Optimierung Newsletter – Wie Sie Kunden dazu bringen Ihre Emails auch zu lesen

Newsletter sind ein wichtiger Bestandteil um Ihr Geschäft zu fördern, Neukunden zu gewinnen, aber auch Bestandskunden zu behalten. Genau deshalb ist es von enormer Bedeutung, diese Art der Kundenbindung weiter aufrecht zu erhalten und zu schauen inwiefern es Möglichkeiten gibt, dass Kunden diese Art der Kontaktierung weiterhin wahrnehmen und auch mit Freude lesen. Sobald man seine eigene Kundendatenbank kennt und sämtliche demografischen Aspekte besitzt, gibt es eine Vielzahl an Themen zu beachten, damit man keinesfalls die Fehler macht, die bei anderen Unternehmen zur Tagesordnung gehören, wenn es um den Punkt Newsletter geht. Hier ein paar Tipps:

Orientieren Sie sich an Ihrer Leserschaft

NewsletterErstellen Sie keinen einheitlichen Newsletter, der an sämtliche in der Datenbank vorhandenen Kunden oder Interessenten verschickt wird. Diese Art der Newsletter-Erstellung ist nicht nur sinnlos, sondern führt zusätzlich dazu, dass sowohl potentielle Interessenten als auch Bestandskunden sich von Ihnen abwenden, da Sie keine generischen Newsletter lesen möchten. Vielmehr geht es der Leserschaft darum, individuell behandelt zu werden.

Dies kann in der Datenbank beispielsweise so funktionieren, dass man einen Kunden einer bestimmten Thematik zuordnet und diese Thematik in einem individuellen Anschreiben als Newsletter zum Kunden oder Interessenten geht. Besitzt man beispielsweise eine Firma, die Multimedia-Software herstellt, dann ist es mehr als sinnvoll, spezifische Thematiken wie Software für Schnitt, Ton, Foto u.s.w einer speziellen Zielgruppe der Kunden zuzuweisen und somit nur Content per Newsletter zu verschicken, der den Interessenten oder Kunden auch wirklich zum lesen verführt.

Kein Kunde, der sich für Ton-Software interessiert, möchte einen Newsletter über Foto-Software erhalten. Der Schlüssel zum Ziel liegt also darin, relevante Inhalte an eine spezielle Zielgruppe von Kunden zu bringen. Bei vielen Firmen ist diese Art der Newsletter-Erstellung schon Standard. Eine Vielzahl ist aber schlicht zu faul diese Investition an Zeit auf sich zu nehmen, da es sich ja nur um einen Newsletter handelt.

Regelmäßiger Versand des Newsletter’s

NewsletterWie oft sie Ihren Newsletter veröffentlichen, ob es zweimal wöchentlich, wöchentlich oder monatlich ist hängt davon ab wie groß die Nische ist indem sich Ihr Unternehmen befindet. Wenn Sie in einer kleinen Nische agieren wie beispielsweise Modellbau, Aquarium-Zubehör oder Tierfutter, dann ist ein zweiwöchentlicher Newsletter mehr als vernünftig. Großunternehmen hingegen senden in der Regel weniger häufig einen Newsletter.

Unabhängig davon für welche Frequenz Sie sich entscheiden, sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Newsletter regelmäßig gesendet wird. Somit zeigen Sie dem Kunden, dass ihr Unternehmen weiterhin aktiv ist. Wählen Sie am besten eine zeitliche Frequenz, die für Sie überschaubar ist, um die Regelmäßigkeit des Newsletter zu ermöglichen.

Messen Sie Ihre Erfolge anhand von Tools

Newsletter ToolsEs gibt in keinster Weise eine Garantie, dass Kunden Ihre Newsletter lesen. Jedoch gibt es technische Möglichkeiten um herauszufinden wie viele Personen dies tun. Ohne zu wissen wie groß die Anzahl an Kunden ist, welche Ihre Email lesen, können sie nicht einschätzen, welchen Nutzen Ihr Newsletter-Marketing bringt und ob es sich überhaupt lohnt. Es wäre doch reine Zeitverschwendung einen Newsletter zu schreiben, den keiner liest. Deshalb ist es unheimlich wichtig genau zu wissen, welche und wie viele Personen ihre Email öffnen und ob diese auch den weiterführenden Link zu Ihrer Website und den darin enthaltenen spezifischen Content klicken. Hilfe bringt hier spezielle Software. Zwei zu nennende Produkte lauten hier: Mailchimp und CleverReach

Verwenden Sie eine Betreff-Zeile in Ihrem Email-Newsletter

Das mag eigentlich selbstverständlich sein, jedoch gibt es weiterhin eine Vielzahl an Firmen, welche die Betreff-Zeile mit falschen Inhalt füllen oder gar überhaupt nicht nutzen. Ein falscher Betreff-Inhalt führt meist schon dazu, dass Kunden die Email aufgrund des Betreffs überhaupt nicht öffnen. Der größte Fehler liegt darin, jeden Newsletter mit demselben Betreff zu versenden. User, Kunden und alles was sich noch so alles im Internet tummelt, benötigen immer einen bestimmten Grund um Inhalte wirklich zu lesen. Die Erfahrung zeigt, dass eine Vielzahl bereits an der Überschrift erkennt, ob es sich um guten oder schlechten Content (Newsletter) handelt. Hier ein paar Beispiele:

SCHLECHT: Neue SEO News von WinLocal
BESSER: Die Google Analytics Anleitung für Fortgeschrittene

SCHLECHT: WinLocal SEO News #305
Besser 2: Google Pigeon Update: Was ist los auf den lokalen US-Suchergebnissen?

Am besten man abonniert ein paar Newsletter unterschiedlicher Unternehmen und entnimmt sich die besten Punkte. Hier findet man eine Vielzahl an Ideen, die sofort auf den eigenen Newsletter übertragen werden können.

