Webdesign für KMU – Teil 3: Das optimale Logodesign

Minimalistisch soll es sein, aber einen großen Wiedererkennungswert haben. Es soll die Branche wiederspiegeln und sich doch von der Konkurrenz absetzen. Kein leichtes Unterfangen also: Das Firmenlogo. Doch wie findet man das Passende, ohne gleich einen teuren Profi ins Boot holen zu müssen? Eine Bauanleitung für das perfekte Logo gibt es an dieser Stelle natürlich nicht, viel zu individuell ist der jeweilige Einzelfall. Vielmehr soll dieser Artikel als Anregung und Inspirationsquelle dienen und mit weiterführenden Links aushelfen.

Der Oscar-prämierte Kurzfilm “Logorama” von Marc Altshuler zeigt anschaulich, wie sehr wir von Firmenlogos umgeben sind und wie schnell der Wiedererkennugswert einer Marke greift.
 

Warum sind Logos so wichtig?

Ein gut gemachtes Firmenlogo bleibt den Kunden im Gedächtnis. Es hebt ihr Unternehmen von der Konkurrenz ab und unterstreicht ihre Kompetenz. Zudem sollte es überall zu sehen sein: Auf Briefbögen, Visitenkarten und natürlich der Firmenwebsite. Hier dient es üblicherweise als präsenter “Button”, der von jeder Unterseite zurück zur Startseite des Unternehmens führt- der Homepage.

Ich möchte gern auf zwei Friseur-Logos eingehen, auf die ich bei meinen Recherchen gestossen bin. Teile des Namens im ersten Fall sind unkenntlich gemacht, da es hier natürlich nicht darum geht, Personen schlecht zu machen. Ich möchte lediglich darauf eingehen, was man alles falsch machen und wie schnell man so seinem Unternehmen schaden kann:

Hier scheint nichts zu passen. Text und Bild wurden zu einem Ganzen zusammengefügt, ohne dass sich ein Gesamtkonzept offenbart. Der Name ist viel zu klein, als ob die Unternehmerin sich verstecken wollte. “Salon” hingegen ist groß geschrieben und lässt die Firma dadurch sehr austauschbar erscheinen. Zudem schwebt die Rasierklinge wie ein Fallbeil über dem Namen, was zumindest im Unterbewusstsein des Betrachters Negativassoziationen auslösen könnte. Farben- und Schriftwahl wirken nicht durchdacht, Kompetenz wird hier nicht ausgestrahlt. Denn: Wenn jemand noch nicht mal für ein vernünftiges Logo sorgen kann, kann er dann überhaupt Haare schneiden? Natürlich ist eine derartige Schlussfolgerung im Grunde albern, aber sie wird eben getätigt.

Mein Vorschlag wäre: Den Namen zum Zentrum des Geschehens machen, eine modernere Schrift verwenden (Tipps für die richtige Schriftwahl finden sie hier) und das “V” in “Verena” zur Rasierklinge umfunktionieren, ohne Verlauf, ohne Andersfarbigkeit. Der Name verschmilzt so mit der Profession, hier wird der Eindruck erweckt, dieser Mensch versteht sein Handwerk.

 

Das zweite Logo erscheint durchdachter:

 

 

Durch die schwarze Schrift auf weißem Untergrund ist es schlicht gehalten, das geschwungene Schriftbild erinnert an Haarspitzen, der Name des Unternehmers ist klar erkennbar.

Was also zeichnet ein gutes Logo aus?

Zunächst sollte der Unternehmer sich folgende Fragen stellen:

  • In welcher Branche arbeite ich?
  • Was ist das Alleinstellungsmerkmal meines Unternehmens?
  • Wer ist meine Zielgruppe?
  • Welche Farben und welche Schriften unterstreichen meine Profession?
  • Möchte ich seriös daherkommen oder flippig/ verspielt?
  • Möchte ich mit Schrift oder einem Bild arbeiten?

Es besteht wohl kein Zweifel daran, in welcher Branche “JAY” arbeitet. Designer: Rayf

Falls Sie Hilfe bei der richtigen Farbwahl für ihr Unternehmen brauchen, besuchen sie bitte diesen Blogbeitrag: Webdesign für KMU – Teil 1: Die richtige Farbwahl.

Und nochmal: Schlichtheit siegt. Verzichten Sie auf Fotoausschnitte oder Verläufe, Piktogramme eignen sich z.B. sehr gut. Das Logo sollte in verschiedenen Größen erkennbar sein und sowohl auf Printmedien (Briefbögen, Flyer, Visitenkarten) und der Website funktionieren. Wer ein unprofessionelles Logo besitzt, braucht sich nicht zu wundern, wenn die potenzielle neue Kundschaft laufen geht. Falls Sie übrigens weitere Website-Fehler vermeiden wollen, schauen Sie gern mal bei unserer Comigrafik 10 Wege wie Sie ihre Website-Besucher in den Wahnsinn treiben vorbei.

Wer sich für die Grundlagen der Logo-Gestaltung interessiert und Tipps braucht, wie man ein Logodesign am besten in Angriff nimmt, sei der DESIGNGUIDE wärmstens ans Herz gelegt. Hier bekommt man noch viele Hintergrundinformationen, Entscheidungshilfen sowie Do’s und Don’ts zum Thema.

Auf LOGOPOND.COM gibt es zudem eine Vielzahl an Logos, lassen Sie sich inspirieren!


Mein Recherchen-Gewinner:

 

Perfektes Design von 300million für FOOD WRITERS:

Im Negativ-Raum der Tuschefeder ist ein Löffel zu sehen.

 

Manches sieht man eben erst auf den zweiten Blick. Wussten Sie’s? Die Speditionsfirma FEDEX z.B. hat einen Pfeil in seinem Logo versteckt. Dieses und eine Reihe von anderen Logos mit versteckten Botschaften finden Sie unter diesem Link.

 

Nicht jedes Logo weckt bei jedem Betrachter die gleichen Assoziationen

Das richtige Logodesign

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
 

Weitere Beispiele für falsch verstandene Logos gibt es unter http://www.boredpanda.com/worst-logo-fails-ever/

 

Der letzte Punkt: Das liebe Geld.

Wer ein professionelles Designbüro beauftragt, muss schon tiefer in die Tasche greifen. Aber es geht mittlerweile auch anders: Sie nennen das Thema und das Budget und eine Schar aus Webdesignern und wahrscheinlich Kunst- und Grafikstudenten bieten ihnen einen Entwurf an, mit dem sie weiter arbeiten können:

 


Kein Budget für teure Designer? Crowdsourcing ist die Lösung!


 

 

Mehr dazu unter http://www.12designer.com/de/

Fazit

Sie sind unsicher oder unzufrieden mit ihrem Logo? Tun Sie etwas. Lassen Sie aber bitte nicht den Praktikanten der gerade Zeit hat oder den Ehepartner mit ästhetischem Empfinden das Design erstellen. Machen Sie sich Gedanken, was am besten passen könnte und lassen sie Profis ran, es lohnt sich.

Falls Sie Anregungen oder Fragen haben, nutzen Sie gern unseren Kommentarbereich.



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