Mit dem iAd Producer Werbeanzeigen erstellen: Die Grundlagen

Im letzte Woche veröffentlichten Artikel haben wir bereits aufgezeigt, wie man mit iAd von Apple Werbe-Anzeigen für iOS-Geräte schalten kann. Der heutige Beitrag befasst sich mit der einfachen Erstellung einer interaktiven Anzeige für diese Werbeform mit Hilfe der kostenlosen Software iAd Producer.

Mit dieser Software können Sie interaktive, mit Bildern und/oder Videos angereicherte Anzeigen erstellen, die auf iOS-Geräten wie dem iPhone, iPod touch oder iPad sowie im iTunes Radio zielgruppendefiniert geschaltet werden können. Hochgeladen werden diese in der iAd Workbench. Leider ist der iAd Producer derzeit nur für Macs, also für das Mac OSX Betriebssystem verfügbar. Hier geht es zum Download.

Selbsterklärend ist die Software nicht unbedingt und da sie ziemlich neu ist, gibt es noch nicht wirklich aussagekräftige Anleitungen oder Video-Tutorials zu diesem Thema zu finden. Ich möchte an dieser Stelle gern die Basics erklären um den Einstieg zu vereinfachen. Wenn es um Feinschliff und Detailklärung geht, empfehle ich den „Help“-Bereich, bei spezifischen Fragen das Community-Forum.

Man kommt aber einigermaßen schnell rein. Vorgefertigte, beliebig veränderbare Templates helfen Ihnen ebenso weiter, wie Blueprints bereits bestehender Projekte in denen Sie nur noch Bilder und oder Videos hochladen und die Texte ändern müssen. Dazu später mehr.

Projekt anlegen

Legen Sie mit „New Project“ eine neue Datei an. Wir haben nun drei Auswahl-Möglichkeiten:

iad-producer-getting-started

iAd oder iBook Author Widget?

Falls Sie ein Buch o.ä. in iBooks veröffentlichen und für diesen Zweck ein iBook Author Widget erstellen möchten, kommen Sie an dieser Stelle zum Ziel. Hier werden wir uns allerdings nicht vertiefen, da es in diesem Artikel um die iAd-Anzeigen gehen soll. Vielleicht hilft Ihnen aber dieses Video schon weiter.

iPhone, iPad oder Desktop

Hier wählen Sie das Gerät aus auf dem Sie die Anzeige später schalten möchten. Je nach Wahl stehen verschiedene Templates zur Verfügung.

iAd Templates

Blank

Hier können Sie eine neue Datei von Grund auf erstellen. Laden Sie an dieser Stelle Bilder und andere Dateien hoch, bedienen Sie sich an den Objekten in der linken Leiste (Erklärung weiter unten) und ordnen Sie diesen wiederum Aktionen zu. In der rechten Leiste können Sie schließlich die Grundeinstellungen der Objekte ändern.

Falls man noch gar nicht genau weiß, wie man seine Anzeige anlegen soll, empfiehlt sich, vorbereitete Templates wie Folgende zu verwenden:

Button Menu

Button Menu

 

 

 

 

 

 

 

 

In diesem Fall führt das Banner nach dem Antippen über ein Intro-Bild (Splash) und oder einem Einführungsvideo (Preroll) zu einem  Button-Menü. Von hier aus können Sie auf die verschiedenen Seiten verlinken die Sie zeigen möchten. Die einzelnen Seiten können hier einfach gelöscht oder ausgetauscht werden.

Overlay Menu (nur bei iPhone)

Overlay Menu

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier haben ist ein übergelagerter Menü-Balken horizontal in Ihrer Anzeige zu sehen, welcher auf jeder Seite präsent ist, um eine schnelle Navigation zu gewährleisten.

Persistent Menu

persistent menu02

 

 

 

 

 

 

 

In dieser Anzeigen-Form haben Sie eine überlagerte Menüleiste unten horizontal im Bild, welche Sie jeweils zu den eingestellten, einzelnen Seiten zurückführt.

