Google Local Inventory Ads und Store Visits

Google Local Inventory Ads und Store Visits – das Beste aus der Online und Offline Welt für den Kunden
Mit Google Local Inventory Ads (LIA) bzw. Produktanzeigen mit lokaler Verfügbarkeit stellt Google ein Werbeformat zur Verfügung, welches auf Google Shopping basiert. Während bei klassischen Shopping Kampagnen der Online-Shop im Vordergrund steht, ermöglichen die Inventory Ads zusätzlich die Bewerbung von Warenbeständen, die an einem Standort vor Ort verfügbar sind. Alternativ zu einem Online-Kauf kann ein Interessent das gewünschte Produkt zunächst online reservieren, vor Ort begutachten und gegebenenfalls dann erst kaufen.

Mit Local Inventory Ads die „Verfügbarkeit vor Ort“ in der Google-Suche signalisieren
Da der Kaufprozess eines potentiellen Kunden oft mit einer Internetrecherche beginnt, ist es für Händler wichtig, mit den Produkten und akzeptablen Preispunkten präsent zu sein. Durch die zusätzliche Darstellung der Verfügbarkeit vor Ort, können Interessenten auch zu spontanen Ladenbesuchen animiert werden, insbesondere bei mobilen Suchen in der Nähe des Geschäfts. Bei der Auswahl der Produkte und deren Preisen ist die Wettbewerbsfähigkeit zwingend erforderlich. Zu „teure“ Produkte – die Internetnutzer vergleichen natürlich online Preise – führen nicht zu den gewünschten Conversions und setzen das Werbebudget nicht optimal ein.

Wie kann man Local Inventory Ads als Händler nutzen?
Um Local Inventory Ads als Händlern nutzen zu können, ist immer ein aktueller Datenfeed erforderlich, der neben der Produktabbildung und -beschreibung pro Standort einen aktuellen Preis und eine aktuelle Verfügbarkeit der Ware abbildet. Es sollten niemals Produkte beworben werden, die nicht vor Ort gekauft werden können. Google behält sich vor der ersten Schaltung von Produktanzeigen mit lokaler Verfügbarkeit eine Prüfung von Adwords Anzeigen und Produkten im Ladengeschäft vor, um den Lagerbestand und somit die Qualität der Werbung sicherzustellen.

Besucher vor Ort / im Laden messen
In Kombination mit der Google Store Visit Conversion besteht die Möglichkeit eine Shopping Kampagne nicht nur in Bezug auf den Umsatz, sondern auch mit Hinblick auf die vor Ort generierten Benutzerströme auszuwerten. Dabei lässt sich durch anonyme Nutzerstatistik ermitteln, wieviel Prozent der Klicks auf eine Werbeanzeige zu einem Besuch vor Ort geführt haben.

Die Messung der Store Visit Conversions ist nicht nur für Shopping, sondern auch für Adwords Such- und Display-Kampagnen möglich. In jedem Fall gibt es eine erforderliche Mindestanzahl an Klicks, die je nach Use Case und Standortcharakteristika (z. B. Größe der Verkaufsfläche, Anzahl und Frequenz der Kunden pro Tag) variiert. Store Visits werden erst in der Adwords Oberfläche angezeigt, wenn eine statistisch relevante Anzahl von Datenpunkten, die auch den Datenschutz (keine Auswertung auf Benutzerbasis möglich) sicherstellt, vorliegen. Somit können online zu offline (o2o) Conversions als weitere Messung der Werbewirksamkeit genutzt werden.

Weiterführende Informationen finden Sie wie folgt:

LIA Produkt und Anforderungen

Store Visit Conversion

Fallbeispiele

GRAVIS

OBI

SportScheck

Neben Google bietet auch Facebook entsprechende Mechanismen zur Messung von Besuchen vor Ort. In Kombination mit der Bluetooth Beacon Technologie können Benutzerströme nicht nur in Bezug auf die Werbewirksamkeit, sondern auch mit Hinblick auf Bewegungen am Standort analysiert werden.

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Für Rückfragen steht Ihnen Florian Rang, COO WinLocal GmbH, sehr gerne zur Verfügung: Jetzt kontaktieren

Was KMU hierzulande über das Google Mobile Update wissen sollten

Noch 5 Tage, dann rollt der Suchgigant aus Mountain View sein breit angekündigtes und viel besprochenes Google Mobile-Update aus. Es wird von vielen als größeres Update als Pigeon oder Panda gehandelt, also jene Algorythmus-Updates, die tausende Linkseiten und inhaltsschwachen Webseites mit einem Wimpernschlag in die Bedeutungslosigkeit der Suchmaschinenirrelevanz stampften, was vielerorts die Vernichtung von Existenzen zur Folge hatte. Kein Wunder also, dass sich bei dieser – für Google übrigens sehr unüblichen – Vorabankündigung wieder global die Nackenhaare aufstellen.  Aber was heißt das genau? Und für wen? Wir haben uns das Ganze mal aus der Sicht der KMU in Deuschland angeschaut.
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Noch den Durchblick? Alles rund um den Kartendienst Google Maps

Google Maps ist mittlerweile viel mehr als nur ein Kartendienst, auf dem man Adressen nachschlägt oder Routen plant. Neben dem kürzlich veröffentlichten Update des Features My Maps, welches z.B. nicht mit dem Map Maker verwechselt werden sollte, gibt es mittlerweile eine Flut von praktischen Funktionen, Diensten und Werkzeugen rund um Google Maps.  Wir schauen hinein in diesen Kosmos, stellen Ihnen Neuerungen vor, zeigen ein paar Beispiele mit weiterführenden Links und hilfreiche Features.

