgt die Angabe der Zielgruppe in der Line. Sie können wählen zwischen der automatisch generierten Zielgruppe oder eben diese manuell erstellen.

Zielgruppenerstellung

 

 

 

 

 

Haben Sie manuell eingestellt, gibt es in folgenden Bereichen Modifizierungsmöglichkeiten:

Geräte
Hier stellen Sie ein, auf welchen iOS-Geräten (iPhone, iPod, iPad) ihre Kampagne erscheinen soll. 

Geräte aussuchen

 

Geschlecht

Falls ihr Produkt geschlechterspezifisch beworben werden soll, tragen Sie dies hier ein.


Alter

Die fünf Altersgruppen 18-24, 25-34, 35-44, 45-54, 55+ sind einzeln anklickbar.

iTunes Preferenzen
Hier werden Kategorien ausgewählt, die von ihrer Zielgruppe im iTunes Store heruntergeladen werden. Wer sich unsicher ist, welche Art von Apps sich in Kategorien wie „Catalogs“, „Reference“ oder „Utilities“  verbergen, schaut einfach im iTunes Store nach.

Kategorien wählen


App-Kanäle

Entscheiden Sie sich hier für die App-Kanäle, in denen Ihre Anzeige laufen soll.

An dieser Stelle ist in den USA übrigens eine lokale Zielgruppendefinition möglich, allerdings richtet sich diese nach dem Wohnort des Nutzers und nicht nach seinem aktuellen Standort. Ob dies auch bald bei uns möglich sein wird, wäre -wie bereits erwähnt- wünschenswert.

Zeitpunkt der Kampagne: 5 Zeitfenster über den Tag können angeklickt werden, Wochentage sind einzeln anwählbar.

iAd-Workbench

Anzeigenart
Wählen Sie aus zwischen Banner, Fullpage, MREC (medium rectangular Banner) und dann, wohin die Anzeige weiterleiten soll: Nach iTunes, auf ein Video oder eine  Webseite bzw. auf eine Expanded Ad (zu erstellen auf dem iAd Producer).

Zeitraum
Teminierung der Kampagne.

Budget
Geben Sie den Betrag an, den Sie für die Kampagne ausgeben möchten. Haben Sie CPM angegeben, können Sie errechnen, wie viele Conversions möglich sind.

campaign budget

 

Nun wird die von Ihnen erstellte Line noch einmal angezeigt. Falls Sie noch etwas ändern möchten, klicken Sie auf das Rädchen, ansonsten kommen wir zum nächsten Schritt.

Die eigentliche Anzeige

1. Wählen Sie die den Anzeigentyp aus, den Sie für diese Anzeige verwenden wollen.

2. Wählen Sie die iOS-Gerätetypen aus, auf denen diese Anzeige geschaltet werden soll: Iphone und Ipod Touch, iPads oder alle.

3. Wählen Sie die Sprache aus, die in Ihrer Anzeige verwendet werden wird.

4. An diese Stelle werden Sie aufgefordert, Ihre Banner-Designs, die Sie eventuell bereits -z.B. in Photoshop- erstellt haben, hochzuladen. Hier muss peinlich genau auf die angegebenen Maße und Dateigrößen geachtet werden, sonst funktioniert es nicht.

5. Definieren Sie nun den Zielort, den der Nutzer durch Antippen Ihrer Anzeige erreicht: iTunes, Video oder Webseite.

6. Benennen Sie den Zielort.

7. Sie können nun die Anzeige einer Line zuordnen, falls Sie schon mehrere haben sollten.

8. Falls Sie die Impressions und/oder Klicks der Anzeige auch mit anderen Tools verfolgen möchten, können Sie hier Third-Party Tracking aktivieren.

Abschließend werden Sie aufgefordert Ihre Zahlungsart bzw. Ihre Kreditkarteninformationen anzugeben.

Sie können nun übrigens Ihre Anzeige per E-Mail an eins Ihrer iOS-Geräte senden, um zu sehen wie sie aussehen wird.

 

Dass einer Anzeige mit iAd fast keine Grenzen gesetzt wird, zeigt eindrücklich diese Kampagne von Axe:

Für diese Art von Werbung muss man natürlich schon einige Erfahrung im Coden mitbringen.

Mit der kostenlosen und hier bereits oft erwähnten Software iAd Producer (derzeit leider nur für Mac) können Sie auch als Anfänger sehr vorzeigbare Anzeigen erstellen. Wie das geht, erfahren Sie hier.

iAd Producer Apple Developer

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Zielgerichtete Online PR für bessere Review Signals und mehr Webseiten-Besucher

Review Signals sind nicht nur fürs Ranking in der lokalen Suche entscheidend, sondern haben zudem starken Einfluss auf die Click-Through-Rate und können somit die Traffic-Zahlen einer Webseite nachhaltig steigern. Denn die positive Bewertung eines Unternehmens durch seine Kunden gleicht einer Referenz und Empfehlungsmarketing ist und bleibt ein mächtiger Einflussfaktor im Vertrauensaufbau und dadurch in der Kundenakquise. Das hat unter anderem auch die Local Consumer Review Survey 2014 von Bright Local bestätigt, in der bei den regelmäßig Online-Bewertungen konsultierenden Usern ein Anstieg von 17% über die letzten vier Jahre (2011 – 2014) verzeichnet wurde. Demnach tendieren mittlerweile insgesamt 88% aller Kunden dazu, sich bei der Evaluation eines Geschäfts auf bereits existierende Kundenbewertungen zu verlassen.