Obere Leiste

Overview links in der oberen Leiste führt natürlich zurück zur Übersicht. Haben Sie eine der Seiten angeklickt, sehen Sie in der oberen Übersicht, wo Sie sich gerade befinden, in der rechten Übersicht stellen Sie ein für welche Modelle Ihres ausgewählten Geräts die Anzeige gemacht werden soll. Hier sind Maße und Auflösungen unterschiedlich. Beim Retina-Display z.B. verdoppelt sich das Format, da die Auflösung am Ende viel höher sein muss.

Linkes Menü

Assets

Hier laden Sie per „Drag and Drop“ oder per Import-Button Dateien wie Bilder, Audio oder Videos hoch. Diese werden schließlich übersichtlich aufgelistet.

Objects

In den Kategorien General, Media, Multi-Cell und Dynamic Content haben Sie die Auswahl zwischen gut zwei Dutzend Objekten, mit denen Sie Ihre einzelnen Seiten modifizieren können. Ziehen Sie das jeweilige Symbol einfach per Drag and Drop auf die geöffnete Seite. Hier können Sie Buttons, Gerüste für Audio- bzw. Videodateien und Bildergalerien anlegen und vieles mehr. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig, hier sollte man sich einfach ein bisschen austoben.

Objekte

Und: Falls Sie die Objekte trotz des Klicks auf das Symbol nicht sehen können, haben Sie wahrscheinlich noch nicht eine einzelne Seite doppelt geklickt.

Actions

An dieser Stelle haben Sie Zugriff auf verschiedene Aktionen, die Sie entweder objektspezifisch oder allgemein hinzufügen können. Klicken Sie auf das Plus-Symbol rechts neben der gewünschten Aktion, diese kann dann im Inspector (Erklärung weiter unten) definiert werden.

Layers

Sehr praktisch: Wie in gängigen Kreativ-Programmen wie z.B. Photoshop sind alle voreingestellten oder von Ihnen eingesetzten Elemente in Ebenen unterteilt, die in ihrer Reihenfolge verändert oder deaktiviert werden können.

Rechtes Menü

Inspector

Haben Sie die Seite oder ein einzelnes Objekt angeklickt, also markiert, können Sie hier die dementsprechenden Einstellungen modifizieren. Vorgefertigte Buttons z.B. können Sie nun in Schriftart, Schriftgröße, Button-Farbe, Verlauf und Vieles mehr für Ihre Zwecke anpassen.

inspector

Action Lists

In den Action Lists werden die Aktionen die Sie für einzelne Elemente definiert haben angezeigt und können hier im Timing verändert werden.

Code

Code

Falls Sie leidenschaftlicher Programmierer bzw. leidenschaftliche Programmiererin sind, können Sie sich glücklich schätzen: Sie können mit Hilfe Ihrer Kenntnisse in Javascript und CSS die Seiten und Elemente so modifizieren, wie Sie das gerne möchten. Mein Feld ist das allerdings nicht, daher kann ich hier auch keine Tipps geben oder von Erfahrungswerten mit der Schnittstelle berichten. 😉

Preview

Schließlich ist da noch das Preview-Tool. Zum Ersten gibt es die Quick Preview-Funktion, die eine Vorschau in einem PopUp-Fester zeigt, es gibt eine Preview im Safari-Browser sowie im iOS Simulator. Letzterer muss erst einmal heruntergeladen werden, nämlich durch den Download der kostenlosen XCode-Software. In dieser ist der iOS Simulator integriert und wird automatisch geöffnet wenn Sie ihr Projekt in einem iPhone- bzw. iPad-Umfeld betrachten möchten. Es funktioniert allerdings nicht immer, woran das liegt, muss ich noch herausfinden.

iAd Blueprints nutzen

Falls man mit den ganzen oben beschriebenen Modifikationen nicht zu tun haben will, empfiehlt sich die Wahl eines iAd Blueprints. Dies sind vorgefertigte Projekte, in denen Sie nur Bilder, Videos etc hochladen und den Text ändern müssen. Der Nachteil: Einzige Seiten können nicht gelöscht oder verändert werden, Sie müssen schon das Gesamtpaket nehmen. Zudem gibt es insbesondere für das iPad nicht so eine Bomben-Auswahl, wenn man etwa auf Videos verzichten möchte.