Einfachheit ist besser

Newsletter Versuchen Sie im Newsletter keine großen Experimente auf die Beine zu stellen. Verwenden Sie ein einfaches Layout und spielen Sie nicht zu stark mit Fonts und Textgrößen. Orientieren Sie sich zum Beispiel an einer Ihrer bekannten Tageszeitungen. Verwenden Sie einen Stil und eine Schriftgröße für einen Einleitungs-Text und dieselben für den Haupttext bei jedem Ihrer Newsletter. Falls Sie merken, dass ihre Texte zu lang sind, filtern Sie lieber ein paar Wörter im Text heraus, als Änderungen an der Schriftgröße vorzunehmen. Mit einem kontinuierlichen und einheitlichen Aufbau Ihres Newsletter geben Sie dem Leser ein Gefühl von Vertrautheit.

Verwenden Sie Bilder

Newsletter, die keine Fotos besitzen, sind zum Scheitern verdammt. Man verliert in kurzer Zeit eine Vielzahl an Lesern, da die Art der Information für den Leser wenig attraktiv aussieht. Bilder sind in vieler Art hilfreich. Sie fördern nicht nur die Verweildauer auf Ihren Seiten sondern machen Hunger auf mehr Inhalt und helfen Ihnen dabei, dass sich Kunden an Ihre möglichen Dienstleistungen/Produkte erinnern. Ein kleines Bild innerhalb eines Newsletters, wird immer dabei helfen die Klick-Rate (CTR) Ihrer Emails zu verbessern.

Vergessen Sie nicht den Footer

Newsletter FooterDie Fußzeile eines Email-Newsletter ist genauso wichtig wie der eigentliche Inhalt. Hier wird verlangt, dass sich in jeder Fußzeile ein Abmelde-Link zum Beenden des Newsletter befindet. Einige Unternehmen haben die Angewohnheit diesen Link zu verstecken, damit der User nicht erst auf die Idee kommt sich abzumelden. Hier liegt jedoch die Gefahr, dass der Interessent den Absender als Spam markiert.

Zusammenfassung

Denken Sie bei jeder Erstellung einer Email daran, dass die Aufmerksamkeit eines potentiellen Kunden auf Ihren Newsletter nie garantiert ist. Bei jeder neuen Email müssen Sie sich selbst aufs Neue beweisen, Ihre Aufmerksamkeit gegenüber dem Leser zu steigern. Dies geschieht durch alle hier oben angemerkten Punkte. Am wichtigsten scheint hier jedoch, die Personalisierung jeder einzelnen Email.

Probieren Sie es aus!

Und? Sind Sie überzeugt? Haben Sie noch weiterführende Fragen? Wir freuen uns über Kommentare, Anregungen und vor allem Ihre Beispiele für den perfekten Newsletter.

3 Online Marketing Strategien für absolute Beginner

Wir wissen wie es Ihnen geht: Sie denken, Sie sollten sich für Ihr Unternehmen intensiver mit Google, Online Marketing und all dem was damit zusammenhängt auseinandersetzen aber Sie finden einfach keinen Zugang. Sie fragen sich: Wo soll man denn da ansetzen? Wie sollen wir unser kleines Unternehmen denn im Internet sinnvoll platzieren, wenn wir es gerade mal schaffen Emails zu bearbeiten und mit Office-Anwendungen umzugehen? Wo sollen wir denn die Zeit hernehmen um uns in die Materie einzuarbeiten?

Falls Sie sich darin wiedererkennen, dann ergeht es Ihnen wie tausenden anderen Unternehmern da Draussen. Werbung im Internet, Online Marketing oder wie auch immer Sie es betiteln, erscheint für die meisten lokal ansässigen Firmen einfach nicht fassbar, zu komplex und überfordernd. Dabei gibt es speziell für lokale Unternehmen einige sehr einfache Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um sich mit Ihrer Firma für den Start sinnvoll im Internet aufzustellen. Dafür haben wir hier 3 Arbeitsschritte zusammengetragen, die Ihnen mit ein bisschen Fleißarbeit in wenigen Wochen zu einer besseren Präsenz im Internet verhelfen werden:

  1. Kümmern Sie sich um Ihren Firmeneintrag auf Google+ Local (Google Places)
  2. Fangen Sie an online Bewertungen und Empfehlungen zu sammeln
  3. Tragen Sie Ihre Firma in Online Branchenbüchern und Verzeichnissen ein

1.Kümmern Sie sich um Ihren Firmeneintrag auf Google+ Local (Google Places)

Der wohl effektivste Weg, um mit den eigenen Firmendaten auf der ersten Seite von Google zu landen ist ein ordentlich ausgefüllter Google Plus Local Eintrag. Ein solcher sichert Ihnen bei richtiger Pflege dauerhaft eine prominente Platzierung in Google’s lokalen Suchergebnisseiten. Lokale Suchergebnisseiten? Diese erhalten Nutzer unter anderem bei Suchanfragen mit einem lokalen Kontext – wie zum Beispiel folgende Suche nach einem Friseur in Frankfurt:

google-places-local-optimierung-funktioniert

Wie man sieht, zeigt Google bei Suchen nach Produkten und Dienstleistungen mit lokalem Bezug sehr prominent Ergebnisse aus seinem Google Plus Local Branchenverzeichnis (Sie kennen diese vielleicht auch als Google Maps oder Google Places). Unser Beispielunternehmer – der Frankfurter Friseur Schloberg & Reich – taucht hier sehr weit oben in den Ergebnissen und auffällig hervorgehoben durch die goldenen Bewertungssterne in einer für ihn höchst relevanten Suche optimal auf.

Auch in der Suche nach dem Namen des Unternehmens liefert Google Firmendaten, Bilder und Standortinfos aus seinem Google Plus Local Netzwerk direkt in die Suchergebnisse aus:
suchanfrage-nach-namen-google-local-eintrag

Was ist zu tun?

