Einfache und günstige Bildbearbeitung – Welche Open Source Software ist hilfreich

Was ist Open Source?

Bei Open Source handelt es sich um freie Software welche für Jedermann zugänglich ist und kostenfrei zum Download angeboten wird. Die Software steht unter einer speziellen Lizenz welche aussagt dass der Quellentext (Programmiersprache eines Programms), öffentlichen Zugang hat und die Programme somit frei kopiert, verändert und auch verbessert werden können. Um es vereinfacht auszudrücken ist es kostenlose Software welche jeder Internet-User gratis herunterladen kann. Der Unterschied zwischen freier Software und Open Source, liegt also nur in der Lizenz der frei zugänglichen Weiterverarbeitung bei Open-Source.

Welche Open Source Software gibt es?

Open Source Programme gibt es für jegliche Arten von Software. Meist hilft schon die Eingabe bei Google mit der Zeile: „ Open Source für MAC oder WINDOWS“. Sofort wird eine Vielzahl an Seiten angezeigt welche über Open Source Programme aller Art verfügen.

Beispiele für MAC OSX sind hier vor allem:
opensourcemac
oder opensource4mac

Bei Windows sind dies bekannte Hauptseiten:
opensourcewindows
oder opensourcewindows.de

Die am stärksten verwendeten Programmkategorien sind Browser, E-Mail, Messenger, Multimedia, Office Programme und Editoren, Bildbearbeitung, Entpackungsprogramme, Kalender und vieles mehr. Wie man erkennt sind es vor allem nützliche Programme welche einem im Computer-Alltag zur Seite stehen sollen.

Vorteile von Open Source?

Man erkennt also dass diese Art von Software vor allem einen Vorteil mit sich bringt. Sie ist billig, nein besser, Sie ist Kostenlos! Aber ist dies der Hauptgrund sich für Open Source zu entscheiden? Nein, natürlich nicht! Ein ganz wichtiger Punkt ist die Sicherheitsfrage. Aufgrund dessen, dass Jeder die Möglichkeit besitzt in das Programm einzugreifen, wird auch jegliche Schadsoftware welche sich einschleichen möchte relativ schnell von Usern ausgemacht und entfernt.

Dies ist besonders bei E-Mail Programmen und Web-Browsern von enormer Wichtigkeit. Sicherheitslücken im Programm werden bei Open Source also schnell erkannt und durch die riesige Entwickler-Community entdeckt und behoben. Ein weiterer Punkt ist die Anpassung der Software. Arbeitet man eine Zeit lang mit dem Programm so fallen einem selbst vielleicht ein Paar Punkte auf die verbessert werden sollten. Ist man mit der Programmiersprache vertraut so kann man unter Einhaltung der Nutzerlizenz selbst diese fehlende Option integrieren und verbreiten.

Auch ohne Informatik-Kenntnissen kann man durch Erwähnung der fehlenden Option im Entwickler-Forum des jeweiligen Programms, Probleme melden oder auch Tipps zur Verbesserung einbringen.

Welche Probleme können auftreten?

In der Regel treten kaum Probleme auf, jedoch sollten Privatpersonen oder auch größere Firmen welche streng auf Software angewiesen sind, Open Source eher meiden oder besser gesagt sich nicht nur auf Open Source beschränken. Der Grund dafür ist die Nicht-Garantierung der Weiterentwicklung von Programmen. Sollten beispielsweise neue Betriebssysteme auf Firmenrechnern installiert werden, so kann es sein dass die Open Source Software noch nicht kompatibel mit dem neuen System ist.

Dies liegt vor allem an den geringen finanziellen Zuschüssen für die Entwickler bei Open Source Programmen als auch an den menschlichen Ressourcen (meist nur eine Hand voll Entwickler welche dies in Ihrer Freizeit durchführen).

Hauptproblem ist also dass es bei Open Source Software weniger Verlass auf die Weiterentwicklung der Programme gibt und somit für große Firmen eher Unvorteilhaft erscheint. Ein weiterer Punkt ist das „Nicht- Bestehen“, eines Support Centers der Software. Gibt es Probleme dann ist der Weg zum Telefonhörer zwecklos denn eine Hotline oder ein Ansprechpartner ist nicht gegeben. Hier ist nur der Weg zum Entwickler-Forum möglich um das Problem zu melden.