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Nach dem Download können Sie unter dem angeklickten Blueprint die notwendigen Dateinen hochladen und die Anzeige schließlich betrachten. Sehr wichtig: Unter Specs gibt es eine PDF  die über die für diese Variante notwendigen Dateiformate, Maße und maximale Größen aufklärt. Abweichungen brauchen Sie gar nicht erst auszuprobieren.

iAd Blueprint Options

 

Sehr nützlich ist hier beispielsweise die Angabe der Safe-Area, der Abschnitt  in Ihrer Anzeige also, in dem Sie Ihre grafischen Elemente, Buttons etc anlegen sollten. Außerhalb dieses Bereichs kann es zu Anschnitten kommen, so dass außer der Hintergrundfarbe an dieser Stelle nichts Anderes angelegt werden sollte.

 

Banner Safe Areas

Auf den ersten Blick ist beim iAd Producer sehr viel zu beachten, hat man sich allerdings etwas hineingefrickelt, erscheint das System sehr logisch. Ich hatte bisher nur starke Probleme mit der Vorschau-Funktion sowohl mit Safari, als auch mit dem iOS Simulator. Das will noch etwas genauer untersucht werden. Wenn Sie unten auf das Bild klicken, können Sie noch viel mehr ins Detail aller Objekte, Aktionen und Definitionen gehen, für spezifische Fragen ist die iAd Producer Community eine gute Anlaufstelle.

 

iAd Producer Help

 

Sollten Sie Anregungen, Anmerkungen oder Fragen haben, nutzen Sie gern unseren Kommentarbereich.


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Optimierung Newsletter – Wie Sie Kunden dazu bringen Ihre Emails auch zu lesen

Newsletter sind ein wichtiger Bestandteil um Ihr Geschäft zu fördern, Neukunden zu gewinnen, aber auch Bestandskunden zu behalten. Genau deshalb ist es von enormer Bedeutung, diese Art der Kundenbindung weiter aufrecht zu erhalten und zu schauen inwiefern es Möglichkeiten gibt, dass Kunden diese Art der Kontaktierung weiterhin wahrnehmen und auch mit Freude lesen. Sobald man seine eigene Kundendatenbank kennt und sämtliche demografischen Aspekte besitzt, gibt es eine Vielzahl an Themen zu beachten, damit man keinesfalls die Fehler macht, die bei anderen Unternehmen zur Tagesordnung gehören, wenn es um den Punkt Newsletter geht. Hier ein paar Tipps:

Orientieren Sie sich an Ihrer Leserschaft

NewsletterErstellen Sie keinen einheitlichen Newsletter, der an sämtliche in der Datenbank vorhandenen Kunden oder Interessenten verschickt wird. Diese Art der Newsletter-Erstellung ist nicht nur sinnlos, sondern führt zusätzlich dazu, dass sowohl potentielle Interessenten als auch Bestandskunden sich von Ihnen abwenden, da Sie keine generischen Newsletter lesen möchten. Vielmehr geht es der Leserschaft darum, individuell behandelt zu werden.

Dies kann in der Datenbank beispielsweise so funktionieren, dass man einen Kunden einer bestimmten Thematik zuordnet und diese Thematik in einem individuellen Anschreiben als Newsletter zum Kunden oder Interessenten geht. Besitzt man beispielsweise eine Firma, die Multimedia-Software herstellt, dann ist es mehr als sinnvoll, spezifische Thematiken wie Software für Schnitt, Ton, Foto u.s.w einer speziellen Zielgruppe der Kunden zuzuweisen und somit nur Content per Newsletter zu verschicken, der den Interessenten oder Kunden auch wirklich zum lesen verführt.

