Den Werbefilm aufwerten Teil 2 – RAW Fotos in eine Timelapse umwandeln

Im ersten Teil ging es um die Basics zur Erstellung einer Timelapse. Heute möchte ich zeigen wie man mit den geschossenen Fotos eine Zeitrafferaufnahme zusammenbaut. Welche Einstellungen an der Kamera nötig sind und welches Equipment nützlich ist findet Ihr im ersten Teil. Viel Spaß schon jetzt beim nachmachen.

Programme

Nachdem man wie in Teil 1 gezeigt, eine Timelapse am besten mit RAW-Fotos umsetzen kann, stellt sich die Frage welche Programme für die weitere Umsetzung notwendig sind.
Neben der Kamera die über eine RAW-Aufnahmefunktion verfügt, benötigt man einen Computer, Quicktime Pro 7 und ein Konvertierungsprogramm welches die RAW-Fotos in JPEG-Dateien umwandelt. Grund hierfür ist das nicht erkennbare RAW-Format bei Quick-Time.



Was macht Quicktime?

Quicktime erzeugt aus allen aufgenommen Fotos eine Bildsequenz. Das heisst, aus beispielsweise 300 geschossenen Fotos wird ein Film mit einer Länge von 6 Sekunden erstellt. Warum 6 Sekunden? Quicktime fragt bei der Erstellung welche Bildrate erwünscht ist.

Da in Deutschland und Europa 25 Bilder pro Sekunde als Standard anerkannt sind werden somit 25 Bilder für 1 Sekunde Film benötigt. In unserem Fall der 300 Bilder kämen wir somit auf 6 Sekunden reinen Timelapse-Film. Bevor Quicktime aber zum einsatz kommt müssen die geschossenen RAW-Fotos in JPEGS umgewandelt werden

RAWKER

Sicherlich gibt es viele Programme die für die Umwandlung von Fotos geeignet sind. Ich benutze für meine Mac jedoch das Programm Rawker da ich selbst noch keine negativen Erfahrungen damit gemacht habe. Bei Rawker wählt man den Ordner in dem sich die RAW-Dateien befinden über das Menü an und legt diesen als Quellordner fest. Danach erstellt man einen neuen leeren Ordner und legt diesen als Zielordner fest.

Ist dies vollbracht drückt man abermals über das Menü die Aktion Stapelvorgang starten und Rawker wandelt sämtliche RAW-Dateien in das gewünschte JPEG Format um. Dieser Vorgang der Konvertierung nimmt jedoch eine Menge Zeit in Anspruch – Also währenddessen einfach Kaffee kochen oder ein paar Kniebeuge durchführen! 🙂

Schritt für Schritt

Hat Rawker seinen Dienst getan geht es zum nächsten Schritt, die JPEG-Dateien mit Quicktime zu einem Film verwandeln. Hierzu öffnet man Quicktime Player 7 für Mac oder auch Windows und geht über die Menüleiste auf den Reiter Ablage und dann Bildsequenz öffnen.

Sofort fragt Quicktime nach dem Ordner in welchem sich die JPEG’s befinden. Ist man dort angekommen wählt man aus diesem Ordner nur das erste Foto an und klickt dann auf öffnen. Nun wird man noch nach der Bildrate gefragt. Hier wählt man 25 Bilder/Sekunde und bestätigt mit OK.

Quicktime erstellt nun aus allen JPEG Dateien, genau nach Reihenfolge der Bildnummern eine Sequenz in der ein Film aus 25 Bildern/Sekunde das Ergebnis darstellt. Ist das Programm fertig erscheint auf dem Bildschirm ein riesiger überdimensionaler Ausschnitt eines Fotos aus dem erstellten Film. Grund ist die hohe Auflösung des Fotos welches noch nicht spezifisch auf den Monitor eingestellt ist. Um den Film Freunden, Bekannten oder wem auch immer vorzuführen bedarf es noch ein paar Einstellungen zur korrekten Ausgabe des fertigen Films.

Exporteinstellungen Quicktime Player

Um den Film zur Vorführung ordentlich auszugeben oder für eine Weiterverarbeitung in einem Schnittprogramm verwendbar zu machen muss man bei den Exporteinstellungen in Quicktime ein paar Dinge beachten. Ist QT mit der Erstellung fertig geht man wie folgt vor. Über den Reiter Ablage in der Menüleiste geht man auf Exportieren. Danach öffnet sich ein Fenster mit dem Namen Filmeinstellungen. Hier gibt es drei Optionen (Kompression, Filter, Größe). Wichtig sind hier nur die Kompression und die Größe.

Bei der Kompression stellt man den Video-Codec(entscheidet über die Größe der Datei), und nochmals die Bildrate ein (25 Bilder/Sekunde). Bei Größe wird das Bildformat erfragt welches angewendet werden soll. Hier ist meist 1920×1080 Standard da heutzutage jeder einen FULL-HD Fernseher oder auch Monitor besitzt. Ist dies eingestellt wählt man nur noch den Speicherort und klickt auf OK. Abermals geht man nun wieder einen Kaffe trinken da auch das erstellen der Filmausgabe Zeit in Anspruch nimmt. Ist auch hier ein Ende in Sicht dann stehen einem keine Grenzen mehr im Weg. Die fertige Timelapse-Datei kann nun für sämtliche Weiterverarbeitung genutzt werden!

Wie dies aussieht und was ich gemeinsam mit Alexander Kasten in ein paar Minuten in Berlin in Sachen Timelapse erledigt habe, seht Ihr oberen Video. Ich hoffe dass ich ein paar Tipps geben konnte! Wem das jedoch noch etwas zu viel Technik war der kann auch gerne in den Kommentaren nachfragen! Ich habe überall ein offenes Ohr! 🙂

Dann kann ich nur noch sagen: „Viel Spaß beim nachmachen!“
FELIX

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