Teil 1: Was das kostenlose Google Maps zu bieten hat

Teil 2: Google Maps für Unternehmen

Google Maps ist, wie wohl die meisten wissen, der Kartendienst von Google wie man ihn unter https://www.google.de/maps findet bzw. als App auf sein Smartphone oder Tablet, sowohl für Android als auch für IOS, herunterladen kann. Hier sucht man nach Orten, Adressen, Routen und seit dem Relaunch auch nach Branchen oder einfach einer Pizza in der Nähe.

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Kannten Sie schon…

…den neuen Routenplaner?

Wo Sie früher die Entfernung und Alternativrouten für die Autofahrt ermitteln konnten, stehen Ihnen heute weitaus mehr Optionen zur Verfügung. Jetzt können Sie nicht nur eine Strecke optimiert für Radfahrer- und Fußgängerfreundlichkeit ermitteln, sondern bekommen auch -je nach Größe der Stadt- U- und S-Bahn-Verbindungen angezeigt und Flugverbindungen angeboten, nach Preis sortiert, wohlgemerkt.

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…die *-Suche?
Geben Sie in der Suchleiste auf Google Maps nur einen Stern ein und drücken Sie die Enter-Taste: Alle in dem Kartendienst registrierten Unternehmen, Dienste und Vereine werden Ihnen nun angezeigt.

Google Maps rote punkte

…die Offlinekarten-Option?

Sicherlich praktisch, gerade wenn man einen Urlaub plant, ist die Offlinekarten-Funktion bei Google Maps. Geben Sie auf Ihrem Smartphone oder Tablet den Ort Ihres Verlangens ein und tippen Sie auf denselben. Ist der Ausschnitt klein genug, erscheint der Button Karte für Offlinenutzung speichern. Sie können den Ausschnitt noch anpassen und schließlich auf Ihrem Gerät speichern.

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Die Karte finden Sie schließlich bei der Google Maps-App unter Meine Orte >> Offlinekarten.

…Google Indoor Maps?

Seit 2012 können bei Google Maps auch Gebäude kartografiert werden. Wie Sie im unteren Beispiel sehen können, kann man sich in der Leiste auf der rechten Seite durch die Stockwerke klicken.

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Erfahren Sie unter folgenden Links, welche Indoorkarten schon verfügbar sind und wie Sie einen Gebäudeplan selbst hochladen.

Neues Street View

Wie die meisten wissen, hat Google nicht nur mithilfe von Satellitenbildern den ganzen Planeten kartografiert, sondern auch eine Autoflotte in die Straßen vieler Länder geschickt, um Streetview ins Leben zu rufen. Das kleine orangefarbene Männchen rechts unten bei Google Maps kann auf die Karte gezogen werden, um in die Straßenansicht zu wechseln. Mittlerweile sind nicht mehr nur Autos unterwegs, sondern auch Fahrradfotografen und Wanderer mit Google-Spezialrucksack um Streetview in die entlegendsten Gegenden der Welt zu bringen. Aber auch vor Sehenswürdigkeiten wird nicht mehr halt gemacht. So können nicht nur der Grand Canyon, sondern auch Fußballstadien und Museen von innen besichtigt werden, ohne den Schreibtischstuhl verlassen zu müssen.

Street-View---Google-Maps

Besuchen Sie mal Map Views und klicken Sie auf Erkunden. Da staunt man nicht schlecht.

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Kannten Sie schon…

…Google Photo Sphere?

Photo Sphere ist eine App, mit der man wie bei Street View selbst einen Raum oder eine Umgebung in einer 360°-Ansicht aufzeichnen kann. Wenn Sie wissen möchten, wie das funktioniert, schauen Sie mal in unseren erst neulich veröffentlichten Artikel Google Photo Sphere – 360° Panorama-Aufnahmen für lokale Unternehmen zum Selbermachen.

…Google Maps History?

Da manche Orte, gerade in den USA schon öfter von den Kamera-Autos besucht wurden, kann seit einer Weile an diesen Orten via Maps in der Zeit zurückgegangen werden, um z.B. bauliche Veränderungen über mehrere Jahre zu beobachten. In Deutschland sind viele Straßen noch nicht lang erfasst, so wird es hier noch eine Weile dauern, bis sich große Veränderungen zeigen.  Eine der bekanntesten Baustellen beispielsweise, das One World Trade Center in New York, kann  in den verschiedenen Bauphasen zwischen September 2007 bis Juli 2014  in Streetview angeschaut werden. Verschieben Sie den Regler und klicken Sie auf das Datum, um das entsprechende Bild in der Großansicht anzeigen zu lassen.

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Nur Streetview-Orte mit einer kleinen Uhr und Jahres-Anzeige können bisher zeitlich verändert betrachtet werden.

…Self-Tracking per Location History?

Diese Funktion ist etwas gruselig und ist nur in Betrieb, wenn Sie die Google Suche-App Google Now verwenden, die bei Android-Geräten ohnehin meist vorinstalliert ist. Dann brauchen Sie nur noch über Ihren Google-Account eingeloggt zu sein und schon können Sie nachvollziehen wann Sie wo gewesen sind, ob Sie wollen oder nicht.

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Hört sich an wie ein Witz, ist aber keiner. Eine ausführliche Beschreibung dieses „Features“, wo man es nachvollziehen und wie man es deaktivieren kann, finden Sie unter folgendem Link.