Kein Kunde, der sich für Ton-Software interessiert, möchte einen Newsletter über Foto-Software erhalten. Der Schlüssel zum Ziel liegt also darin, relevante Inhalte an eine spezielle Zielgruppe von Kunden zu bringen. Bei vielen Firmen ist diese Art der Newsletter-Erstellung schon Standard. Eine Vielzahl ist aber schlicht zu faul diese Investition an Zeit auf sich zu nehmen, da es sich ja nur um einen Newsletter handelt.

Regelmäßiger Versand des Newsletter’s

NewsletterWie oft sie Ihren Newsletter veröffentlichen, ob es zweimal wöchentlich, wöchentlich oder monatlich ist hängt davon ab wie groß die Nische ist indem sich Ihr Unternehmen befindet. Wenn Sie in einer kleinen Nische agieren wie beispielsweise Modellbau, Aquarium-Zubehör oder Tierfutter, dann ist ein zweiwöchentlicher Newsletter mehr als vernünftig. Großunternehmen hingegen senden in der Regel weniger häufig einen Newsletter.

Unabhängig davon für welche Frequenz Sie sich entscheiden, sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Newsletter regelmäßig gesendet wird. Somit zeigen Sie dem Kunden, dass ihr Unternehmen weiterhin aktiv ist. Wählen Sie am besten eine zeitliche Frequenz, die für Sie überschaubar ist, um die Regelmäßigkeit des Newsletter zu ermöglichen.

Messen Sie Ihre Erfolge anhand von Tools

Newsletter ToolsEs gibt in keinster Weise eine Garantie, dass Kunden Ihre Newsletter lesen. Jedoch gibt es technische Möglichkeiten um herauszufinden wie viele Personen dies tun. Ohne zu wissen wie groß die Anzahl an Kunden ist, welche Ihre Email lesen, können sie nicht einschätzen, welchen Nutzen Ihr Newsletter-Marketing bringt und ob es sich überhaupt lohnt. Es wäre doch reine Zeitverschwendung einen Newsletter zu schreiben, den keiner liest. Deshalb ist es unheimlich wichtig genau zu wissen, welche und wie viele Personen ihre Email öffnen und ob diese auch den weiterführenden Link zu Ihrer Website und den darin enthaltenen spezifischen Content klicken. Hilfe bringt hier spezielle Software. Zwei zu nennende Produkte lauten hier: Mailchimp und CleverReach

Verwenden Sie eine Betreff-Zeile in Ihrem Email-Newsletter

Das mag eigentlich selbstverständlich sein, jedoch gibt es weiterhin eine Vielzahl an Firmen, welche die Betreff-Zeile mit falschen Inhalt füllen oder gar überhaupt nicht nutzen. Ein falscher Betreff-Inhalt führt meist schon dazu, dass Kunden die Email aufgrund des Betreffs überhaupt nicht öffnen. Der größte Fehler liegt darin, jeden Newsletter mit demselben Betreff zu versenden. User, Kunden und alles was sich noch so alles im Internet tummelt, benötigen immer einen bestimmten Grund um Inhalte wirklich zu lesen. Die Erfahrung zeigt, dass eine Vielzahl bereits an der Überschrift erkennt, ob es sich um guten oder schlechten Content (Newsletter) handelt. Hier ein paar Beispiele:

SCHLECHT: Neue SEO News von WinLocal
BESSER: Die Google Analytics Anleitung für Fortgeschrittene

SCHLECHT: WinLocal SEO News #305
Besser 2: Google Pigeon Update: Was ist los auf den lokalen US-Suchergebnissen?

Am besten man abonniert ein paar Newsletter unterschiedlicher Unternehmen und entnimmt sich die besten Punkte. Hier findet man eine Vielzahl an Ideen, die sofort auf den eigenen Newsletter übertragen werden können.