Review-Signals-post-Pigeon Review Signals haben im Rahmen des Pigeon Updates noch an Wichtigkeit dazu gewonnen. Quelle: Lokale Google-Suche: Rankingfaktoren 2014

Dennoch ist es für viele SEOs und Webseitenbetreiber nach wie vor eine Herausforderung, positive Review Signals zu generieren. Zu generieren? Wird sich jetzt vielleicht manch einer fragen. Review Signals werden doch nicht generiert, sondern vom wohlgesonnenen Kunden willkürlich vergeben. Doch das stimmt nur zur Hälfte. Natürlich müssen Online-Bewertungen auf Freiwilligkeit und tatsächlicher Zufriedenheit basieren, damit sie authentisch und klickfördernd wirken. Für Reviews zu bezahlen oder sie selbst zu schreiben und zu streuen, gehört zu den verpönten und entsprechend geahndeten Black-Hat-Taktiken der lokalen Suchmaschinenoptimierung. Man kann und sollte jedoch positive, organische Kundenbewertungen proaktiv begünstigen. Das ist mithilfe zielgerichteter Online PR – natürlich in Kombination mit ausgezeichnetem Service und hoher Produktqualität – möglich.

Mit Online PR wollen wir „Aufmerksamkeit auf Produkte, Marken, Unternehmen, Ereignisse und Personen lenken, Meinungen verstärken, Multiplikatoren und Zielgruppen überzeugen“, wie Ulf-Henrik Schrader von Aufgesang es so passend formuliert hat. Eine wirksame Online PR-Strategie basiert demnach auf den fünf Säulen 1) Recherche, 2) Informationsbereitstellung, 3) Call To Action, 4) Aktion und 5) Reaktion. Was das Werbewirkungsprinzip AIDA (Attention, Interest, Desire, Action) fürs Marketing ist, ist so gesehen für die Online PR meine RICAR-Formel. Im ersten Schritt müssen für die Zielerreichung relevante Kontakte und Webseiten recherchiert und im CRM archiviert werden. Im Anschluss muss den für die Zielumsetzung benötigten Informationen eine Plattform geboten werden, um Aufmerksamkeit zu generieren und über einen Call To Action, die entscheidende Aktion hervorzurufen. Bis schlussendlich auf diese Aktion eine entsprechende Reaktion folgt, durch die von Unternehmensseite Zeitaufwand und Interaktivität der agierenden Person honoriert werden und von Kundenseite weitere Bewertungen oder sogar auf den abgegebenen Bewertungen basierende Kaufabschlüsse folgen. Soweit die Theorie. Doch wie sieht ein solcher Prozess zur proaktiven Generierung von Review Signals in der Praxis aus?

1. Recherche – Wer soll das Unternehmen auf welchen Portalen rezensieren?

Im ersten Schritt müssen die für die individuelle Branche relevanten Rezensionsplattformen und ‚Autoritäts-Bewerter‘ identifiziert, zugänglich gemacht und entsprechende Ziele gesetzt werden. Zu den wichtigsten branchenübergreifenden Bewertungsportalen zählen unter anderem Google My Business, Yelp, KennstDuEinen, Dooyoo, pointoo oder golocal. Doch es gibt unzählige weitere Portale, die sich auf eine Nische spezialisiert und somit für diesen klar definierten Geschäftszweig eine noch ausgeprägtere Zielgruppenrelevanz entwickelt haben. Ein kurzer Blick in die Google-Suche bietet eine erste Übersicht zu den jeweils wichtigsten Partner-Portalen.

Google-My-Business-Review-Partner-Portale

Wie sich im Screenshot unschwer erkennen lässt, darf ein Restaurant mit deutschem Standort bei der Review-Generierung den Google My Business Service sowie die Webseiten Restaurant-Kritik.de, Yelp und TripAdvisor nicht außer Acht lassen, während Krankenhäuser ebenfalls Google My Business nutzen, zusätzlich jedoch Portale wie Klink-Bewertungen, Jameda oder Weisse Liste in den Fokus nehmen sollten. Diese Kurzform der Recherche bietet immerhin einen ersten branchenbezogenen Anhaltspunkt für das weitere Vorgehen. Es sollten immer mehrere Rezensionsportale in den Review-Generierungsprozess miteinbezogen werden, da hier – wie beispielsweise auch im Linkprofil – Diversität eine entscheidende Rolle für Authentizität und in Folge die Bewertung seitens Google spielt. Zu viele Reviews derselben Quelle wirken auf den Suchmaschinenalgorithmus ebenso unnatürlich wie zu viele über einen kurzen Zeitraum generierte Review Signals.

Exkurs: Influencer Marketing im Review Geschäft

Seit Google die „City Experts“ und Yelp das „Elite Squad“ eingeführt haben, ist Influencer Marketing auch im Review Geschäft zu einer unumgänglichen Notwendigkeit herangereift. Das bedeutet konkret, dass solch ‚professionellen‘ Bewertern besondere Aufmerksamkeit zuteilwerden sollte, sei es durch speziell auf diese Zielgruppe ausgerichtete Events, bevorzugte Behandlung oder anderweitige Incentives zur Abgabe einer positiven Bewertung. Das klingt nach Review-Generierungs-Korruption? Viele würden es tatsächlich so nennen. Doch was laut Richtlinien der Bewertungsportale verboten ist (Yelp lehnt schon das proaktive Bitten um Bewertungen ab), wird durch die von den Portalen selbst errichteten, internen, sozialen Hierarchien angeregt und sogar unterstützt. Dennoch darf im Übereifer nicht vergessen werden, dass auch der nicht unter die Yelp-Elite gegangene, aber dennoch regelmäßig einkehrende Stammgast ein Influencer ist, der mit gutem Service und qualitativen Produkten überzeugt werden kann – so wie alle anderen auch!