  • Legen Sie sich ein Google Konto an: Google Konto erstellen.
  • Nach dem Anmeldevorgang klicken Sie im Google Konto links auf den Punkt „Übersicht“ und wählen den Punkt „Seiten“ aus. Hier klicken Sie auf „Seite erstellen“ und wählen „Lokales Geschäft“ aus. In der nun offenen Suchleiste geben Sie den Namen Ihres Unternehmens ein und testen, ob Google bereits einen Eintrag mit Ihren Firmendaten in seiner Datenbank gespeichert hat. Falls ja, wählen Sie diesen Eintrag aus. Falls nicht, klicken Sie auf den Punkt „keines davon“.
  • Nun folgt der wichtigste Part: Füllen Sie alle vorgegebenen Felder mit den geforderten Kontakt- und Kategoriedaten sorgfältig aus und folgen Sie den Schritten zur Verifizierung. Den Verifizierungscode zur Bestätigung Ihres Eintrags erhalten Sie wahlweise per Anruf oder per Postkarte an die angegebene Adresse.
  • Währenddessen können Sie im nun geöffneten Administrationsbereich, dem „Dashboard“, Ihre Firmenbeschreibung vervollständigen, in dem Sie auf „Unternehmensdaten bearbeiten“ klicken. Hier sollten Sie nun jedes der vorgegebenen Felder so stichhaltig und vollständig wie möglich ausfüllen. Je gründlicher und umfangreicher Sie hier vorgehen, desto besser wird Ihr Unternehmen später in den Suchergebnissen von Google, im Navigationsdienst Google Maps und in anderen Diensten gefunden werden.
  • Ihr Eintrag braucht unbedingt aussagekräftige Fotos von Ihrem Unternehmen und Ihren Produkten/Dienstleistungen. Fügen Sie dafür die Bilder unter dem Punkt „Fotos in Google Maps und Google Suche“ zu Ihrem Eintrag hinzu. Lesen Sie hier alles zum Thema Bildauswahl für Unternehmensfotos.
  • Fertig? Dann Klicken Sie zurück im Dashboard auf Ihren angezeigten Unternehmenseintrag und Sie sehen, wie Ihre Firma auf Google Plus Local angezeigt wird. Durch einen Klick auf „Hintergrundbild ändern“ können Sie eines Ihrer hochgeladenen Bilder prominent als großes Banner Bild platzieren. Das könnte zum Beispiel eine Vollansicht Ihrer Verkaufsräume sein oder ein gutes Detailbild Ihrer Produkte. Mit einem Klick auf das Profilbild über Ihrem Firmennamen können Sie Ihr Firmenlogo als Profilbild auswählen und festlegen.
  • Ihr Google Plus Local Eintrag ist nun grundsätzlich fertig. Fehlt nur noch die Verifizierung. Nachdem Sie der Brief bzw. der Telefonanruf mit Ihrem Bestätigungscode erreicht hat und Sie diesen im Dashboard eingegeben haben, ist Ihr Eintrag vollständig sichtbar und wird in den lokalen Suchergebnissen angezeigt werden.

Hier mal ein Beispiel: Barbor Beauty Spa, Leipzig.

Beispiel-Google-Plus-Local-Profil

2.Fangen Sie an online Bewertungen und Empfehlungen zu sammeln

Lokale Unternehmen generieren einen großen Teil Ihres Umsatzes über Neukunden, die durch Mund-zu-Mund-Propaganda auf sie gestoßen sind. Die Empfehlung eines Bekannten oder Freundes ist für Dienstleister und lokal ansässige Geschäfte kostenlose Werbung, die an Wirksamkeit kaum zu übertreffen ist. Heute hat sich neben den Empfehlungen unter Bekannten mit Online Bewertungen und Erfahrungsberichten ein ganz neuer Marketing-Kanal eröffnet, den es zu nutzen gilt. Denn: Mehr als 80% aller Konsumenten lesen die Bewertungen und Eindrücke anderer Nutzer bevor sie zum Hörer greifen und eine Dienstleistung buchen oder in den Laden gehen um ein Produkt zu kaufen.

Was ist zu tun?

Für Sie als Unternehmer bedeutet das: Sie sollten sich um möglichst zahlreiche und aussagekräftige Online Bewertungen von Ihren Kunden bemühen. Animieren Sie Ihre Kunden dazu, etwas über Sie und Ihre Leistungen zu schreiben. Dafür empfehlen wir Ihnen zwei Orte im Netz: Unsere Bewertungsplattform KennstDuEinen.de und Google Plus Local. Auf beiden Plattformen werden Bewertungen Ihrer Kunden besonders gut sichtbar für potentielle Neukunden in der Google Suche mit Bewertungssternen (bei Google Plus ab 5 Bewertungen, bei KennstDuEinen ab 1 Bewertung) dargestellt:

Bewertung mit Sternen google Suchergebnis

Bewertungssterne Suchergebnis Google Places

Im folgenden Artikel geben wir Ihnen ausführliche Tips, wie Sie das Bewertungen sammeln für Ihr Unternehmen am effektivsten organisieren können:

Bewertungen-Sammeln-Unternehmen-Teaser-Artikel

3.Tragen Sie Ihre Firma in Online Branchenbüchern und Verzeichnissen ein

Die Nennung Ihrer Firma in möglichst zahlreichen relevanten Online Branchenbüchern und Verzeichnissen (auch „Local Citations“ genannt) ist ein effektives Mittel, um die Sichtbarkeit Ihres Unternehmens im Internet zu verbessern. Die Suchmaschine Google versteht eine solche “lokale Erwähnung” als Querverweis, mit dem Firma und Adresse bestätigt werden. Je mehr solcher Erwähnungen im Internet auftauchen, desto sicherer ist Google, dass es sich um ein echtes, aktives Geschäft handelt. Und desto besser wird Ihre Firma in Online-Suchen gefunden.