Nützliche Bildbearbeitungssoftware

Um hier ein paar Open Source Programme zu zeigen, möchte ich mich auf Bildbearbeitung‘s-Programme festlegen. Meist sind alle Programmkategorien auf einer Internetseite gesammelt. Das bedeutet dass man auf der Webseite für Bildbearbeitung auch E-Mail Programme oder Web-Browser unter anderen Kategorien finden kann.

Open Source Bildbearbeitung Apple Mac OSX

1. Gimp

Gimp ist ein kostenloses Open Source Bildbearbeitung‘s-Programm, welches seine Anfänge an Linux Computern durchführte. Mit der Zeit wurde die Software aber Eins zu Eins auf den Mac übertragen. Gimp bietet eine Vielzahl an kleinen Helferlein welche auch in Photoshop zu finden sind. Allerdings liegt hier die Aussage auf ein Paar.

Keinesfalls ist Gimp mit Photoshop gleichzusetzen aber die Entwickler geben sich weiterhin Mühe das Programm als eine gute Alternative zum teuren Konkurrenten weiterzuentwickeln. Updates sind aufgrund der großen Nachfrage und der zahlreichen Entwickler zum großen Teil garantiert.

2. Inkscape

Bei Inkscape handelt es sich um ein Vektorgrafikprogramm welche mit der Software
von Adobe Illustrator, oder Corel Draw gleichzusetzen ist. Inkscape unterstützt das Arbeiten mit den bekannten Vektoarbeit‘s-Prozessen wie Pfaden, Klonen, Formen und auch Transparenzeffekten.

Auch hier besteht eine riesige Community welche in Ihrer Freizeit das Programm am Leben erhält. Die Entwickler freuen sich über jede Spende welche auf der Webseite getätigt werden kann. Auf der Webseite machen die Entwickler auch verstärkt darauf aufmerksam dass Inkscape ein mächtiges und komfortables Zeichenprogramm ist welches sämtliche Programmspezifischen Standards enthält und diese auch behalten soll. Durch die riesige Entwicklergemeinschaft und lebendigen Nutzerzahlen sind auch hier aktualisierte Updates garantiert.

3. Pixen

Bei Pixen handelt es sich um eine Software mit welcher Pixelgrafiken entworfen werden können. Den meisten sind solche Grafiken höchstwahrscheinlich noch noch aus der Kindheit bekannt. Besonders ältere Computerspiele von Videokonsolen bestanden überwiegend aus Pixelgrafiken. Mit Pixen kann man sowohl neue Pixelgrafiken entwerfen als auch eigene vorhandene Fotos als Vorlage verwenden um diese zu einer Pixelgrafik umzugestalten.

4. Paintbrush

Paintbrush ist ein kostenloses Malprogramm für Mac OSX. Es ist mit MacPaint oder Microsoft Paint zu vergleichen. Es ist nicht mit Photoshop oder einer anderen Software gleichzusetzen, bietet allerdings die Standard Malwerkzeuge und läuft auch auf älteren Macs sehr gut. Paintbrush unterstützt die Dateiformate BMP, PNG, JPEG und GIF. Es besitzt Pinsel, ein Füllwerkzeug,Schere,Radierer und diverse Funktionen zur Erzeugung von Rechtecken und Kreisen. Die Systemvoraussetzung beläuft sich bei diesem Gratis-Programm auf MAC OSX 10.5 oder Neuer.

Open Source Bildbearbeitung Windows

1. Paint.net

Paint.net ist zu vergleichen mit der Mac Applikation Gimp. Inhaltlich wird auch hier versucht eine Art Photoshop zu kopieren welche mit den Standard-Tools versehen ist. Neu ist jetzt auch das arbeiten mit mehreren Ebenen. Seit der Version 3.5 wird das Programm allerdings nicht mehr als Open Source angeboten, sondern als Freeware.