2. Informationsbereitstellung – Wo kann der Kunde das Unternehmen finden und bewerten?

Es muss dem Kunden so leicht wie nur möglich gemacht werden, eine Bewertung zum Unternehmen abzugeben. Hierfür müssen die wichtigen Informationen zum Hinterlassen eines Reviews gut auffindbar auf der Webseite bereitgestellt werden. Ein prominent platzierter Link, der den User direkt zum Unternehmensprofil der entsprechenden Seiten führt, kann der Generierung von Review Signals langfristig zuträglich sein und so auch zur Imagepflege und als Autoritätsbeweis der Webseite dienen.

  1. Beispiel – Hot 5:Bewertungsportale wie Yelp und Google My Business lassen sich schnell und einfach via Icon in die Reihe der Social Media Buttons im Header oder Footer einbinden. So können Kunden mit einem Klick Bewertungen einsehen und abgeben.

    hot-5

  2. Beispiel – La Tia Rica:Auch Unternehmensbeschreibung und Bewertungen von TripAdvisor lassen sich wunderbar auf der Webseite integrieren und können so nicht nur Authentizität und Reputation des Unternehmens unterstreichen, sondern auch Interaktivität in Bezug auf die Abgabe von Reviews fördern.

    la-tia-rica-tripadvisor

  3. Beispiel – Patisserie Sarina: Auch Facebook fungiert inzwischen verstärkt als Bewertungsportal, wie in der oben bereits erwähnten Umfrage festgestellt wurde. Ganze 38% der Befragten haben in den letzten 12 Monaten ein lokales Geschäft über Facebook weiterempfohlen. Ein entsprechender Link in den Kontaktdaten bringt Besucher der Evaluation unmittelbar einen Schritt näher und hat der Patisserie Sarina hohe Ranking-Positionen beschert.

    Patisserie-Sarina-Facebook-Review

  4. Beispiel – Hotel Savoy:Externe Anbieter von Bewertungs-Management-Tools – wie in diesem Fall Customer Alliance für die Hotelbranche – sammeln und werten Erfahrungsberichte nicht nur aus, sondern bitten Gäste mit einer Google E-Mail Adresse teilweise automatisch um eine Bewertung des Kundenerlebnis auf Google+, um so die Sichtbarkeit der Webseite in Suchmaschinen zu erhöhen.

    bewertungs-Management-Tools

3. Call To Action (CTA) – Was soll der Kunde genau tun?

Auch ein entsprechender Link in der E-Mail Signatur kann den Kunden freundlich an das Hinterlassen einer Bewertung erinnern. Natürlich sollten solcherlei Aufforderungen immer neutral formuliert werden, um dem Vorwurf unethischer Praktiken zur Review-Generierung vorzubeugen. Dementsprechend sollte es im CTA statt „Geben Sie uns hier die Bestnote!“ lieber „Hinterlassen Sie jetzt Ihre Bewertung“ oder „Wie zufrieden waren Sie mit unserem Produkt/Service?“ lauten. Einige Bewertungsportale wie beispielsweise Yelp lehnen solch proaktiven Outreach kategorisch ab und sollten an dieser Stelle darum nicht berücksichtigt werden. Dennoch ist es in den meisten Fällen nicht verwerflich, den Kunden nach erfolgtem Kauf oder Inanspruchnahme einer Dienstleistung auch per E-Mail an die Rezension zu erinnern. Einer von zehn Usern gab sogar an, eher dazu geneigt zu sein eine Bewertung abzugeben, wenn er oder sie darum gebeten würde. Das macht bei 100 Kunden pro Woche einen absoluten Unterschied von zehn möglicherweise ausschlaggebenden Reviews.

Gruende-warum-Kunden-Bewertungen-abgeben

Auch E-Commerce-Riese Amazon bittet seine Kunden im Follow-Up aktiv um Bewertungen. Circa eine Woche nach der Bestellung wird eine Erinnerungsmail versandt, in der um einen kurzen Erfahrungsbericht gebeten wird. Nochmal drei Wochen später wird in einer Nachfassmail zum zweiten Mal an die ausstehende Rezension erinnert. Die CTA ist hierbei so neutral und einfach wie möglich gestaltet und erlaubt es dem Rezipienten, die gewünschte Aktion mit einem Klick direkt aus der Mail heraus auszuführen.

amazon-bewertungen-follow-up

Solcherlei Aufforderungen können auch über Social Media persönlich adressiert werden. Allerdings sollte es hier bei einer einmaligen und stark personalisierten Erinnerung bleiben, damit der Kunde sich nicht bedrängt und auf allen Kanälen „verfolgt“ fühlt. Anders sieht es bei allgemein formulierter und über die sozialen Kanäle gestreuter Ermunterung aller Kunden zur Bewertung aus. Diese Art von Post sollte regelmäßig publiziert werden, damit der Aufruf nicht im schnelllebigen News Feed untergeht. Auch im Beitrag integrierte Bilder können hier für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgen.

aufruf-zur-Bewertung-auf-twitter https://twitter.com/unibern/status/479248449250918402

Beispiele wie der untere Tweet sind jedoch als absolut grenzwertig zu betrachten, denn ein Incentive für Bewertungen so offen zu kommunizieren, kann – und wird häufig – nicht als faires Tauschgeschäft, sondern als Bestechung betrachtet und fällt somit in die Kategorie ‚Review-Generierungs-Korruption‘. Hier finden Organik und Authentizität schnell ein jähes Ende und der langfristig entstandene Image-Schaden steht in keinem Verhältnis zum kurzfristigen Ranking-Gewinn. Bei solcher Art Angebot sollten demnach höchste Vorsicht und gesundes Misstrauen walten.