Einfachheit ist besser

Newsletter Versuchen Sie im Newsletter keine großen Experimente auf die Beine zu stellen. Verwenden Sie ein einfaches Layout und spielen Sie nicht zu stark mit Fonts und Textgrößen. Orientieren Sie sich zum Beispiel an einer Ihrer bekannten Tageszeitungen. Verwenden Sie einen Stil und eine Schriftgröße für einen Einleitungs-Text und dieselben für den Haupttext bei jedem Ihrer Newsletter. Falls Sie merken, dass ihre Texte zu lang sind, filtern Sie lieber ein paar Wörter im Text heraus, als Änderungen an der Schriftgröße vorzunehmen. Mit einem kontinuierlichen und einheitlichen Aufbau Ihres Newsletter geben Sie dem Leser ein Gefühl von Vertrautheit.

Verwenden Sie Bilder

Newsletter, die keine Fotos besitzen, sind zum Scheitern verdammt. Man verliert in kurzer Zeit eine Vielzahl an Lesern, da die Art der Information für den Leser wenig attraktiv aussieht. Bilder sind in vieler Art hilfreich. Sie fördern nicht nur die Verweildauer auf Ihren Seiten sondern machen Hunger auf mehr Inhalt und helfen Ihnen dabei, dass sich Kunden an Ihre möglichen Dienstleistungen/Produkte erinnern. Ein kleines Bild innerhalb eines Newsletters, wird immer dabei helfen die Klick-Rate (CTR) Ihrer Emails zu verbessern.

Vergessen Sie nicht den Footer

Newsletter FooterDie Fußzeile eines Email-Newsletter ist genauso wichtig wie der eigentliche Inhalt. Hier wird verlangt, dass sich in jeder Fußzeile ein Abmelde-Link zum Beenden des Newsletter befindet. Einige Unternehmen haben die Angewohnheit diesen Link zu verstecken, damit der User nicht erst auf die Idee kommt sich abzumelden. Hier liegt jedoch die Gefahr, dass der Interessent den Absender als Spam markiert.

Zusammenfassung

Denken Sie bei jeder Erstellung einer Email daran, dass die Aufmerksamkeit eines potentiellen Kunden auf Ihren Newsletter nie garantiert ist. Bei jeder neuen Email müssen Sie sich selbst aufs Neue beweisen, Ihre Aufmerksamkeit gegenüber dem Leser zu steigern. Dies geschieht durch alle hier oben angemerkten Punkte. Am wichtigsten scheint hier jedoch, die Personalisierung jeder einzelnen Email.

Probieren Sie es aus!

Und? Sind Sie überzeugt? Haben Sie noch weiterführende Fragen? Wir freuen uns über Kommentare, Anregungen und vor allem Ihre Beispiele für den perfekten Newsletter.

Das Positive an Negativbewertungen: Sie gewinnen an Glaubwürdigkeit

Sie haben für Ihr Restaurant, für Ihren Friseursalon oder Ihren Handwerksbetrieb plötzlich eine schlechte bis mittelmäßige Bewertung erhalten? Freuen Sie sich! Denn wer vom Himmel weg nur gelobt wird, wird verdächtigt mit unlauten Mitteln zu arbeiten.

Laut einer Infografik von ProvenExpert welche verschiedene Studien ausgewertet hat, u.a. von KennstDuEinen.de, werden Dienstleister die nicht ausschließlich positive Bewertungen aufweisen von Kunden eher aufgesucht als Kollegen die durchweg beste Bewertungen haben. Der Grund: Die Glaubwürdigkeit. Jemand der über einhundert 5-Sterne-Bewertungen hat und keine einzige unter diesem Wert wird verdächtigt, die Bewertungen gefälscht bzw. in Auftrag gegeben zu haben. Doch wie kann man die echten von den falschen unterscheiden? Hier sind 8 Tipps um gefälschte Bewertungen auf Google Places zu erkennen.

Sind Online-Bewertungen wirklich so relevant?