Das besondere an Paint.net ist das Bildformat. Alle Bilder werden im Hauseigenen PDN Format gespeichert. Vorteil von PDN ist die Verlustfreie Speicherung von Bildern welche zweitens, auch so gut wie nicht komprimiert werden. Nachteil ist dass nur der Bildbetrachter Irfanview dieses Format erkennt. Photoshop oder sonstige Bildbearbeitungsprogramme können dies nicht. Allerdings besteht natürlich trotzdem die Möglichkeit der Abspeicherung in sämtliche bekannte Bildformate wie JPG, GIF, TIF und vielen mehr.

Tipp: Auch die bereits vorgestellten Mac Programme Gimp und Inkscape sind als Windows Open Source erhältlich. Wer also gern mit diesen beiden Programmen arbeiten möchte kann dies auch ohne einen Apple Computer.

2. Irfanview

Bei Irfanview handelt es sich um einen Bildbetrachter. Dieser ermöglicht es Bilder in der Vorschau zu betrachten und ein paar Kleinigkeiten zu verbessern. Hier ist es zum Beispiel möglich die Bildgröße zu verändern oder auch kleinere Farbkorrekturen anzugehen. Des weiteren kann man auch mit vertikalen Text arbeiten welchen man hinzufügen kann. Allerdings arbeitet das Programm nicht mit Ebenen. Dies bedeutet dass ein eingefügter Text nach Speicherung des Bildes nicht mehr entfernt werden kann. Von daher bitte immer mit Kopien arbeiten oder das Original bearbeitete Bild als neue Datei abspeichern.

Auch Irfanview ist seit der neuen Version eine Freeware und kein Open Source Programm. Ich erwähne es allerdings trotzdem aufgrund der Open Source Geschichte die Irfanview mit sich bringt.

3. XnView

Auch beim letzten vorgestellten Programm handelt es sich seit Neuem um eine Freeware.
XnView ist wie auch Irfanview ein Bildbetrachter welcher auf Open Source basierte. Es ist auch von den Funktionen her mit Irfanview gleichzusetzen, allerdings ist XnView auch der Deutschen Sprache mächtig. Alle bekannten Bedienelemente sind vorhanden und die Oberfläche ist sehr schön anzusehen. Einen Pluspunkt gibt es für die integrierte Dia-Show und der Integration von mehr als 400 Grafikformaten.

4. OpenImageManager

Der OpenImageManager ist einer digitalen Fotobibliothek gleichzusetzen. Konkurrenzprodukte sind hier Adobe Bridge und auch iPhoto. Allerdings muss man sagen dass iPhoto nur für Mac OSX zur Verfügung steht als auch zusätzlich ein Foto-Bearbeitungsprogramm darstellt. Beim OpenImageManager handelt es sich um ein Open Source Gratis-Tool mit welchem Sie Ihre digitalen Bilder verwalten können. Das Programm besitzt in der Bibliothek eine Miniatur-Ansicht aller Fotos und Sie können ganze Dia-Shows als auch HTML-Alben generieren. Um den OpenImageManager nutzen zu können muss auf dem Rechner zusätzlich Microsoft. NET Framework installiert sein.

Fazit:

Open Source erfreut sich durch seine Programminhalte als auch die weiter steigenden Nutzerzahlen immer größerer Beliebtheit. Nicht nur Fotofreunde kommen hier auf Ihre Kosten. Auch Programmierer, Sicherheitsfanatiker, Filmfans oder auch Messenger Begeisterte werden bei Open Source bedient.

Bis auf die Option, nicht immer schnellstmöglich kompatibel mit Software Updates zu sein, gibt es keinen Grund nicht zu Open Source zu greifen. Sollten sich in naher Zukunft weitere Entwickler in die Arbeit werfen, so sollte allerdings auch dieses Problem langsam in den Griff zu bekommen sein. Probieren Sie es also einfach aus und entscheiden Sie selbst, ob teure Konkurrenzprodukte oder nicht vielleicht doch die Open Source Alternative Ihre nächste Anschaffung ist.

Viel Spaß!

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