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4. Aktion – Wie kann der Kunde den CTA umsetzen?

Eine eindeutige und einfach zu befolgende Call-To-Action kann zur finalen Ausführung ausschlaggebend sein. Denn auch der Kunde weiß es zu schätzen, wenn man mit seiner Zeit sparsam umgeht. Mehr als drei Klicks sollten auf keinen Fall zwischen der formulierten Aufforderung und der tatsächlich komplett abgeschlossenen Aktion stehen. Jeder weitere Zwischenschritt erhöht das Risiko eines Prozessabbruchs enorm. Es ist zur unkomplizierten Abwicklung häufig auch hilfreich, dem Kunden vorausgewählte Bewertungskriterien bereitzustellen, sodass dieser nur noch eine Note geben muss oder entsprechende Fragestellungen als Denkanstoß vorzuformulieren, wie in den unteren Beispielen zu sehen. Dabei ist es wichtig, den Bewertenden nicht hingehend einer positiven Rezension zu beeinflussen, sondern auch hier neutral zu bleiben, um den für eine authentische Bewertung des Kunden nötigen Entscheidungsfreiraum zu gewährleisten.

Vorgegebene-Bewertungskriterien-Kunde

vorformulierte-Fragestellungen-Bewertungen

5. Reaktion – Warum sollten Kunde und Unternehmen diesen ganzen Aufwand betreiben?

Eine Reaktion auf abgegebene Bewertungen ist in jedem Fall ein Muss, denn nur so lassen sich Mühe und Zeitaufwand des Kunden honorieren, während gleichzeitig ein kontinuierliches Monitoring und tiefergehende Auswertung der Rezensionen sichergestellt wird. Zudem wird das Belohnungssystem des Kunden aktiviert, wodurch wiederum Nährboden für weitere Rezensionen in der Zukunft geschaffen wird. Die Reaktionen können vielfältig sein und stehen selbstverständlich in direktem Verhältnis zum Inhalt der Bewertung. So können positive Stimmen beispielsweise über Social Media oder auf der Webseite als Referenz und Anreiz für andere Kunden zur Abgabe einer eigenen Rezension geteilt werden. Die Win-Win-Situation hierbei: Jeder freut sich über ein aufmerksames Dankeschön und der positive Nebeneffekt ist eine fürs eigene Unternehmen gewinnbringende Vervielfältigung der Kundenempfehlungen!

Reaktionen-auf-Bewertungen

Das kann auch parallel auf mehreren Kanälen geschehen, wie im unteren Beispiel zu sehen ist. Der Finanzdienstleister Marco Mahling nutzt die Chance und leitet den Twitter-Besucherverkehr nicht zum zitierten Bewertungsportal, sondern direkt zu seiner Facebook-Präsenz weiter.

Danksagung-Cross-Plattform-fuer-Review

Das Radisson Blu in Leipzig verbindet das Seeding ihrer Referenzen im Social Web wiederum direkt mit einem klaren CTA zur weiteren Review-Generierung.

Review-Seeding-inklusive-CTA

Doch nicht nur positive Reviews sind wünschenswert. Zum einen weil ein ausschließlich mit Bestnote bewertetes Unternehmensprofil nicht organisch wirken würde und zum anderen weil auch negative Reviews konstruktive Kritik beinhalten können, die wiederum als Grundlage für nachhaltige Optimierung dient. Man sollte kostenloses Kunden-Feedback also in jedem Fall als Chance begreifen und nicht als Bedrohung. Allerdings ist hierfür fortlaufendes Review-Management von Nöten, das eng mit intensivem Kundenbeziehungsmanagement gekoppelt ist und so wiederum die Basis für effektives Online Reputation Management bildet – das unmittelbare Reagieren auch und vor allem auf negative Bewertungen zur proaktiven Einflussnahme auf die Wahrnehmung des Unternehmens in der Öffentlichkeit. Mithilfe von Brand Monitoring können jegliche Erwähnungen im ganzen Netz zuverlässig gefunden und überwacht werden. Die entdecken Brand Mentions sollten hierbei nach folgenden Kriterien ausgewertet werden:

Einzelne Bewertung

  • Tonalität der Bewertung (positiv/neutral/negativ)
  • Autorität des Bewertenden (Authority Reviewers z.B. Yelp Elite, Google City Experts, etc.)
  • Autorität der bewertenden Seite (Ranking, aktive Mitglieder, Zielgruppenrelevanz, etc.)
  • Syndikation des Bewertungsportals (automatisierte Vervielfältigung von Bewertungen)

Review-Profil

  • Durchschnittliche Tonalität
  • Diversität der Bewertungsquellen
  • Gesamtanzahl und quantitative Entwicklung der Review Signals

Es gilt: Proaktiver Outreach zur Review-Generierung + Effizientes Online Reputation Management = Nachhaltiger Erfolg im Local SEO! Noch mehr anwendbare Tipps zur Traffic-Steigerung Eurer Webseite findet Ihr in meinem neuen Whitepaper „Traffic Boost durch SEO“. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Online-PR-Strategie-Zur-Review-Generierung

Autoreninfo:
FenjaVilleumierFenja Villeumier ist Inbound Marketing Managerin beim SaaS Unternehmen linkbird in Berlin. linkbird ist ein preisgekröntes SEO, Content und Online PR Management Tool, das dabei hilft Online Marketing Workflows zeitsparender und effizienter zu gestalten. Fenja begleitet das Content Management in allen Facetten von der Themenfindung, Konzeption und Produktion bis hin zum Seeding.

