Drei Arten von Suchergebnissen: Was Sie als Unternehmer wissen sollten

Stellen Sie sich vor, sie haben ein Fitnessstudio in Karlsruhe und ein potenzieller Neukunde gibt genau diese Schlüsselwörter, also „Fitnessstudio Karlsruhe“, in eine Suchmaschine ein. Im besten Fall taucht Ihre Webseite ganz oben in den Suchergebnissen auf und ist so ansprechend, dass er sofort einen Termin für ein Probetraining ausmacht und sich riesig freut, endlich ein kompetentes Fitnessstudio in Karlsruhe gefunden zu haben. Dann haben Sie erfolgreich einen potenziellen Neukunden durch das Internet gewonnen und müssen ihn jetzt nur noch vor Ort mit Ihren Leistungen überzeugen.

Was aber, wenn dieser potenzielle Neukunde Ihre Webseite erst gar nicht findet, sondern stattdessen nur die Webseiten Ihrer Konkurrenten, weil diese nämlich bei Google und Co. ganz oben in den Suchergebnissen auftauchen? Dann hätten Sie nicht nur eine wertvolle Chance vertan Ihr Unternehmen im Internet zu präsentieren, sondern sie geben Ihre potenziellen Neukunden obendrein noch an Ihre Konkurrenten ab.

Da Suchmaschinen, insbesondere Google, die erste Anlaufstelle für Informationen im Internet sind, ist es wichtig, dass Ihre Webseite in den Suchergebnissen erscheint. Und zwar am besten auf der ersten Seite. Denn wie wir alle aus eigener Erfahrung wissen, beachtet man die Ergebnisse spätestens ab der dritten Seite in Google nicht mehr.

Wie Neukunden Ihre Webseite finden

Wer sich die Auflistung der Ergebnisse bei Google einmal etwas genauer anschaut, der stellt fest, dass es für lokale Unternehmen drei verschiedene Arten der Suchergebnisse gibt:

  1. Kostenpflichtige Anzeigen (AdWords)
  2. Lokales Branchencenter (Google Places)
  3. Organische Suchergebnisse

 

Wie sich unschwer erkennen lässt, sind die kostenpflichtigen Anzeigen und die Ergebnisse des hauseigenen Branchencenters sehr prominent, auf der ersten Seite ganz oben platziert. Darunter kommen die organischen Suchergebnisse. Um eine gute Sichtbarkeit für potenzielle Neukunden zu erreichen, ist es also sinnvoll, die eigene Firmenwebseite sowohl mit Google AdWords zu bewerben, als auch bei Google Places einzutragen.

Besonders interessant sind aber auch die sogenannten organischen Suchergebnisse, da diese eben nicht durch ein Bezahlsystem zustande kommen und auch nicht, wie Google Places, ins Internet eingepflegt werden können. Die organischen Suchergebnisse lassen sich also nicht so einfach beeinflussen, denn ihre Anordnung hängt von einem Algorithmus ab, der von Google entwickelt wurde und ständig erweitert wird. Das Ziel dieses Algorithmus ist es, möglichst relevante Suchergebnisse für die Suchanfragen von Millionen Internetnutzern zu liefern. In unserem Beispiel also nur die Webseiten für Fitnessstudios in Karlsruhe und nicht die Webseiten von Kosmetikstudios oder Sonnenstudios in Karlsruhe.

Leider kann man als Unternehmen mit seiner Firmenwebseite die organischen Suchergebnisse nicht direkt beeinflussen, aber es gibt ein paar Dinge, die Sie tun können, um Ihrem Internetauftritt zu mehr Relevanz zu verhelfen. Und mehr Relevanz führt zu besserer Sichtbarkeit.

Wie erkennen Suchmaschinen „Relevanz“?

Das Thema Relevanz ist sehr komplex und wir werden im Laufe dieses Blogs regelmäßig auf einzelne Aspekte eingehen. Als Einführung möchten wir nur auf einen Aspekt eingehen. Suchmaschinen erkennen die Relevanz einer Webseite für eine Suchanfrage anhand von sogenannten „Keywords“, also Schlüsselwörtern. In unserem Beispiel bedeutet das ganz konkret, dass unser Fitnessstudio in Karlsruhe nicht unter „Fitnessstudio Köln“  oder „Kosmetikstudio Karlsruhe“ gefunden werden soll und deswegen sollten auf der Firmeneigenen Webseite auch genau diese Schlüsselwörter auftauchen: Fitnessstudio + Karlsruhe. Würden diese Wörter nirgendwo auf der Webseite auftauchen, dann kann die Suchmaschine die Webseite auch nicht darunter indexieren und wird diese nicht als relevant für den Suchbegriff angeben.

Das gute daran ist, dass dadurch nur qualifizierte Kunden auf eine Webseite gelangen. Wer „Brötchenbringdienst Delemenhorst“ googelt, der ist schließlich auch nicht an einem Fitnessstudio in Karlsruhe interessiert.

Schlüsselwörter schaffen Relevanz

Als Fazit halten wir also fest, dass der erste Schritt für ein erfolgreiches Online-Marketing ist, eine Liste mit relevanten Keywords zu erstellen, unter denen Sie gefunden werden möchten. Das heißt also, wenn unser Fitnessstudio auch eine Saunalandschaft bietet, dann macht es selbstverständlich auch Sinn unter „Sauna Karlsruhe“ gefunden zu werden. Ein weiteres Beispiel ist, wenn Sie Ihre Produktpalette erweitern und nun neue Kurse anbieten, wie zum Beispiel „Yoga“ oder „Bodybalance“. Dann macht es Sinn, die Suchmaschine darauf hinzuweisen, damit die nächsten Interessenten, die einen Yogakurs in Karlsruhe suchen, auf Ihren Kurs aufmerksam werden. Wir leiten so also qualifizierte Neukunden zu uns, die sich wirklich nur für Fitnessstudios in Karlsruhe interessieren.

2 Kommentare zu „Drei Arten von Suchergebnissen: Was Sie als Unternehmer wissen sollten

  1. Pingback: Hotel SEO: Mit der Hotel Webseite Google erobern › Tirol, Innsbruck

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