Und ob. Wie Sie aus den aus der Infografik entnommenen Diagramme sehen können legen fast Dreiviertel aller Verbraucher großen Wert auf die Beurteilung nicht nur von Freunden, sondern auch von Unbekannten im Internet. Fast die gleiche Menge macht zudem ihre Kaufentscheidung von Bewertungen Anderer abhängig.

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Was genau sind die Vorteile?

Hat man einen Stamm an Bewertungen zusammen, steigt die Anzahl der Neukunden laut Statistik um fast 70%. Produkte mit einer guten Online-Reputation verkaufen sich bis zu 200% mehr als Produkte ohne Empfehlungen. Weit über die Hälfte der Verbraucher halten Online-Empfehlungen außerdem für vertrauenswürdig.

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Das Positive am Negativen

Wie Sie im unteren Ausschnitt sehen können, sind schlechte Bewertungen oftmals gut für’s Geschäft. Fast alle der Verbraucher vermuten Manipulation, wenn keine negativen Bewertungen vorhanden sind. So steigt tatsächlich der Umsatz, wenn Sie über einen halben Stern weniger als den Topwert verfügen.

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Gehen Sie überlegt und gekonnt mit negativen Bewertungen um

Natürlich ist es trotzdem nicht erfreulich, wenn ein Kunde mit der Arbeit die geleistet wurde unzufrieden ist und eigentlich noch unerfreulicher, wenn er dies öffentlich kundtut. Und dass eine 1-Stern-Bewertung gut für das Geschäft ist, mag durchaus angezweifelt werden. Aber: Selbst hier können Sie Ihrem Erfolg in die Tasche spielen. Nicht nur die Kritik ist öffentlich, sondern auch Ihre Reaktion darauf. Haben Sie ihrer Meinung nach zu unrecht eine Negativbewertung erhalten, reagieren Sie nicht emotional und unüberlegt.

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Schlafen Sie lieber drüber, gehen Sie geschickt mit der Kritik um, kann dies auch Drittleser beeindrucken und Sie stehen am Ende gut da. Noch mehr Tipps zu diesem Thema finden Sie in unserem Artikel 10 Wege um mit unzufriedenen Kunden richtig umzugehen.

 Sie bekommen keine oder viel zu wenig Bewertungen?

Das muss nicht sein, werden Sie aktiv. Wie die untere Grafik zeigt erhöht sich der Durchschnitt positiver Bewertungen, wenn Sie aktiv Bewertungen sammeln. Passen Sie nur auf, dass Sie nicht den Spitzenwert erreichen. 😉

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Der Vorteil von Bewertungskarten

Falls Sie unsicher sein sollten, wie Sie beim Bewertungen sammeln vorgehen sollten: Unter folgendem Link erfahren Sie, was man beim Bewertungen sammeln unbedingt beachten sollte. Gerade bei älteren Kunden welche weniger internetaffin sind, hat sich das Konzept von unserem Bewertungsportal KennstDuEinen bewährt. Neben der Möglichkeit der Bewertungsabgabe im Internet gibt es hier vorgedruckte Bewertungskarten, welche direkt beim Dienstleister ausgefüllt werden können, um dann zurück an das Portal geschickt zu werden.

Sie möchten mehr über das Empfehlungsmarketing von KennstDuEinen erfahren? Rufen Sie uns an:

 069/97784590

Fazit

Hat sich eine negative Beurteilung in Ihrem Profil auf einem der zahlreichen Bewertungsportale oder auf Ihrer Google+- Unternehmensseite breit gemacht, atmen Sie erstmal durch. Wie im Artikel beschrieben ist alles halb so wild, vielleicht profitiert Ihr Geschäft sogar davon. Sammeln Sie aktiv Bewertungen, so gut es Ihre Branche erlaubt oder lassen Sie sich helfen.

Sämtliche Diagramme sind von ProvenExpert, zur kompletten Infografik geht es  hier:

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Falls Sie Fragen, Anmerkungen oder Anregungen auf dem Herzen haben, nutzen Sie gern unseren Kommentarbereich.