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LinkedIn: http://www.linkedin.com/in/fenjavilleumier

Die Möglichkeiten mobiler und hyperlokaler Werbeanzeigen: Eine Bestandsaufnahme

Mit iAd launchte der US-Konzern Apple kürzlich seine eigene Werbeplattform mit welcher Werbeanzeigen auf den hauseigenen Geräten und Plattformen in Apps geschaltet werden können. Doch macht dieser Dienst auch für KMU, also kleinere, mittelständische Unternehmen Sinn? Wir haben den mobilen Werbemarkt hierzulande auf regionale Optionen untersucht. Ein Exkurs über den Status Quo von location-based Services in Deutschland.

Was sind location-based Services?

Hier handelt es sich um Ortsbasierte Werbeanzeigen, welche in Apps oder mobilen Websites auf Smartphones und Tablets nur in einem bestimmten Umkreis geschaltet werden. Neben regionalen Angeboten auf eine Stadt oder ein Ballungszentrum bezogen gibt es auch hyperlokale Anzeigen, welche sogar nur in einem Umkreis ab 250 Meter z.B. von einem Ladengeschäft aus angezeigt werden können. Zum technischen Unterschied der beiden kommen wir später.

Warum man als lokaler Unternehmer auf dieses Pferd setzen sollte

„Das mobile Internet erobert den Massenmarkt“ schreibt der BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V.) in seiner do mobile -Kampagne, die Statistiken geben ihm Recht.

DO MOBILE Deutschland geht ins Mobile Internet

Nicht nur die Zahl der Smartphone-Nutzer steigt stetig, sondern auch deren Bereitschaft auf ihren Geräten unterwegs nach Produkten und Geschäften in der Nähe zu suchen. Laut der Großen Handelsstudie 2014 vom Handelsverband Deutschland, kaufDA und dem Web Research Center der Hochschule Niederrhein steht diese Handlung (online schauen, offline kaufen) bei den Nutzern mit 39% auf Platz 1 der Informations- und Kaufverhalten. Zudem informieren sich 83% aller Befragten regelmäßig mobil und online über aktuelle Angebote mit lokalem Bezug. Die Studie kann unter dem vorangegangenen Link angefordert werden und wartet mit vielen Daten zu unserem hiesigen Kaufverhalten in diesem und im letzten Jahr auf. Noch nicht viele Nutzer wissen etwas mit dem Begriff „location-based Services“ anzufangen, was nicht zuletzt an den noch wenigen Anwendungsbereichen in Deutschland liegt. Das Potential ist jedoch gewaltig.

Sir Martin Sorrel formulierte das in etwa so:  „Die mobile Standortbestimmung ist der heilige Gral des Marketing. Wenn man die Verbraucher erreichen kann während sie in der realen Welt unterwegs sind und gleichzeitig mit der digitalen Welt interagieren, kann tatsächlich das von Werbetreibenden lang gesteckte Ziel erreicht werden: Die richtige Kampagne für die richtige Zielgruppe, am richtigen Ort zur richtigen Zeit.“

Gerade für kleinere Unternehmen ist die lokale Form der mobilen Werbung sehr sinnvoll, da sie viel günstiger ist als die herkömmliche (überregionale) und die Verbraucher dort abholt, wo sie sind: auf der Straße um die Ecke.

Macht iAd nun für kleinere, mittelständische Unternehmen Sinn?

iAd-—-Werbeplattform-von-Apple

iAd bietet verschiedene Anzeigen-Formate an, die in der gewohnten Apple-Eleganz präsentiert werden. Geschaltet werden diese dann in Apps auf iPhones und iPads sowie in iTunes Radio bzw. iTunes. Die Erstellung einer eigenen Anzeige erfolgt unkompliziert und schnell. Die Zielgruppe kann in Geschlecht, Altersgruppen, mobile Geräte etc. eingegrenzt werden, schließlich bestimmt man die präferierten iTunes-Kanäle wie Musik, Film, TV usw. Die App-Kategorien in denen dann geschaltet werden kann, sind allerdings sehr grob gefächert, die Auswahl besticht nicht gerade durch feinkörnige Vielfalt. Eine lokale Ausrichtung der Zielgruppe ist leider gar nicht möglich.

Vielleicht ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Konzern aus Palo Alto diesen Service auch anbietet, wir werden Sie auf dem Laufenden halten.

Und wie sieht es mit den beiden Internetgiganten Google und Facebook aus?

Google AdWords Express und Local Inventory Ads

Möchten Sie regional für Ihr Unternehmen oder Ihre Dienstleistung werben, bietet sich Google AdWords Express an. Sie brauchen weder eine eigene Firmenwebseite noch großes Know-How. Ein Google My Business-Eintrag genügt. Das Setup der Anzeige ist sehr einfach, es kann für Testzwecke auch mit einem sehr geringen Budget gestartet werden. Die Anzeige erscheint entweder, wenn Ihre Branche und Ihre Stadt in der Suche eingegeben wird und auch wenn der Suchende sich bereits in Ihrem Umfeld befindet und nur nach Ihrem Keyword sucht. Wer an dieser Stelle jedoch ein individualisiertes Banner erwartet, liegt falsch. Ihre Anzeige erscheint in gewohnter Google-Optik: Blauer Link, kurzer Text, die Kennzeichnung, dass es sich um eine Anzeige handelt und schließlich noch ein kleiner blauer Pin mit Entfernungsangabe.

google-adwords-expressQuelle: thinkwithgoogle

 Wie Sie solch eine Kampagne starten, bzw. auch nur ausprobieren können, erfahren Sie hier. Auch die Places-Einträge werden übrigens prominent mit Entfernungsangaben in den Suchen angezeigt. Wie Sie in diesen kostenlos ranken können, erfahren Sie in unserem Blogartikel zum Thema. Möchten Sie mehrere Anzeigen verwalten und verschiedene Keywords integrieren oder auch Anzeigen in anderen Apps schalten, kommen Sie um das klassische AdWords nicht herum. Hier helfen Ihnen auch gern unsere Experten weiter.