My Maps

„Meine Karten“ hieß bisher diese Funktion, unter der man in seinem Login Wegbeschreibungen und Orte speichern,  Fotos oder Videos sowie Standortinformationen hinzufügen konnte etc. Mit My Maps hat der Nutzer nun auch die Möglichkeit seine eigenen Orte mithilfe von Ebenen zu organisieren, die Karte mit anderen wie ein Google Dokument zu teilen und vieles mehr. Die Umstellung von Meine Karten auf das neue My Maps ist immer noch im Gange. Wer auf die neue Version umgestellt hat und entsetzt ist, dass seine alten Karten nicht übertragen wurden sei beruhigt: alle Inhalte werden migriert.

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Wenn Sie so lang nicht warten möchten, können Sie dies auch selbst erledigen. Für diese und weitere Informationen klicken Sie bitte hier.  Falls Sie mehr über die Funktionsweise von My Maps wissen möchten, werden Sie hier schlauer:


 

Möchten  Sie selbst mal ausprobieren? Willkommen beim neuen My Maps.

Kannten Sie schon…

…die Maps Galerie?

In der Maps Galerie finden Sie Karten von Unternehmen und Instituten, die mit My Maps Pro erstellt wurden, hier können noch größere und detailliertere Karten gefertigt und im Web öffentlich zugänglich gemacht werden. Hier findet man eine Fülle von demografischen, meteorologischen und historischen Karten.

Life expectancy at birth  total  years  – Google Maps Galerie

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1975 Physical World Map – Google Maps Galerie

Bei vielen dieser Karten gibt es einen kleinen Regler, mit dem man den Alpha-Wert der entsprechenden Karte, also dessen Transparenz, verstellen kann:

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Macht Spaß. Einfach auf Erkunden klicken und beeindrucken lassen.

 

Google Map Maker

Weniger für sich selbst oder Freunde und Bekannte, mehr für die Allgemeinheit: Falls Sie in ihrer Heimatstadt o.ä. einen kleinen Park, einen Weg oder ein stehendes Gewässer kennen, was nicht auf Google Maps verzeichnet ist, können Sie selbst diesen Eintrag vornehmen. Ganz so schnell wird dieser natürlich nicht freigeschaltet, aber möglich ist es. Schauen hierzu mal nach unserer Anleitung Google Map Maker im Test.

Google Map Maker benutzen

 

Google Earth

Google Earth ist eine kostenlose Software, die einem noch mehr Möglichkeiten gibt, seinen Planeten zu erkunden, als mit Google Maps. Ein alter Hut, möchten manche meinen, aber auch hier werden die Funktionen ständig erweitert. Große Städte haben immer mehr Gebäude in fotorealistischer 3D-Ansicht zu bieten, man kann Kamerafahrten von einer Stadt zur nächsten machen, etc.

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Mittlerweile kann  auch nicht nur die Erde, sondern auch Teile des Mondes und des Mars betrachtet und sogar in ferne Galaxien herangezoomt werden.

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Zudem gibt es Google Earth nun auch für den Browser und als App für mobile Geräte.

Teil 2: Google Maps für Unternehmen

Nicht nur für Großunternehmen wie DHL ist die Nutzung von Google Maps for Business sinnvoll. Je nach Branche eröffnen sich auch für kleinere Unternehmen Möglichkeiten der Optimierung, der Planung und Durchführung von Projekten und Arbeitsabläufen. Wir stellen die verschiedenen Tools vor, erklären die Basics und helfen mit weiterführenden Links.

Google Maps API

Plane Finder – Live Flight Status Tracker

Die Programmierschnittstelle Google Maps API bietet viele verschiedene Möglichkeiten für das eigene Unternehmen geografisch- relevante Daten darzustellen und zu analysieren. So nutzt der bekannte Nachrichtendienst WhatsApp z.B. Google Maps, um seinem Chatpartner seinen exakten Standort auf einer Karte zu übermitteln, die Seite Planefinder zeigt den weltweiten Flugverkehr in Echtzeit (siehe oben).

Google Maps API for Work – Entwicklung und Analyse von Apps – Google Maps for Work

Mit Google Maps API lassen sich standortbasierte Apps wie die von mytaxi erstellen (siehe Video unten), Routenplaner auf der eigenen Webseite integrieren und Daten mithilfe von Heatmaps, Symbolen und benutzerdefinierten Stilen visualisieren.

Außerdem können Sie den Standardkartenstil ändern, wenn Sie diesen beispielsweise an den Stil Ihrer Unternehmenswebseite anpassen wollen, Sie können unerwünschte Elemente entfernen oder die Aufmerksamkeit auf Ihre Daten lenken. Ferner können eigene Street View-Bilder aufgerufen und Benutzerdefinierte Routenführungsoptionen erstellt werden.

Google Maps AI Karten anpassen

Mit Analytics for Google Maps API for Work können Sie analysieren, wie Nutzer mit Ihren Karten interagieren und so Ihre Karte benutzerfreundlich optimieren.


Möchten Sie tiefer in die Materie eindringen, empfiehlt sich ein Blick auf die Google Maps-Entwickler-Seite. Hier geht’s zu den Informationen zur Google Maps API Lizensierung.

My Maps Pro

My Maps Pro (früher: Google Maps Engine Pro) bietet im Vergleich zum kostenlosen My Maps (siehe oben) mehr Kartenebenen,  mehr einbettbare Funktionen und mehr auszuwählende Attribute. Es können mehr Adressen pro Ebene importiert werden, Karten können auf geschäftliche Anforderungen zugeschnitten, auf Desktop oder Mobilgerät geöffnet oder für Andere freigegeben werden. Visualisieren Sie Ihre Absatzgebiete und lokalisieren Sie Ihre Kunden. Haben Sie mit Eventlogistik zu tun? Planen Sie Aktivitätsbereiche, Sicherheitszonen und Notausgänge und teilen Sie diese mit allen Beteiligten des Events; auf dem Desktop sowie auf Mobilgeräten. Wie das geht, erfahren Sie hier.