Firmeneinträge fördern die Online-Präsenz Ihres Betriebes. Schließlich dienen Branchenportale demselben Zweck, wie ehemals das Telefonbuch.
Verbraucher finden dort einen Maler, Anwalt oder Physiotherapeuten in der Nähe. Die verschiedenen Branchenverzeichnisse im Internet unterscheiden sich in ihrer Ausrichtung. Es gibt lokal ausgerichtete Plattformen, auf Branchen spezialisierte Portale und eine Mischung aus beidem.

Was ist zu tun?

  • 1. Recherche und Überblick
    Geben Sie den Firmennamen mit Adresse bei Google ein und erstellen Sie eineListe mit allen Webseiten, auf denen der Standort auftaucht. Dabei werden manche mehr, manche weniger Treffer haben.
  • 2. Fehler korrigieren
    Korrigieren Sie jeden fehlerhaften Eintrag und achten Sie darauf immer dieselbe Schreibweise zu verwenden. Wenn es sich um Erwähnungen auf Blogs oder Presseportalen handelt, ist es nötig, den Webmaster zu kontaktieren. Bei Einträgen auf Branchenportalen ist in der Regel eine Registrierung nötig. Ein Basiseintrag reicht für diese Zwecke aber vollkommen aus.
  • 3. Relevante Portale finden
    Starten Sie eine erneute Suchanfrage, diesmal mit den Branchen-Suchbegriffen in Kombination mit dem Standort (Branche + Stadt). Geben Sie dabei verschiedene Branchen-Keywords ein, z. B. „Kosmetik“, Kosmetikstudio“, „Hautbehandlung“, etc. Achten Sie darauf, welche Branchenportale auf den ersten zwei Seiten auftauchen und vergleichen Sie diese mit der Liste aus Punkt 1.
  • 4. Neue Einträge anlegen
    Erweitern Sie die Liste mit allen relevanten Portalen, auf denen Sie noch nicht registriert sind. Die Mühe lohnt sich. Mit jedem Firmeneintrag tragen Sie nicht nur zu einem besseren Ranking in den lokalen Suchergebnissen bei, sondern schaffen damit einen neuen Kontaktpunkt für Ihre zukünftigen Kunden.

Vor einer Weile hat das WinLocal-Team in einer Studie genau untersucht, welche Online-Branchenbücher und Verzeichnisse die durchschnittlich besten Platzierungen in den Suchergebnissen verschiedenster Stadt-Branche-Kombinationen erzielen. Zusammengefasst haben wir die Ergebnisse in einem Bericht, den Sie hier kostenlos herunterladen können:

Local-Citations-Whitepaper

5 richtig gute Instagram Profile von kleinen Unternehmen

Auf der Suche nach Beispielen für gutes selbst gemachtes Online Marketing lokaler Unternehmen haben wir in dieser Serie schon Firmenblogs, Facebook-Seiten und Video-Clips unter die Lupe genommen und ein ums andere Mal auch neugierig nach dem konkreten Aufwand und Nutzen für die Unternehmer gefragt. Ein logischer nächster Kandidat für ein Feature ist die Bilder-Sharing Plattform Instagram, welche nun schon seit ziemlich genau einem Jahr ein eigenständiger Teil von Facebook ist und sich inzwischen mit 200 Millionen monatlich aktiven Nutzern zu einem echten Social Media Powerhouse gemausert hat.

Aber was soll denn an Instagram in Sachen KMU-Marketing interessant sein? Ist das nicht nur eine Selbstportrait-Plattform der Altersgruppe 12-25, die sich genervt von ihren Eltern von facebook abgewendet um wieder unter sich sein wollten? Teilweise korrekt, ja. Aber wo sich viele Menschen online tummeln, bieten sich auch für Unternehmen Möglichkeiten, ihre Produkte zu platzieren. Fakt ist, dass sich das Netzwerk (wie so oft) zuerst vor allem im englischsprachigen Raum als Werbekanal etabliert. Dort finden wir Instagram bereits auffällig oft in den Marketing Mix kleiner, lokal ansässiger Unternehmen integriert und sehen: Für Unternehmen, die mit ihren Produkten und Services jüngere wie ältere Zielgruppen ansprechen ist eine Intagram-Präsenz durchaus eine Überlegung wert.

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Um das zu veranschaulichen haben wir uns etwas ausführlicher auf Instagram umgeschaut um fünf kleine, lokal ansässige Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum zu finden, die mit ihrem Marketing inzwischen auch auf Instagram vorangehen.

@Brotbox – die Bäckerei Glaab aus Schwandorf in der Oberpfalz

Die Bäckerei Glaab aus Bayern beglückt als Familienunternehmen inzwischen schon seit mehr als 80 Jahren seine Kunden mit grandiosen Backwaren, die aus natürlichen Zutaten hergestellt werden. Seit 2013 hat man sich auch dem E-Commerce zugewandt und verkauft erfolgreich die leckeren Brote auch über die Website. Ein mutiger Schritt, der sich gelohnt hat und dem lokalen Unternehmen zusätzliches Kundenpotential einbringt.


Auf Instagram macht man den Nutzern die Münder wässrig mit stilvollen Impressionen aus der Bäckerei. Auch wenn noch überschaubar in seiner Audienz, so dient das Profil doch als richtiger erster Schritt im Instagram-Kosmos. Wir zumindest könnten jetzt definitiv in eines der super knusprig anmutenden Holzofenbrote reinbeißen.

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@UsedomTravel – Ferienwohnungen auf der Ostseeinsel

Usedom Travel vermittelt und betreibt Ferienwohnungen und Apartments auf der Ferieninsel an der Ostsee und hat sich neben Google+ und Facebook auch für einen Kanal auf Instagram entschieden. Neben den klassischen Strand- und Sonnenuntergangs-Bildern posten sie Eindrücke und Stimmungen aus den Ferienwohnungen oder erzeugen bei ihren Followern durch ein kurzes Strandvideo Fernweh nach der Ostseesonne, die ja bekanntlich die intensivste und langanhaltendste in Deutschland ist.