Ganz neu bzw. in der Aufbauphase -zumindest in Deutschland- ist die Möglichkeit mit einzelnen Produkten lokal zu ranken: mit der Local Inventory Ad. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

local inventory ad

Local Awareness mit Facebook

Mit der neuen Option der Local Awareness-Anzeigen geht der Soziale Netzwerk-Gigant für viele Werbetreibende den längst fälligen Schritt, hyperlokale Kampagnen möglich zu machen. Wie es funktioniert, können Sie im unten stehenden (englischsprachigen) Video sehen.

Derzeit ist das Angebot nur in den USA verfügbar, es wird aber erwartet, dass er auch bald bei uns anwendbar sein wird. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten. Hier können auf jeden Fall mehr Informationen hinterlegt werden, als im obigen Google Express-Beispiel, auch individualisierte Bilder, entweder eigene oder von Facebook zur Verfügung gestellte, kostenlose Stockfotos, können und sollten hier integriert werden. Zudem wartet das soziale Netzwerk durch die zahlreichen Informationen, die es über seine Nutzer hat, mit einer sehr feinkörnigen Zielgruppenauswahl auf.

Wie sieht der mobile (und lokale) Werbemarkt in Deutschland aus?

Um diese Frage beantworten zu können, muss die Situation hierzulande erst einmal im Ganzen betrachtet werden. Wer sind die großen Fische und was haben sie im Angebot?

Die 20 Top-Vermarkter im Vergleich

Wir haben uns die 20 Top Vermarkter (Quelle: mobile facts 2014-II, AGOF ) einmal angeschaut und untersucht, welche Werbe- und Targetingformen jeweils angewandt werden. Die Zahlen in Hinblick auf hyperlokale bzw. „location-based in-app ads“ haben uns dann doch überrascht.
Mobile Werbeformen
Das Gros der Vermarkter
setzt auf bundesweite Kampagnen mit breiter Streuung für maximale Erreichbarkeit der Nutzer. Wir sprechen von den Großen: O2 wirbt auf Spiegel Online, Mercedes Benz bei RTL. Dass ein Friseur aus Gelsenkirchen hier keinen Platz findet, verwundert nicht. Man konzentriert sich zudem auf das größtmögliche Angebot aus Anzeigenformen, je auffälliger, desto besser (und teurer). Hand aufs Herz, die Beispiele, die es hier zu finden gibt, sind die nervigeren unter den Werbemitteln. Autos kommen plötzlich ins Display gefahren, Banner expandieren, als ob es keinen Morgen gibt und die Suche nach dem kleinen „x“ zum schließen der Anzeige kostet Nerven, und dann treffen Sie das mal, mit Ihrer (im Vergleich) enormen Fingerkuppe.

Die Axel Media Impact überrollt den Interessenten regelrecht mit gefühlten Hundertschaften von diesen mobilen Anzeigeformen; Mobile Web Awareness Ads, Sticky Banner, Mystery Ads,  Splash Video Ads und Prerolls geben sich hier die Klinke in die Hand, um nur eine Handvoll zu nennen. Die Konkurrenz steht dem in nichts nach. In welchen Kategorien und App-Gruppen dann geworben wird, kann für den Betrachter anhand der Bilderflut schonmal undurchsichtig werden.

www.oms.eu-downloads-OMS_Mobile_Tech_Specs

Mobile Formatübersicht bei oms.eu 

Thematische mobile Rotationen

Einen meiner Meinung nach besseren, weil verständlicheren Weg beschreitet G+J Electronic Media Sales mit thematischen mobilen Rotationen.  Hier können erst einmal Themenbereiche ausgewählt werden, um dann die gelisteten Apps zu sehen, die in dieses Feld fallen.

rotationsmethode

Thematische mobile Rotationen bei G+J Electronic Media Sales

Sehr übersichtlich und überschaubar: YOC

Der europaweit operierende Vermarkter YOC gibt dem Werbenden eine sehr anschauliche Übersicht der möglichen Anzeigenformen auf dem Smartphone bzw. Tablet. Visuelle Beispiele werden mit detaillierte Informationen wie Maße, Dateiformat- und Größe angereichert. Zudem verfügen sie über eine Fülle von Beispielvideos innovativer, mobiler  Kundenansprachen, welche den Vebraucher über interaktive Elemente direkt zum Kauf animieren sollen, etwa mit „Guerilla-Targeting“ innerhalb des Supermarkts mithilfe von Barcoo.

group.yoc.com de mediapack

Lediglich drei Anbieter mit regionalen Angeboten, nur einer davon hyperlokal

So innovativ die Anzeigen auch sein mögen, hyperlokal sieht anders aus. Von den großen Vermarktern haben die meisten keine Regionalität im Programm. Einige Wenige gibt es dann doch: United Internet Media z.B. bietet für bis zur 3. Postleitzahl basierende Ballungsräume Anzeigenplätze an, allerdings auch „nur“ in den Desktop- und Mobilversionen von WEB.de,  GMX sowie 1&1. BusinessAd hat geografische Targeting-Optionen in Bezug auf Länder, Bundesländer, Städte, Postleitzahlenbereiche oder auch Nielsengebiete im Angebot.