My Maps und My Maps Pro im Vergleich

Vorteile von My Maps Pro

Außerdem haben Sie Zugriff auf die Echtzeit-Sichtbarkeit von Google Maps Coordinate.  Mehr Informationen zu My Maps Pro, sowie Preise und Unterschiede des Firmen- und Privat-Upgrades finden Sie hier.

Google Maps Coordinate

Mit der mobilen, webbasierten App Google Maps Coordinate können Mitarbeiter Ihres Unternehmens auf der Karte in Echtzeit Details zu Aufträgen teilen und erhalten. Haben Sie beispielsweise ein Team Sanitärinstallateure in der Stadt unterwegs und kommt ein Rohrbruchnotfall ins Haus geflattert, können Sie in Google Maps sehen wo sich Ihre Kollegen befinden und den Job an alle bekanntgeben. Derjenige am nächsten dran oder derjenige mit der meisten freien Zeit kann den Job per Smartphone oder per Tablet annehmen und detaillierte Informationen zum Auftrag einsehen. Ist der Job erledigt, wird dies vom Mitarbeiter vermerkt und alle wissen direkt Bescheid. Anschaulich erklärt wird das Ganze auch in diesem englischsprachigen Video:

Mehr Informationen zu diesem Tool gibt es unter folgendem Link.

Google Earth Pro

Google Earth Pro erweitert seinen kostenlosen Vorgänger Google Earth mit vielen für einige Unternehmen mittlerweile unverzichtbaren Tools. So lassen sich beispielsweise mit erweiterten Mess- und Zeichentools Enfernungen und Abstände berechnen, ein Areal kann farbig hervorgehoben und mithilfe einer Maßangabe die Höhe des Gebäudes im Verhältnis zu den umherstehenden Gebäuden in 3D anschauen  (vorausgesetzt die Stadt verfügt bereits über erstellte 3D-Gebäude).

3D Gebäude erstellen

Ferner können durch Premium-Datenebenen auf z.B. demografische Umstände und Verkehrsaufkommen der Gegend zugegriffen werden. Eigene Daten wie Bilder oder Geocodierte Daten können in verschiedenen Formaten importiert werden, außerdem kann der Nutzer Datenstile erstellen, um in kürzester Zeit Farbe, Titel und Höhendaten von ganzen Datensätzen zu ändern. Sie können eine kontinuierliche Tour als Film erstellen oder auch Gebäude oder Areale aus verschiedenen Perspektiven filmen, um das Material als Präsentation zu verwenden, per Email zu verschicken, auf einer Webseite zu veröffentlichen und vieles mehr. Alle Projekte in Google Earth Pro lassen sich in das Branchen-Standardformat KML exportieren.

Die Unterschiede zwischen Google Earth und Google Earth Pro auf einen Blick:

Google Earth Pro for Work – 3D Karten  Datenmapping und Satellitenbilder – Google Maps for Work
Kostenlos ausprobieren kann man das Ganze mit der Testversion.

Haben wir etwas vergessen? Nutzen Sie für Ergänzungen, Anmerkungen oder Fragen gern unseren Kommentarbereich.

Hier nochmal die Übersicht:

Teil 1: Was das kostenlose Google Maps zu bieten hat

Teil 2: Google Maps für Unternehmen

Über die unheimliche Selbständigkeit von Google Now

Nutzen Sie die App Google Now auf Ihrem Smartphone? Praktisch, oder? Und wissen Sie auch noch, was Sie z.B. am 27. April diesen Jahres gemacht haben? Nein? Macht nix. Google weiß es und sagt es Ihnen gern. Die Suchmaschine hält nämlich nicht nur auf uns zugeschnittene Kärtchen bereit, sondern hilft auch, wenn man mal der Polizei erklären muss, was man Dienstag vor 5 Wochen gemacht hat. Aber jetzt erstmal auf Anfang.

Was ist Google Now?

Google Now ist die mobile Google-Suche für ihr Smartphone oder ihr Tablet. Android-Geräte haben es bereits vorinstalliert, für Iphones ist sie auch erhältlich. Die App soll Ihnen Informationen geben, wenn Sie sie brauchen, ohne dass Sie danach gefragt haben. So bekommen Sie Staumeldungen wenn Sie auf dem Weg zur Arbeit sind, Flugtickets, wenn Sie auf dem Weg zum Flughafen sind (falls Sie Google’s Email-Dienst Gmail nutzen) oder Vorschläge zu Sehenswürdigkeiten in der Nähe.

Diese Infos sind unter der bekannten Google-Suche-Box als „Karten“ angeordnet. Man kann jene, die einen nicht interessieren herausschmeißen, die anderen behält man. So weit, so gut. Wenn es aber dabei bleiben würde, gäbe es diesen Artikel heute nicht.

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Wohnen Sie in London, sieht die App auf Ihrem Tablet wahrscheinlich so aus

Google Now lernt aus unseren Gewohnheiten und agiert ungefragt im Hintergrund

Das erste Mal wurde ich stutzig, als ich bei meinem relativ neuen Android-Smartphone von Google Now eine Meldung bekam, wie viele Kilometer ich im letzten Monat zu Fuß und wie viele ich mit dem Fahrrad zurückgelegt hatte. Ich hatte gar nicht danach gefragt. Ich bekam diese Meldung aber auch nie wieder.