Zu guter Letzt: Die Nationalelf deren Erfolg ja heute für das Teaserbild herhalten musste hat während der Entstehung dieses Artikels im Flieger, im Bus und auf der Fanmeile hier in der Hauptstadt gefeiert. Wünschen wir allen Beteiligten einen wohlverdienten Urlaub. Weltmeisteeeeer!! 🙂

Präsentieren mit Prezi – Basiswissen und nützliche Links

Powerpoint Präsentationen sind ohne Zweifel die verbreiteste Art, digitale Präsentationen zu halten. Die Herausforderung ist hier sein Publikum nicht zu langweilen, erst recht wenn viele Punkte durchgegangen werden sollen. Wenn nämlich einfach Folie auf Folie durchgeklickt wird und die Zuschauer dann auch noch sehen können, dass noch 45 Seiten folgen, geht die Aufmerksamkeit schnell flöten wenn Sie nicht der weltbeste Redner sind. Hier setzt Prezi an.

Was ist Prezi?

Prezi ist ein webbasiertes Werkzeug mit dem man dynamische Präsentationen mit flüssigen Übergängen halten kann. Im Gegensatz zu Powerpoint arbeitet man hier nicht mit einzelnen Folien die durchblättert werden, sondern mit einer „Endlos“-Oberfläche, auf der man beliebig Texte, Bilder und Videos einfügen kann. Schließlich wird zwischen den Elementen ein Pfad erstellt, d.h. Sie verbinden die Elemente in der Reihenfolge wie Sie sie zeigen möchten. Variieren die Elemente in Winkel und Größe entstehen zwischen den einzelnen Punkten durch automatisches Generieren flüssige Fahrten, die die Präsentation sehr lebendig werden lassen. Wie das Prinzip funktioniert können Sie in der unten stehenden Prezi-Slideshow anschauen.

Vor 3 Jahren lernte ich Prezi im Rahmen eines Sprachkurses kennen und hielt mithilfe des Werkzeugs ein Geschichtsreferat. Es ist sehr einfach gehalten (Bilder kommen erst nach einer Weile) und man fliegt auch ziemlich viel durch die Gegend, das liegt einfach an den größeren Abständen zwischen den verschiedenen Elementen. Schon damals war ich von der neuen Art der Präsentation begeistert. Seither ist aus dem mit Youtube gekoppelten, einsprachigen Mini-Tool eine multilinguale Community mit zahlreichen Templates und millionenfachen Inspirationsmöglichkeiten geworden.

Was bekommt man für die kostenlose Version?

Mit der kostenlosen Version hat man hinsichtlich der programmierbaren Möglichkeiten und der Speicher-Option keine Einschränkungen, Templates können verwendet werden. Die erstellte Präsentation hat jedoch ein Wassserzeichen von Prezi, zudem ist es öffentlich für jeden auf der Prezi-Seite zugänglich und man kann nur mit einem Internetzugang daran arbeiten.

Die Vorteile der 3 Bezahlversionen

Im Angebot Enjoy ist es möglich die erstellte Präsentation privat zu stellen, so ist sie nicht öffentlich einsehbar, in Pro kann zusätzlich offline mit Prezi gearbeitet werden, schließlich gibt es ein Team– bzw. Organisation-Paket. Noch viel mehr Vorteile der jeweiligen Angebote können Sie im untenstehenden Bild vergleichen.

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Der Betrag wird nach Angaben der Anbieter erst nach Ablauf des kostenlosen Zeitraums abgebucht, man soll jederzeit wieder kündigen können. Ansonten verlängert sich das Abo automatisch.

Beispiele für Prezi Templates

Blue Circles

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Das Template ist einfach und doch ein Hingucker, „Blue Circles“ ist kostenlos. Probieren Sie es aus.