Nur ein Anbieter unter den 20 deutschen Top-Vermarktern hat hyperlokale Werbeanzeigen in seinem Portfolio zu bieten: Ströer Mobile Media. Der Vermarkter zeigt nicht nur, dass hyperlokale Werbeanzeigen auch für die ganz Großen funktionieren, sondern auch, dass dynamische Werbeanzeigen neue Früchte tragen, mit Entfernungsanzeige + Wetter-Targeting beispielsweise.

Feldversuch eines Global Players: Hyperlokal – aber bundesweit

Die Fastfoodkette McDonalds hat im letzten Jahr hier eine hyperlokale Kampagne geschaltet mit dem Ziel, den Verbraucher in das nächstgelegene Restaurant zu führen. Hier bekamen die Verbraucher in den jeweiligen Schaltgebieten hyperlokale Anzeigen mit dynamischer Entfernungsanzeige auf das Handy geschickt: Der nächste Burger wartete in ca. 500 m auf seinen Verzehr.

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Einen Monat lang war die Kampagne bundesweit auf den Smartphones der Nutzer unterwegs, hier geht es zur Case Study.

Auch Lancôme gab bei Ströer Mobile Media eine hyperlokale Kampagne in Auftrag, diesmal tatsächlich hyperlokal im Sinne von nur an diesem Standort: Im KaDeWe in Berlin lud die Kosmetik-Edelmarke an 2 Tagen zu einem Aktionstag ein.

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Und sogar anhand des Wetters können mittlerweile dynamische Anzeigen geschaltet werden. Für Eiscafés oder z.B. Spas eine super Sache. Keine Lust auf eisige Kälte? Besuche Sie unsere Sauna-Landschaft. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

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Unter dem PDF-Link „Unser Angebot im Überblick“ finden Sie die verschiedenen Werbekanäle und Erläuterungen. Preise auf Anfrage.

Nicht unter den Top 20, aber regional im Angebot

Im Zuge der Recherche fielen noch drei andere Anbieter auf, die ich noch kurz vorstellen möchte:

Advertorial Ads mit Plista

Die Content- und Werbeplattform Plista bietet Werbeschaltungen zumindest mit Geo-Targeting (regional, aber nicht hyperlokal) in Smartphones und Tablets an, allerdings ausschließlich in Form von Advertorials, Werbeanzeigen, welche redaktionell aufbereitet worden sind und sich so optisch in Apps oder mobilen Seiten von z.B. Nachrichten-Portalen einbinden lassen.

 

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Crossvertise verbindet Vermarkter mit Publishern in einer Filterfunktion

Crossvertise hingegen bietet in der Mobile-Werbung-Sektion 7 Anzeigen-Typen an, die in mehr als 500 Apps sowie 300 mobilen Webseiten geschaltet werden können.  Diese können entweder in verschiedenen Kategorien vorgefiltert oder direkt einzeln in einer Tabelle ausgewählt werden (siehe Screenshot).

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Hyperlokale App-Anzeigen mit Mobalo mithilfe von Realtime Bidding

Bei Mobalo können App-Kategorien nicht gefiltert werden, da die Apps zufällig über ein Realtime-Bidding-Verfahren ausgewählt werden. Jede App, die von ihrem Nutzer die Erlaubnis bekommen hat, den aktuellen Standort anzuzeigen und Werbung schaltet kann hier angesteuert werden. Der Publisher wird für den Werbetreibenden also erst dann festgelegt, wenn ein Verbraucher mit einer aktiven, entsprechenden App in den Umkreis der Werbeschaltung tritt.

 

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Mobalo besticht durch ein klares Angebot und eine einfache Preisstruktur.

Wenn man das alles so sieht, und dabei die Statistiken vor Augen hat, fragt man sich unweigerlich, warum die deutschen Top-Vermarkter noch nicht auf den hyperlokalen Zug aufgesprungen sind, wo das doch anscheinend Sinn macht und läuft wie geschnitten Brot.

Was hyperlokale Anzeigen mit „Bad-Location-Data“ verbindet

Um das Problem zu verstehen, muss man erst einmal wissen, dass es einen großen Unterschied zwischen geografischen Daten und geografischen Daten eines Nutzers gibt. Im Klartext: Hat der App-Betreiber Zugriff auf GPS-Daten oder nur die IP-Adresse des Nutzers? Der sehr viele Apps überhaupt keinen Anspruch auf die Standort-Daten seines Nutzers haben, weil es schlichtweg keine Kartenoption o.ä. gibt, können sie seinen Aufenthaltsort nur anhand der IP-Adresse „erahnen“ und auf ein Ballungsgebiet bzw. eine Postleitzahl festlegen, was sie für Werbetreibende allerdings weniger „wertvoll“ macht, als wenn Latitude- und Longitude-Daten des Nutzers vorhanden, also punktgenau ansteuerbar sind.

Nun soll es einige Vermarkter geben, die mithilfe einer Software einfach die jeweiligen Zentren dieser IP-basierten Ortsbereiche feststellen und diese dann gegenüber Advertisern als hochwertige GPS-Standorte ausgeben. So berichtet zumindest Steven Jacobs in How Bad Location Data Is Poisoning the Mobile Well. Vielleicht haben diese Umstände zu einer Vorsicht in der Branche geführt.