So in etwa sah das aus:

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Google Now erkennt automatisch „Zuhause“ und „Arbeit“

Nach einer Weile mit Google Now stellte ich außerdem fest, dass die App selbständig mein Zuhause und meinen Arbeitsstandort festgelegt hatte, korrekt wohlgemerkt. Hier lernt Google anhand meiner Aufenthaltsstatistik, wo ich am meisten schlafe und wo ich mich tagsüber aufhalte. So kann es mir anzeigen, wenn ich irgendwo in der Stadt in Bewegung bin, wie weit der Weg bis zu mir nach Hause ist. Fahre ich grundsätzlich nicht mit dem Auto, sondern nutze die öffentlichen Verkehrsmittel, verzichtet die App nach einer Weile auf die Informationen über Verkehrsmeldungen und stellt stattdessen die U-Bahn-Verbindungen der nächstgelegenen Haltestelle zur Verfügung.

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Natürlich klappt dies nicht immer so reibungslos wie bei mir:

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Nächstes Beispiel. Als ich vor ein paar Wochen im Sommerurlaub in Schweden war, bekam ich wieder ein unerwartetes „Kärtchen“: Mir wurden nicht nur Sehenswürdigkeiten in der Nähe angezeigt, sondern auch ein Übersetzungsvorschlag- zugeschnitten auf die Tageszeit.

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Na dann- God natt! Am letzten Wochenende war ich schließlich südlich von München unterwegs und mit dem Auto zurück nach Berlin (was für eine unerträgliche Strecke, da fahr ich ja lieber zweimal nach Schweden). Stundenlang auf der Autobahn, bereits mehrere Staus durchlitten, bekomme ich eine vibrierende Pushmitteilung von Google Now: Über die nächste Staumeldung.

Diesmal ist es nicht der Stau, der mir den Schweiß auf die Stirn treibt. Wieder: Ich hatte nicht danach gefragt, ich hatte noch nicht einmal in Google Maps die Route eingegeben. Google Now hatte im Hintergrund erkannt, dass ich mich seit einer Weile auf der Autobahn befinde und prognostiziert, wohin ich fahren werde.

Daraufhin wurde ich neugierig. Was kommt da auf uns zu? Ich recherchierte ein bisschen. Und staunte nicht schlecht. Natürlich ist es keine Überraschung, dass Google unsere Standortdaten speichert und für seine Zwecke nutzt. Aber davon dass sie so plump archiviert werden und einfach einsehbar sind, hatte ich keine Ahnung. Ich war geschockt, ehrlich gesagt.

Introducing: Google Location History

08. August 2014. Ich habe Urlaub. Dank Google weiß ich nun, dass ich an jenem Tag 245,265 km zurückgelegt habe und wo ich zu welcher Uhrzeit gewesen bin. Ich kann mir das auch als KML-Datei exportieren und offline speichern, wenn ich will. Ich kann mir das auch als flotte Animation anzeigen lassen. Da kann also nicht nur theoretisch jeder Hacker, der BND oder die NSA kryptische Google-Daten nutzen, um herauszufinden, wann ich wo war, sondern jeder, der Zugang zu meinem Passwort-speichernden Browser hat.

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Sobald das Handy Kontakt zum Internet aufnimmt, sei es, ob man eine andere App nutzt oder wenn man seinen Standort ändert und damit die nächstgelegenen Funkmasten wechseln, wird ein roter Punkt auf der Karte hinzugefügt. Die Wege zwischen den Punkten werden, angepasst an der Geschwindigkeit mit der man sich bewegt, mit Luftlinien verbunden. So zeichnet sich ein von 0-24 Uhr zurückgelegter Weg ab.

Ich habe mal ein Beispiel herausgesucht mit teils sehr genauen und teils sehr ungenauen Bewegungen. Der positive Aspekt ist, dass ich auch noch sehr sportlich rüberkomme (gut, ein Gammeltag wäre nicht so spannend zu beobachten), aber genau daher resuliert der sehr genaue Verlauf auf einer Teilstrecke: Ich hatte mit meiner Lauf-App das GPS eingeschaltet, was Google sich zunutze macht. Es ist also der 27. April diesen Jahres, ein Sonntag. Hätte mich jemand gefragt, was ich an dem Tag gemacht habe- keine blassen Schimmer.

Mit Google Location History kann ich den Tag nun komplett rekonstruieren. Nach ausgedehntem Ausschlafen war ich am ehemaligen Flughafen laufen, danach geht’s mit dem Fahrrad zur S-Bahn, mit einmal umsteigen Richtung Müggelsee, das letzte Stück wieder geradelt. Jetzt wird’s wild: ich fliege ein paar Mal über den See hin- und her. Die Sendemasten sind hier einfach zu weit auseinander um mich korrekt erfassen zu können. Hier steigen wir wieder aus.

Da haben wir ihn also, den heiligen Gral für SMS-des-Partners-Leser (Denken Sie nicht mal dran). Aber wie Sie gerade gesehen haben: Die Standortangaben sind sehr ungenau. Falls ihr Partner Stein und Bein behauptet, um 16.03 Uhr nicht auf der anderen Seite der Spree, des Rheins oder des Mains gewesen zu sein, können Sie ihm das ruhig glauben.

Schauen Sie doch mal nach Ihrem Standortverlauf.

Und jetzt? Böses, böses Google?

Natürlich passiert das alles nicht ungefragt. Google hat uns sicher bei der Erstnutzung der App in seinen AGB darauf hingewiesen, was sie macht, die meisten, wie auch ich, hören da halt meistens nicht zu. Der Suchgigant nutzt die Daten also um uns zu verstehen, um seine Dienste, perfekt zugeschnitten auf jeden Einzelnen, anbieten zu können.