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Kosmetik Kosmo – ein kleines Online Kosmetik-Imperium aus Steinfurt

Die Unternehmerin Michaela Engelshowe hat Kosmetik Kosmo 2006 als kleinen Ebay-Shop gegründet und ihr Unternehmen dann Schritt für Schritt auf andere Online-Vertriebskanäle ausgeweitet. Um ihre Produkte (unter anderem auch eine eigene MakeUp-Linie) erfolgreicher zu verkaufen nutzt sie Youtube, wo sie sich mit Schmink-Videos eine riesige Zuschauerschaft aufgebaut hat. Unter dem Namen Kokovonkosmo läuft ihr Instagram Auftritt, der regelmäßig mit Inhalten bespielt wird und durch außerordentlich hohe Interaktionsraten herausragt. Die Unternehmerin schafft es sehr geschickt, sich durch die hohe Präsenz ihrer Marke auf den verschiedenen Plattformen, die Ihre Kundinnen frequentieren, stetig im Hinterkopf zu behalten.

Küchenpalast Wuppertal – Ein Instagram Showroom für Design-Küchen

Mit wenig Aufwand verschafft sich dieses Küchenstudio aus Wuppertal durch Instagram zusätzliche Werbe-Reichweite für seine Design-Küchen-Lösungen und bedient dabei den typischen Instagram-Nutzer, der nebenbei auf seinem Smartphone durch den Stream wischt, bei schönen Dingen kurz innehält und dann sein Wohlwollen durch ein Gefällt-Mir äußert. Wenn dadurch einmal im Quartal ein Nutzer den Weg in den Küchenpalast Wuppertal findet und eine Küchenlösung ordert, hat sich die Arbeit mehr als rentiert.

Instagram für einen guten Zweck – Das Tierheim Mannheim im Interview

Ein besonders spannendes und noch ganz frisches Instagram-Projekt betreiben die freiwilligen Helfer des Tierheims Mannheim seit einigen Wochen. Hier macht man sich die Macht der Multiplikation durch Social Media zunutze und profitiert von der allgemeinen Beliebtheit seiner ‚Klienten‘ im Internet: Hunden, Katzen und anderen Kleintieren ein neues Zuhause zu vermitteln – dafür ist das Web 2.0 ja quasi erschaffen worden. Wir sprachen mit Tobias Goertz, ehrenamtlicher Verantwortlicher für IT, über die Aufgabenverteilung, Zeitaufwand und Erfolge der Social-Media-Arbeit des Tierheims mit Fokus auf Instagram:

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Wer macht bei Euch die Social Media (und speziell die Instagram) Arbeit?

Die komplette Webpräsenz vom Tierheim wird von einem kleinen, vierköpfigen Team betreut. Wir machen das alle ehrenamtlich und bringen unsere unterschiedlichen Talente entsprechend ein. Die Fotos z.B. machen größtenteils Martin und Denise, da sie leidenschaftliche Hobbyfotografen sind. Das technische, also die Wartung der Webseiten, eventuelle Programmiertätigkeiten usw. mache vorwiegend ich (Tobias). Das passt auch gut, da ich Informatiker bin. Martin kann da aber auch gut beisteuern, da er ebenfalls einen IT Background hat. Lisa ist vorwiegend zuständig für das Design (beispielsweise ist das neue Tierheim Logo von ihr), da sie auch hauptberuflich in diesem Sektor tätig ist. Die Social Media Arbeit teilen wir uns mehr oder weniger auf. Martin und Denise sind primär für den Content auf tierheim-mannheim.info zuständig. Auf dieser Seite werden die zur Vermittlung freigegebenen Tiere vorgestellt. Die dazu passenden Beiträge auf Facebook, Twitter und Google+ kommen größtenteils von Lisa und mir. Instagram haben wir alle vier auf unseren Smartphones installiert und quasi eine Absprache, das pro Tag zumindestens ein Beitrag erscheinen sollte. Das klappt auch ganz gut bisher.

Bekommt Ihr Besuche bzw. sogar Adoptionen von Leuten, die auf die Tiere über Instagram gestoßen sind?

Instagram haben wir erst vor wenigen Wochen eingeführt und können dazu noch keine entsprechende Aussage treffen. Aber es deutet sich schon an, das auch hier Vermittlungen stattfinden können (oder schon stattgefunden haben). Da wir als ehrenamtliche Mitarbeiter nicht immer vor Ort sind, können wir leider nicht immer Rückschlüsse auf die Ursprünge der jeweiligen Adoptionen schließen. Aber auf jeden Fall ist es eine Tatsache, dass das Tierheim deutlich mehr Tiere vermittelt, seitdem es diese flächendeckende Präsenz im Internet hat.

Wie viel Zeit pro Tag investiert Ihr in die Social Media Arbeit?

Das ist unterschiedlich. Wenn z.B. eine Vermisstenanzeige reinkommt, sollte man schnell reagieren können und das Tier entsprechend auf Facebook & Co. bringen. Das hat in der Vergangenheit schon oft geholfen und das Tier wurde gefunden. Manchmal kommt es vor, dass an einem Tag etliche Fragen reinkommen, sei es nun über Facebook, Twitter, Google+ oder Instagram – und die müssen natürlich beantwortet werden; ganz zu schweigen von den E-Mails, die uns auch täglich erreichen. Die täglichen Posts, die wir so bringen, machen da eher den kleineren Teil aus. Die tägliche Zeit, die wir investieren, schwankt zwischen einer und max. drei Stunden (das aber wirklich in starken Ausnahmefällen). Wir haben alle als ehrenamtliche Gassigeher angefangen. Die Arbeit macht uns sehr viel Spaß – aber es muss in einem “gesunden” Rahmen bleiben. Wir passen aber auf, dass das so bleibt – bisher mit Erfolg :).

Tobias, vielen Dank für das Gespräch!