Noch mehr zum Thema: The Dirty Little Secret About Location-Targeted Mobile Ads.

Gibt es Ortsbasierte Alternativ-Dienste?

Man muss nicht immer gleich nach Vermarktern und Publishern suchen, um Kunden mobil und digital in seine Geschäftsräume zu lotsen. Allerdings muss man sich dann noch anders mit Technologien auseinandersetzen:

Mit Geofencing die Kunden ins Geschäft führen

Geofencing beschreibt das Festlegen eines digitalen „Zauns“ in einem vordefinierten Umkreis um z.B. ein Ladengeschäft herum. Betritt der Kunde diesen „Raum“, bekommt er die Werbebotschaft direkt auf das Handy geschickt, beispielsweise direkt einlösbare Coupons o.ä. Hierzu muss der Kunde vorher sein Einverständnis gegeben, bzw. die App des Dienstleisters heruntergeladen und die Freigabe für die GPS-Standorterkennung erteilt haben.  Die Technologie kann helfen, die Kunden mit der Marke vertrauter zu machen, bzw. sie für sie zu sensibilisieren.

Ein Artikel von Marketing Land zieht anhand zweier Kampagnen von xAd den Vergleich von geofencing und „herkömmlichem“ audience targeting und zeigt auf, dass beide Formen ihre Vorzüge haben. So profitiere das geofencing von einer höheren CTR (Click-Through-Rate), das audience targeting lockte allerdings mehr Kunden in den Laden.

Wohingegen das geofencing durch Satelliten-Kommunikation ziemlich die Akkus der mobilen Endgeräte fordert, kommt die nächste Technologie mit einer weitaus sparsameren Lösung daher.

Ortsbasierte Standorterkennung mit der Bluetoothtechnologie iBeacon

iBeacon von Apple arbeitet mit Bluetooth Low Energy, ein Empfänger der 3 Jahre ohne Akkuaufladung zurecht kommt und so klein ist, dass er in z.B. Plakaten etc. installiert werden kann. Dieses Gerät erfasst über Bluetooth den Verbraucher in einem eng abgesteckten Gebiet und sendet diesem z.B. Angebote, Gutscheine oder Werbebotschaften beim Betreten des Ladengeschäfts oder auch in einem größeren Umkreis bis zu 50 Meter.

Damit dies funktioniert, muss der Verbraucher eine für iBeacon konfigurierte App auf seinem Smartphone installiert und den Bluetooth-Empfang eingeschaltet haben. Die Geräte können zu einem geringen Preis erworben werden. Die App steht dann allerdings noch nicht. Weitere Möglichkeiten der Technologie zeigt folgendes Video:

iBeacon ist gerade erst gestartet, in Deutschland gibt es noch nicht viele Angebote zu einem umfassenden Paket. Man darf aber gespannt sein, wie sich dieser Dienst weiterentwickelt und was Dienstleister daraus machen werden. Der Weg über Publisher wäre damit jedenfalls gespart.

Fazit

Ströer Mobile Media scheint für lokale Zwecke das umfassendste und aufregendste Angebot zu haben, nach eigenen Angaben hat der Anbieter jedes Stück des Locationbased-Kuchens im Angebot, auch für iBeacon haben sie voraussichtlich ab 2015 eine Lösung. Offen bleibt, ob und wie der Vermarkter an die GPS-Daten des Nutzers kommt. Am besten einfach nachfragen. Bei Mobalo, dem Vermarkter mit dem einfachsten Konzept wird nach eigenen Angaben nur auf Apps zugegriffen, welche „die Lokalisierungsdaten verwenden dürfen“. Man fragt sich schon, wie viele Apps in dem „geschalteten“ Umkreis in dem Werbezeitraum überhaupt die Erlaubnis der Standortfreigabe haben, ob die Rechnung also auch praktisch aufgeht, ist aber wohl alles transparent und nachvollziehbar. Vorher fragen kostet nichts.

Facebook hat den großen Vorteil durch die Erlaubnis seiner Nutzer bereits über deren „hochwertige“ Standortdaten zu verfügen und bietet zudem eine sehr detaillierte Zielgruppeneingrenzung an. Auch bei Google ist durch die Verwendung der hauseigenen Standortdienste wie z.B. Google Maps der Zugriff auf Latitude+Longitude seiner Verbraucher gegeben. Der Vorteil hier eben ist auch, dass mit einem sehr kleinen Budget angefangen werden kann, es müssen nicht gleich „Pakete“ gekauft werden. Allerdings eben hier ohne personalisiertes Banner, geschweige denn ein Bild.

Ansonsten hat wohl iBeacon ein großes Potential für lokale Anbieter. Hier sollte man die Entwicklungen und Angebote beobachten, bevor man sich für die Anwendung entscheidet. Es bleibt spannend, wie viel sich in der nächsten Zeit im mobilen Marketing tun wird. Dass viel passieren wird, steht außer Frage.

Dieser Artikel kann natürlich trotz eingehender Recherche aufgrund des breiten Spektrums und des reichhaltigen Angebots des Themas kein Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Sollte ich Ihrer Meinung nach einen großartigen Anbieter oder eine super-innovative Technologie nicht beachtet haben, lassen Sie es mich bitte im Kommentarbereich wissen. Einige dieser Angebote, Dienste oder Angaben können zudem bereits nach kurzer Zeit veraltet sein. Sollte Ihnen in Bezug darauf beim Lesen etwas auffallen, geben Sie auch bitte gerne Bescheid.