Was für Daten und was für unglaubliche Datenmengen von Millionen von Nutzern hinsichtlich des Bewegungsverhaltens tatsächlich ausgewertet werden, kann man wohl nur erahnen. Wie oft gehen die Leute in den Supermarkt? Wie oft wird Fahrrad gefahren? Wie oft gehen die Deutschen im Durchschnitt in die Apotheke? Google weiß es. Jetzt in Panik zu verfallen und das Smartphone in den nächsten See zu werfen, wäre vielleicht überreagiert. Es ist gut, wenn man sich darüber im Klaren ist und selber entscheiden kann, was man mit dieser Information macht.

Wie man die Funktion deaktiviert

Auf der Seite des Google Standortverlaufs können Sie einzelne Standort-Punkte, einzelne Tage und auch den gesamten gespeicherten Verlauf löschen. Schließlich kann man das Tracking seiner eigenen Person auch deaktivieren:
Man klicke rechts oben auf das Zahnrad, dann auf „Einstellungen für den Verlauf“ und es öffnet sich der „Kontoverlauf.“ Hier gibt es noch mehr Überraschungen: Ihre Google Suchanfragen, ihre Youtube-Suchanfragen und ihr Youtube-Verlauf angesehener Videos werden hier ebenso archiviert. Jetzt nur noch auf „Pausieren“ klicken, bestätigen und fertig.

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Und hier scheiden sich wirklich die Geister. Man will sich natürlich einerseits nicht derart kontrollieren lassen, auf der anderen Seite fragt man sich: Was kommt als Nächstes? Denn beindrucken tut mich das Ganze auf jeden Fall.

Wo geht’s also hin?

Haben Sie diesen Film schon gesehen? „Her“ von Spike Jonze erzählt die Geschichte von Theodor (Joaquin Phoenix) der sich in seinen Sprachassistenten (wie Siri von Apple, nur vollendet) verliebt. Die Handlung spielt in der nahen Zukunft, und so wird es wohl auch kommen. Wir werden einen künstlich-intelligenten Assistenten an die Seite bekommen, der uns am Ende besser kennt, als wir selbst.

Unsere Neugier und der Hang zum Pragmatismus überwiegen letztendlich die Sicherheitsbedenken, gläsern sind wir ja eh schon. Oder?
Was halten Sie von der Entwicklung? Wir freuen uns über Fragen, Kommentare und Anmerkungen. Nutzen Sie einfach unseren Kommentarbereich.

Google Photo Sphere – 360° Panorama-Aufnahmen für lokale Unternehmen zum Selbermachen

Mit Google Photo Sphere können Unternehmen in wenigen Handgriffen spannende Panorama-Aufnahmen von ihren Räumlichkeiten selbst erstellen. Alles was man dazu braucht ist ein Smartphone und die Google Photo Sphere App, welche nun für IOS und Android verfügbar ist. Das beste daran: Die so gezauberten interaktiven 360°- Ansichten können Sie problemlos auf Ihrer Firmenwebsite einbinden und profitieren gleichzeitig von der erhöhten Sichtbarkeit in der lokalen Suche und auf Google Maps.

  1. So wird’s gemacht
  2. Wie Sie die Panorama Bilder für Ihr lokales Online Marketing nutzen können
  3. Constellations – Wie man Photo Sphere Panoramen zu Geschäfts-Rundgängen verknüpft
  4. Fazit – Google Photo Sphere clever für Ihr Unternehmens-Marketing nutzen

Wir haben die App ausprobiert und zeigen Ihnen, wie Sie im Handumdrehen an Ihr eigenes interaktives Panorama kommen. Also: Auf geht’s – Es lohnt sich!

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Bereits vor einigen Monaten haben wir hier über Google Maps Business View berichtet – einem Bezahlservice, der es Unternehmen ermöglicht, mithilfe eines zertifizierten Fotografen Panorama-Innenaufnahmen von den eigenen Firmenräumen erstellen zu lassen. Diese werden dann auf der Google Plus Local Seite des Unternehmens eingebunden und können auch auf der eigenen Website integriert werden.

Mit Photo Sphere kann man diesen Service nun quasi selbst ausführen, da Google die Kamera dem Nutzer in die Hand gibt. Einziger Unterschied der Do-it-yourself-Version zu Business View: Das Panorama Bild ist nicht fest eingebunden in den Google Plus Local / My Business Eintrag. Wie man die Bilder aber trotzdem gewinnbringend in den Google Suchergebnissen nutzen kann zeigen wir Ihnen gleich. Jetzt erst mal ran an’s Panorama.

So wird’s gemacht:

Einstellungen-Google-Photo-Sphere Laden Sie sich Photo Sphere in Ihrem Google Play oder App Store auf Ihr Telefon und melden Sie sich mit dem gleichen Google Konto, mit dem Sie auch Ihren Google Plus Local Account verwalten an. Klicken Sie auf Einstellungen und richten Sie die Optionen wie rechts angezeigt ein. Nun kann die Aufnahme beginnen. Stellen Sie Sich zentral in den abzubildenden Raum und folgen Sie den Anweisungen auf Ihrem Telefon, nachdem Sie den Kamera Button betätigt haben. Wenn Sie mit der Aufnahme fertig sind fügt die App die Bilder zu einer Rundumansicht zusammen. Je sorgfältiger und ausdauernder Sie dabei vorgegangen sind, desto besser sieht das Ganze am Ende aus.

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Hier ein fertiges Test-Panorama der Firma Fisch Zschornak eingebunden im Beitrag.