Was ist mit Ihnen? Haben Sie Lust bekommen, sich für Ihr Unternehmen mit Instagram etwas näher zu befassen? Oder kennen Sie vielleicht weitere gute Beispiele aus dem deutschsprachigen Raum? Wir freuen uns über Ihre Kommentare hier bei uns im Blog oder wenn sie mögen auch auf Google+ , Twitter oder Facebook.

SEAcamp 2014: Erfahrungsaustausch in ungezwungener Atmosphäre

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangen Jahr kamen am Donnerstag wieder zahlreiche SEM/SEA-Verantwortliche aus dem gesamten deutschsprachigen Raum nach Jena, um sich über verschiedene Aspekte des Suchmaschinenmarketings auszutauschen. Das Spektrum reichte von AdWords-Kampagnen-Insights über Test-Szenarios und Google Analytics-Berichte bis zu YouTube-Anzeigen. Überhaupt konzentrierte sich alles auf Google’s Performance-Platform(en). Schade, daß ein kompetenter Ansprechpartner für Product Management aus dem Hause Google fehlte, um über jüngste oder geplante Neuerungen zu informieren. Andere Anbieter für bezahlte Suchwerbung – Yahoo! Bing, Yandex, Baidu, Seznam – spielten in den Sessions keine Rolle.

Im Vergleich zum Vorjahr war das Niveau der Vorträge etwas niedriger, dafür die Diskussionen während der Sessions oder in den Pausen spontaner und intensiver. Unterschiedliche Herangehens- und Denkweisen im Kampagnenmanagement bleiben charakteristisch für das Suchmaschinenmarketing. Die Organisatoren sind sehr um den fachlichen Austausch „auf Augenhöhe“ bemüht und so fehlte der auf anderen Online Marketing Veranstaltungen übliche Starrummel.

Highlights gab es trotzdem! Martin Röttgerding, Bloofusion berichtete über Erstaunliches aus dem Such-Werbenetzwerk. Er klärte nicht nur über die Herkunft „seltsamer Kategorie-Baum-Suchbegriffe“ in den Suchbegriffsberichten auf, sondern zeigte auch wie diese für ein gezieltes Keyword Targeting auf ebay und Amazon eingesetzt werden können. Die Ergebnisse seiner Fallbeispiele am Rande des Machbaren in AdWords: 15% bis 50% höherer ROI, aber Umsatzsteigerungen von gerade mal 1% bis 2% im Vergleich zu Kampagnen auf google.de.

Thomas Grübel, InBiz-Betreiber und einer der SEAcamp-Initiatoren begeisterte abermals mit live vorgeführten Scripting-Kunststücken. Seinen Appell, das vielfältige Automatisierungspotenzial beim Kampagnenmanagement zu nutzen, beschräkte er nicht auf den Einsatz von Microsoft Excel Macros, sondern spannte den Bogen bis in die Möglichkeiten der Google-Welt. Hier stehen mit AdWords Scripts, AWQL, Google Docs, App Scripts und Google Sites leistungsfähige Werkzeuge für das Exportieren, Importieren, Modifizieren und Darstellen von AdWords-Daten zur Verfügung.

Nicht nur technische auch juristische Fragestellungen konnten die SEAcamp-Teilnehmer begeistern. Peter Hense, Spirit Legal LLP, gab wichtige Denkanstösse bei der Bewertung von Haftungsrisiken infolge von Marken- oder Wettbewerbsrechtsverletzungen. Deutlich räumte er mit dem weit verbreiteten Mythos auf, die Nicht-Rechtmäßigkeit beim Verwenden fremder Marken-Begriffe betrifft nur die Anzeige und nicht das Keyword.

Der Erfolg der Veranstaltung gibt den Machern des SEAcamps recht. Trotz steigender Nachfrage soll die Veranstaltung im aktuellen Rahmen bleiben. Wer sich im kommenden Jahr ein Ticket sichern möchte, sollte früh buchen, oder mit einem eigenen Session-Beitrag die Veranstaltung bereichern. Das garantiert dann auch die Teilnahme.

SMX 2014 in München: AdWords-Kampagnen effektiver managen

Neben den jüngsten AdWords-Neuerungen bei Anzeigenerweiterungen, Product Listing Ads (PLAs) oder beim Targeting dominierten Effizienz- und Analyse-Themen die SEA-Panels der diesjähren SMX in München. Vor dem Hintergrund immer größerer Möglichkeiten unter dem Dach von Google AdWords, bei gleichzeitig steigendem Wettbewerbsdruck im e-Commerce, ein gut gewählter Focus. Die passende Keynote „Die drei wichtigsten Gewohnheiten der effektivsten Online Marketer“ hielt Frederick Vallaeys, Ex-Google-AdWords-Evangelist und Gründer der Firma Optmyzr, die sich der einfacheren Kampagnen-Analyse und -Optimierung jenseits der gängigen Bid Management-Lösungen verschriebenen hat.

Die wenigsten Kampagnen-Manager sind versierte Programmierer. Dagegen ist oft Microsoft Excel das Werkzeug erster Wahl. Hier setzte der Konferenzbeitrag „Mit Excel in die Zukunft blicken – Predictive Analytics für alle“ an. Sehr anschaulich demonstrierte das Tandem Tobias Aubele / Prof. Dr. Mario Fischer das Scrapen AdWords-externer Datenquellen. Keywords aus Google Suggest, Preise aus Amazon, Wetterdaten aus OpenWeatherMap, Ortskoordinaten der Website-Besucher aus Google Analytics – die Funktion XPathOnURL der Excel-Erweiterung „Seo Tools for Excel“ lädt die Daten einfach in ein Arbeitsblatt. Zu Grunde liegt die Abfragesprache XPath, die das Adressieren von Inhalten in struktieren Dokumenten wie XML und HTML erlaubt. Sind die gewünschten externen Informationen geladen, können daraus Kampagnen-Setups, Performance-Analysen oder sorgar Umsatz-Vorhersagen erstellt werden.