Magnet

Prezi Template

Das kostenlose Template „Magnet“ stellt Vor- und Nachteile eines Sachverhalts gegenüber; Vorteile Pluspol, Nachteile Minuspol. Einfach, überschaubar, trotzdem frisch. Klicken Sie auf das Bild um sich die Demo anzuschauen.

Grunge

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Dieses unkonventionelle Template, welches für 5 Dollar zu erwerben ist, kommt als schwarz-weißes Grunge-Theme daher. Wohl nicht wirklich für Kundenpräsentationen geeignet, hat aber erfrischende Tiefe mit vielen Einbettungs- Möglichkeiten und kurvenreichen Übergängen.

Noch mehr kostenlose sowie kostenpflichtige Templates gibt es auf prezibase.

Aller Anfang ist leicht

Wie man im Video unten sehen kann ist die Handhabung der Oberfläche sehr einfach.

Falls Sie schon eine Powerpoint-Präsentation gemacht haben und diese mithilfe von Prezi ein bisschen aufpeppen wollen, erfahren Sie hier wie es geht:

Wie man Powerpoint-Päsentationen in Prezi einbindet

Oder Sie gehen eifach auf prezi.com und starten ihre eigene Präsentation auf der blanken Endlosfläche.

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Das obige Artikelbild ist übrigens einer Prezi von Terry Gault entnommen:
Avoid a Presentation Meltdown.

Falls Sie Fragen oder Anregungen haben, nutzen Sie gern den Kommentarbereich.

iOS 7 – Lokales Onlinemarketing mit Apple Maps

Am 18.September 2013 erschien das neue mobile Betriebssystem von Apple (iOS7). Bestückt mit einer Vielzahl an Neuerungen blieb jedoch eines fast unbemerkt – Ein neues Update für Apple Maps mit der Möglichkeit, neue oder vorhandene Orte/Dienstleister zu editieren oder hinzuzufügen. Continue reading „iOS 7 – Lokales Onlinemarketing mit Apple Maps“

Optimierung von Seiten-Titel, Description und URLs bei lokalen Firmenseiten

Möchte man in den lokalen Suchergebnissen sichtbar sein, so spielt die Local Landing Page eine große Rolle
Die Landing Page oder auch lokale Firmenseite, steht für ein bestimmtes Angebot eines Unternehmens im Mittelpunkt. Sie ist nicht weniger bekannt als die gute alte URL welche man in die Suchleiste eintippt oder die zur persönlichen Google+ Local Seite führt. Continue reading „Optimierung von Seiten-Titel, Description und URLs bei lokalen Firmenseiten“

Imagevideo – Tipps für die Vor- und Nachproduktion – Teil 2

Die Nach-Produktion

Im letzten Artikel ging es um die Tipps bezüglich einer Vor-Produktion. Heute möchte ich ein paar Infos vermitteln welche helfen sollen, auch eine Nach-Produktion bequem und ohne Stress über die Runden zu bekommen.

Selbst wenn Sie jedes Detail Ihrer Aufnahmen geplant haben, ist es leicht zu glauben, man wüsste genau wo welche Szene, Bewegung oder Schwenk, welchen man im Schnitt benötigt, zu finden ist. Wo war eigentlich die Aufnahme mit dem Steak-Teller oder die Anrichtung des Salats für das Restaurant-Imagevideo? Continue reading „Imagevideo – Tipps für die Vor- und Nachproduktion – Teil 2“

Imagevideo – Tipps für die Vor- und Nachproduktion – Teil 1

Die Vor-Produktion

In meinem letzten Beitrag habe ich eine Info darüber gegeben wie man kostengünstig zu einen hochwertigen Video kommt. Heute möchte ich ein paar Tipps geben was bei einer Vor- und Nachproduktion eines Imagevideos beachtet werden sollte. Unabhängig von der Größe eines Unternehmens bin ich der Meinung dass jede Firma von einem Werbevideo nur profitieren kann. Continue reading „Imagevideo – Tipps für die Vor- und Nachproduktion – Teil 1“