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Wie Sie die Panorama Bilder für Ihr lokales Online Marketing nutzen können

  1. Das Panorama auf der Firmenwebsite einbinden
  2. Nachdem das Panorama auf dem Mobiltelefon zusammengestellt und hochgeladen wurde, kann man es auf Google Maps bearbeiten und zum Einbinden vorbereiten. Dafür loggen Sie sich auf Google Maps Views mit Ihrem zuvor genutzten Google Account an und wählen Ihr gerade erstelltes Panorama aus. Hier lassen sich Titel des Panoramas und Beschreibung noch individuell anpassen – das sollten Sie auch tun. Sinvollerweise mit Ihrem Unternehmens-Titel und evtl. einer kurzen Beschreibung, was die Nutzer hier zu sehen bekommen.

    Google Maps Views Panorama bearbeiten

    Ein Klick auf das „Teilen“ Symbol klappt die Optionen zur Einbindung des Panoramabildes auf Ihrer Website aus. Auf Abmessungen ändern kann nun eine individuell passende Größe festgelegt werden. Das funktioniert nach dem selben Prinzip wie zbsp. das Einbetten eines Youtube Videos oder einer Google Maps Karte. Gewünschte Größe auswählen, Code-Schnipsel kopieren und an ausgewählter Stelle auf der Unternehmenswebsite in den Code einfügen. Bzw.: Code Kopieren, in eine Email einfügen und an Ihren Webmaster schicken. ;-).

    Einstellungen  Panorama Einbindung

    Und so sieht ein eingebundenes Innen-Panorama auf der Website aus. Alle Funktionalitäten, die man aus Streetview kennt sind vorhanden.

  3. Die Panorama-Aufnahme auf der Google Plus Local/My Business Seite integrieren
  4. Vorab noch einmal zur Klärung: Die Photo Sphere ist kein vollständiger Ersatz zum Google Business View Program – sie ist vielmehr ein sehr effektiver, völlig legitimer ‚Hack‘. Über zwei Wege können Sie Ihr Panorama in Ihrem Google Plus Local Eintrag verankern:

    • Laden Sie das fertige Panorama Bild (gespeichert auf Ihrem Handy im Bilderordner – also am besten erst einmal auf den PC übertragen) als zusätzliches Unternehmensfoto über den Button „Fotos hinzufügen“ in Ihren Google My Business Eintrag hoch. Nach dem Upload erkennt Google, dass es sich bei dem Bild um eine Panorama Ansicht handelt und schaltet für den Betrachter automatisch die Rundum-Ansicht ein, wenn es angeklickt wird. Nach dem Hochladen versehen sie das Bild mit einem Titel und einer Beschreibung und teilen es öffentlich als Unternehmensfoto.

      Panorama bild in google Plus Local integrieren

    • Teilen Sie den Google Maps Link zu Ihrem Panorama auf Ihrer Google Plus Local Unternehmensseite. Den Link erhalten Sie an gleicher Stelle, an welcher der Einbettungscode kopiert werden kann.

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      Panorama Teilen Photo Sphere


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3.Wie man Photo Sphere Panoramen zu Geschäfts-Rundgängen verknüpft

Wem ein einfaches Panorama noch nicht ausreicht, der kann durch das Verknüpfen von mehreren Panoramen richtige virtuelle Rundgänge – Constellations genannt – kreieren. So können zum Beispiel unterschiedliche Räume eines Geschäfts zusammenhängend ‚begehbar‘ gemacht oder große Räumlichkeiten in detailliertere Ansichten unterteilt werden.

Und so erstellt man sich seine Constellation:

  1. Die geplanten Panoramen müssen wie oben beschrieben geschossen und auf Google Maps veröffentlicht werden
  2. Auf Google Maps Views wählen Sie Ihr Profil an, indem Sie auf Ihr Foto oben rechts klicken
  3. Alle Panoramen finden sich hier aufgelistet und auf der Karte als Punkte abgebildet. Klicken Sie auf Bilder auswählen und wählen Sie die für den Rundgang zu nutzenden Panoramen aus. Klicken Sie dann auf Bilder verbinden.
  4. Jetzt bekommen Sie auf einer Maps Karte Ihre ausgewählten Panoramen als blaue Punkte mit Buchstaben angezeigt. Gelbe Punkte stellen Street View Panoramen da, die sie ebenfalls in Ihren Rundgang einbauen können.

    Panoramen verbinden Photo Sphere Constellations

  5. Ihre einzelnen Panoramen lassen sich auch, falls nötig, auf der Karte verschieben. Dafür halten sie in der Kartenansicht die Maustaste auf einem Panorama-Punkt gedrückt und verschieben wie gewünscht.
  6. Um Ihren Rundgang einer weitern Feinjustierung zu unterziehen können Sie zusätzlich die Blickrichtung der Panoramen festlegen. so erzeugen Sie für den Nutzer einen flüssigeren Bildablauf und das Ganze wirkt noch runder. Dafür Stellen Sie die Ausrichtung der Panoramen mit der Maus durch Drehen des Zeigersymbols oder des Vorschaubildes ein.

    Bilder ausrichten Photo sphere constellations

  7. Um Panoramen zu einem Rundgang zu verbinden wählen sie einen Startpunkt und klicken von da aus das nächste Panorama an. Klicken Sie dann auf die grau gestrichelte Linie. Diese ändert sich nun in eine blaue Verbindung und seht jetzt als feste Verbindung fest.
  8. Falls gewünscht können Sie Ihren Rundgang auch mit existierenden Streetview-Außenaufnahmen verbinden und damit dem Nutzer eine zusätzliche Strassenansicht Ihres Unternehmens bieten. Diese Verbindung lässt sich jedoch nur einseitig verknüpfen. So kann der Nutzer nur aus Ihrer Constellation raus auf die Strasse navigieren und nicht andersherum.