Auch Dr. Andreas Stadies Beitrag „rvn – 2/v1-r² = ???? – Statistik und Daten-Analysen für Marketer“ basierte auf Excel-Funktionen, um den Zuhörern die Problematik „Relevanz“ von Kampagnen-Auswertungen und Testergebnissen näherzubringen. Erfahrungsgemäß werden viele Entscheidungen, ohne Rücksicht auf ausreichende Fallzahlen getroffen. Ganz ohne SEM-Brille veranschaulichte der Mathematiker an dem vereinfachten Szenario „Keyword abschalten oder nicht?“ Begriffe wie Signifikanz und Unsicherheit.

Auf das große Effizienzpotenziel innerhalb des AdWords-System wurde im Beitrag „Automatisierungs- und Optimierungsroutinen für den erfahrenen SEA Experten“ verwiesen. Ausgangspunkt sollten laut Brad Geddes, Certified Knowledge, manuelle Änderungen sein, die in Flowchart festgehalten und erst dann per „Automated Rules“ in AdWords automatisiert werden sollten. Dabei ging er ebenfalls auf die im Konto zur Verfügung stehenden Gebotsstrategien ein, die von Google kürzlich um „Return On Ad Spend“, ROAS erweitert wurde.

Im zweiten Teil der Session wies Frederick Vallaeys, neben der Keynote auch an zwei Konferenzbeiträgen beteiligt, auf zwei aus seiner Sicht wichtige Argumente für Automatisierung: mehr Zeit für abwechlungsreiche, interessante Tätigkeiten und weniger Fehler durch Unkonzentriertheit. Seine Empfehlung: die unbegrenzten Möglichkeiten durch AdWords Scripts nutzen! Durch die direkte Anbindung an Google Docs, insbesondere Docs Spreadsheets, können z.B. Kampagnen-Daten zur weiteren Aufbereitung nicht nur exportiert, sondern auch externe Daten mit AdWords-Kampagnen verknüpft werden. Die entsprechende xPath-Funktion gibt es bereits in AdWords Scripts: ImportXML.

Twitter-Werbung für kleine Unternehmen – Ein Blick in die deutsche Tweet-Zukunft!

Seit 2012 bietet Twitter die Möglichkeit, Werbung zu schalten. Bis auf Weiteres können diese Option allerdings nur US-Bürger nutzen. Deutschland bleibt weiterhin außen vor. Wie es dennoch einmal funktionieren soll – ein kleiner Ausblick.

Promoted Tweets, Hashtags und Accounts. Das sind die drei Möglichkeiten, welche Werbekunden bei Twitter derzeit nutzen können. Seit April 2013 können in den USA alle Nutzer die Twitter-Werbe-Option verwenden. Der Vorteil: Jede dieser Anzeigen wird, wie auch beim Facebook-Marketing, Nutzern angezeigt, ohne dass diese dem werbenden Account folgen. Als deutsches Unternehmen kann man sich derzeit auf der Twitter-Business Seite als Testkunde anmelden.

Ob man aber wirklich genommen wird, bleibt abzuwarten. Bis heute habe ich jedenfalls keine Antwort erhalten. Einzig eine handvoll Beta-Kunden wie Adidas und BMW, welche auch in den USA sitzen, nutzen derzeit Twitter als Werbemittel. Wie es aktuell für US-Bürger und dortige Unternehmen funktioniert und wie es demnächst vielleicht auch in Deutschland laufen wird, möchte ich Ihnen kurz näher bringen.

Der erste Einstieg für private Nutzer

Schritt 1: Klicken Sie auf Einstellungen und dann auf Twitter-Ads

Twitter Ads

Schritt 2: Durchführung der interaktiven Twitter-Ad-Einführung

Sobald man auf die Twitter-Ad-Option geklickt hat, erscheint bei erstmaliger Anwendung ein kleines Tutorial, das zeigt, welche Möglichkeiten Twitter-Advertising offenbart und wie man diese bestmöglich finalisiert. Zudem wird aufgezeigt, welche Werbemöglichkeiten es gibt und wie man diese für sich am effizientesten nutzt.

Twitter Ad Einführung

Schritt 3: Ihre erstellte Twitter-Werbekampagne

Nach der interaktiven Einführung und der damit verbundenen ersten erstellten Kampagne kann es nun also losgehen. Sie befinden sich nun in der Kampagnenansicht. Diese muss nun mit einer der schon drei genannten Anzeigenformate von Twitter gefüllt werden.

Twitter Werbekampagne

Welche Anzeigenformate stehen bei Twitter zur Verfügung?

Um seine erstellte Twitter-Kampagne mit Leben zu füllen muss sich nun für ein Anzeigenformat entschieden werden. Twitter bietet hier derzeit 3 Möglichkeiten:

Promoted Accounts

Bei Promoted Accounts werden Nutzer oder Unternehmen zusätzlich zu den normalen Follower-Empfehlungen als gesponserter Account im linken Anzeigen-Bereich dargestellt.

Promoted Accounts

Promoted Tweets

Bei den Promoted Tweets handelt es sich um Twitter-Mitteilungen, welche beworben werden können und somit auch Leuten angeboten werden, die Ihnen persönlich überhaupt nicht bei Twitter folgen. Je nach Zielgruppenanalyse können Sie in Ihrer Kampagne entscheiden, welchen Interessenten Ihre Tweets ausgeliefert werden sollen.

Promoted Tweet

Promoted #Hashtags

Promoted Hashtags sind spezielle als gesponsert gekennzeichnete Trends bei Twitter. Diese werden dem Nutzer in der Hashtag-Seitenleiste als „Special-Trend“ angezeigt. Interessant ist dieses Anzeigenformat für Unternehmen, die ein neues Produkt auf den Markt bringen. Zum Beispiel um ein neues Modegetränk ins Gespräch zu bringen, einen neuen Kinofilm zu pushen oder das neueste Model eines Fahrzeugherstellers zu präsentieren.

Die Zielgruppenanalyse

Genau wie bei Facebook bietet auch Twitter eine große Auswahl an Targeting-Möglichkeiten: angefangen von Kategorien und Interessen der Nutzer bis hin zur lokalen Eingrenzung wie Land oder Stadt. Es ist außerdem möglich Follower direkt in die Zielgruppenanalyse zu integrieren. Dies erscheint interessant, wenn ich zum Beispiel private Möbel herstelle und diese gern einem speziellen Möbelhaus präsentieren möchte. Beispiel: @ikea – Je größer die Zielgruppe und das Budget ist, das ich in Erwägung ziehe, desto höher ist die Austragung und Reichweite der Kampagne samt ihrer Anzeigen.

Zielgruppenanalyse Twitter

Das Budget

Ihre Kampagne steht, die Anzeigen und die Zielgruppen sind optimiert. Nun heisst es zu entscheiden wie viel Geld einem die gesponserten Anzeigen wert sind. Auch hier gibt es wieder parallelen zum Facebook Marketing. Man wählt einen festen Betrag welcher pro Tag nicht überschritten wird sobald dieser aufgebraucht ist – dies bedeutet, dass man niemals mehr bezahlt als seinen Maximalbetrag – Zusätzlich wählt man bei „Promoted Accounts“ noch die Kosten eines neuen Follower’s, welcher durch die Anzeige entstanden ist. Je höher der Betrag/pro Follower umso stärker wird je nach Zielgruppe, Ihr Account als sponsored Post an die Nutzer weitergereicht. Bei den „Promoted Tweets“ verläuft dies genauso. Maximale Ausgaben pro Tag festlegen und zusätzlich noch das Budget für einen Tweet der an die Zielgruppe weitergeleitet wurde.

Twitter Advertising Preise

Fazit

So schön und einfach wie dies alles klingt. Wir in Deutschland müssen uns zunächst noch damit abfinden ohne Twitter-Advertising zurecht zu kommen. Man kann sich derzeit zwar als Kunde registrieren – Dies heisst aber noch lange nicht, dass man auch ausgewählt wird. Twitter-Advertising scheint aber mehr als interessant und wird auf kurz oder lang auch hier verfügbar sein. Facebook bleibt bis dahin die alleinige Ad-Vormachtstellung erhalten.

Wir sind gespannt und halten im WinLocal-Blog weiter Alle Up-to-Date!

P.s. Twitter jetzt schon zur Neukundengewinnung nutzen – Diese und weitere Artikel im WinLocal-Blog

iOS 7 – Lokales Onlinemarketing mit Apple Maps

Am 18.September 2013 erschien das neue mobile Betriebssystem von Apple (iOS7). Bestückt mit einer Vielzahl an Neuerungen blieb jedoch eines fast unbemerkt – Ein neues Update für Apple Maps mit der Möglichkeit, neue oder vorhandene Orte/Dienstleister zu editieren oder hinzuzufügen. Continue reading „iOS 7 – Lokales Onlinemarketing mit Apple Maps“

Optimierung von Seiten-Titel, Description und URLs bei lokalen Firmenseiten

Möchte man in den lokalen Suchergebnissen sichtbar sein, so spielt die Local Landing Page eine große Rolle
Die Landing Page oder auch lokale Firmenseite, steht für ein bestimmtes Angebot eines Unternehmens im Mittelpunkt. Sie ist nicht weniger bekannt als die gute alte URL welche man in die Suchleiste eintippt oder die zur persönlichen Google+ Local Seite führt. Continue reading „Optimierung von Seiten-Titel, Description und URLs bei lokalen Firmenseiten“

Multi-Screen Welt: Die nächste große Herausforderung für Online Marketing

Smartphone, Laptop, PC und Tablet haben etwas gemeinsam. Es sind alles Geräte mit denen wir ins Internet gehen. Und doch gibt es einen entscheidenden Unterschied, der im ersten Moment banal klingt. Sie haben verschieden große Displays und wir nutzen sie in verschiedenen Situationen, für verschiedene Dinge. Für Online Marketing stellt das eine neue Herausforderung dar: Eine Werbeanzeige, ein Shop oder eine Landingpage, die auf einem großen Monitor schön und benutzerfreundlich aussieht, ist auf dem Smartphone unter Umständen unbrauchbar.

Es gibt immer mehr Verbraucher, die mit verschiedenen Geräten ins Internet gehen. Während sie an der Bushaltestelle warten, vertreiben sie sich die Zeit mit ihrem Smartphone und beginnen eine Recherche, zum Beispiel nach einem neuen Friseur oder für den nächsten Urlaub. Bis der Bus kommt, bekommen sie einen Überblick über das Angebot in den Suchergebnissen und sobald sie zu Hause sind, führen sie ihre Recherche am Laptop fort und schauen noch mal auf zwei Bewertungsportalen vorbei, bevor sie sich entscheiden. Das ist nur eine von vielen möglichen Situationen, in denen der Entscheidungs- und Kaufprozess auf mehreren Geräten stattfindet. Das kann nacheinander passieren, aber auch gleichzeitig. Continue reading „Multi-Screen Welt: Die nächste große Herausforderung für Online Marketing“

Storytelling im Marketing: Erzählen Sie Geschichten, keine Märchen

Gutes Online Marketing erfordert gute Inhalte. Spätestens seit Google’s Panda Update ist „Content is King“ die angesagte Welle auf der jeder mitreiten möchte. Und vielleicht auch ein bisschen sollte. Denn das Internet ist ein Ort, an dem Sie sich und Ihr Unternehmen öffentlich darstellen. Ihren Inhalten sollten Sie deswegen ähnlich viel Aufmerksamkeit schenken, wie den Überlegungen, welchen Anzug Sie zum nächsten Geschäftstermin anziehen. Continue reading „Storytelling im Marketing: Erzählen Sie Geschichten, keine Märchen“