Und so könnte ein fertiger Panorama Rundgang dann aussehen:

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Fazit – Google Photo Sphere clever für Ihr Unternehmens-Marketing nutzen

Mit nur wenigen Handgriffen kann man mit Google Photo Sphere einen echten Marketing-Stunt hinlegen. Eine virtuelle Innenansicht für die eigenen Unternehmensräume stellt ein spannendes Feature mit Erinnerungswert für die Besucher Ihres Webauftritts und Nutzer, die nach Ihren Dienstleistungen oder Produkten im Web suchen. Durch die dreifache Integration des Panoramas auf Google Maps, Google Plus Local und Ihrer Firmenwebsite holen Sie das Maximum aus den Bildern heraus.

Und? Sind Sie überzeugt? Haben Sie noch weiterführende Fragen? Wir freuen uns über Kommentare, Anregungen und vor allem Ihre fertig eingebundenen Panoramas!

Google Maps 2.0 für iPhone, iPad und Android – Neues Design, verbesserte Navigation und jetzt auch für Tablets

Knapp eine Woche nach Veröffentlichung der neuen Google Maps 2.0 App für Android, war gestern der Tag für alle iOS User mit iPad und iPhone gekommen. Mit einem speziell für das iPad kreierten Design als auch einem Update für die iPhone Version, hielt Google sein auf der I/O vorgestelltes App-Versprechen mit einer Veröffentlichung noch in diesem Sommer. Erhältlich ist die App über Itunes und App Store für iOS Geräte als auch über Google Play Store für Android.

Wie bei der Android Version kommt die neue iOS-App mit vielen neuen Features wie zum Beispiel: Fahrradnavigation, Offline-Kartenmaterial, Live Traffic, Öffentliche Verkehrsmittel Darstellung als auch die Integration von Point’s of Interest’s, welche über das neue Feature „Entdecken“ aufgerufen wird. Continue reading „Google Maps 2.0 für iPhone, iPad und Android – Neues Design, verbesserte Navigation und jetzt auch für Tablets“

Die dunkle Seite des Google Map Maker – Cartoon des Monats #07

Die Karten von Google Maps werden schon längst neu gemischt, will das Unternehmen von Mountain View doch seinen Nutzern das Auffinden lokaler „Perlen“ aller Art so einfach wie möglich gestalten. Da die Profis in der Hinsicht aber die Einheimischen sind, ist seit nicht allzu langer Zeit der Google Map Maker in Betrieb, mit dem jedermann kinderleicht bis dato in Maps unbekannte Geschäfte, Straßen, Parks etc. markieren und kennzeichnen kann. Da es wohl vielen in den Fingern juckt der Fantasie entsprungene, nicht vorhandene Elemente in dieser Allerwelts-Karte zu verewigen, gibt es hier vertrauenswürdige Nutzer, die diesem Unsinn Einhalt gebieten. Continue reading „Die dunkle Seite des Google Map Maker – Cartoon des Monats #07“

Google Maps: so sieht das neue Branchenverzeichnis aus

Wir nutzen Karten zur Orientierung und Navigation. Wo und was wir suchen wird außerhalb der Karte definiert, doch das könnte sich bald ändern. Das neue Google Maps könnte die wohl interessanteste auf Geodaten basierte Suchmaschine werden, die uns je zur Verfügung stand. Damit können wir in Zukunft neue Orte schon im Browser erkunden und entdecken. Angereichert mit einer Vielzahl von Daten soll Google Maps ein User Interface werden, mit dem wir unsere persönlichen lokalen Informationsbedürfnisse erfüllen können.

Je nachdem, ob man nach einem Maler in Köln, einem Fahrradweg in Berlin oder einem Museum in Barcelona sucht, wird sich die Karte anpassen und genau das in den Vordergrund stellen, wofür man sich in dem Augenblick interessiert. In diesem Artikel möchten wir zeigen, wie sich das neue Google Maps auf die Darstellung des lokalen Branchenverzeichnis, Google+ Local auswirkt.

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Google Conversational Search im Test: Was kann die deutsche Version?

Jetzt hat Google also ein neues Feature aus dem Sack gelassen: Die Conversational Search. Man kann jetzt nicht nur per Spracheingabe Suchanfragen stellen (Google Voice Search), man bekommt jetzt auch Antworten verbal geliefert. Damit nicht genug: Google bezieht Folgefragen auf zuvor gestellte und „denkt“ gewissermaßen mit. So brauche ich nach einer Frage nach z.B. einer Person oder einem Ort nur noch „Wie alt ist sie/er?“ oder „Wie weit ist es dorthin?“ zu formulieren und Google weiß, von wem oder was ich spreche. Continue reading „Google Conversational Search im Test: Was kann die deutsche Version?“

Google Map Maker im Test: Mein Kanalweg im Böcklerpark

Ich gebe zu: wenn es draußen nass und kalt ist, nehm ich die U-Bahn zum Büro. Da der Frühling aber endlich gekommen und schon fast in den Sommer übergegangen ist, hab ich mein Fahrrad mit (in Berlin scheinbar unerlässlichen) unplattbaren Reifen ausgestattet und schwinge mich seitdem am Morgen wieder auf den Drahtesel. Im Gegensatz zu manchen Kollegen hab ich sogar einige Kilometer Fahrradwege zur Verfügung und muss mir nicht ständig mit Autos und Bussen die Straße teilen. Dennoch: Die Abgase bleiben, sind viele meiner Wege doch 4-spurige Straßenfluchten. Continue reading „Google Map Maker im Test: Mein Kanalweg im Böcklerpark“