Bezahlen 3.0 – So revolutionieren Smartphones und Tablets das Kassensystem

In den USA keine Seltenheit mehr, in Deutschland noch größtenteils unbekannt. Das Zahlen mit Kredit oder EC-Karte über ein mobiles Smartphone oder Tablet. Insbesondere im Gastronomiebereich wird diese Art der Bezahlung zusehends verstärkt eingesetzt.

Doch nicht nur im Restaurant – auch Selbständige, Unternehmen und Betriebe können anhand der neuen Bezahl-Funktion einen verbesserten Überblick Ihrer finanziellen Transferierungen einsehen. Was man außer Smartphone oder Tablet zusätzlich benötigt, welche Vor- und Nachteile das System mit sich bringt und was für Anbieter derzeitig auf dem deutschen Markt zu finden sind, jetzt hier im Artikel:

„Start accepting Credit Cards today“ – Die Aussage des amerikanischen Start-Up Unternehmens „Square-Up“, war der Vorreiter zu einer neuen Methode des mobilen Bezahl-Vorgangs. Dieses machte es für z.B. Kleinunternehmer und Selbständige, deren Arbeitsplatz überwiegend außerhalb des eigenen Büros aufzufinden war möglich, sämtliche Rechnungen vom Kunden vor Ort per Visa oder EC-Karte begleichen zu lassen.

Verstärkt auf Floh- und Trödelmärkten in den USA, machte das System schnell die Runde und wurde in den ersten Wochen nach der Einführung immer öfter gesehen. Jeder der ein Smartphone oder Tablet besaß konnte sich Kostenfrei bei „Square-Up“ anmelden und erhielt die benötigte Hardware zusätzlich kostenfrei dazu. Für die Verkäufer war es somit möglich, die gesamten Umsätze über das eigene iPhone oder iPad in kurzer Zeit nachzuvollziehen. Der einzige Negativpunkt war und ist die Provisionsabgabe von 2,75% pro Transaktion über das System.

Das System

Wer sich für die neue Art des mobilen Bezahlens entschieden hat, geht auf die Webseite des Anbieters, registriert sich über das Kontaktformular und erhält ein kostenfreies Kartenlesegerät. Dieses wird über den Kopfhörereingang des Smartphones oder Tablets verbunden. Ist dies abgeschlossen benötigt man noch die App welche Gratis zum Download zur Verfügung steht.

Zu erwähnen ist hierbei, dass bis heute die Kombination aus Smartphone, Kartenleser und App nur für Apple oder Android Geräte zur Verfügung steht. Inwieweit Windows-Phones und deren Tablets nachziehen ist bisher nicht bekannt.

Wo liegt nun aber der Vorteil dieser neuen Innovation? Ganz einfach! Rechnungen schreiben oder ein aufwändiges und schweres Kassensystem mit sich herum zu transportieren gehören der Vergangenheit an. „Mobile Payment“ ist so einfach, dass selbst der kleine Mann von der Strasse ohne Probleme damit zurechtkommt.

Der gewünschte Betrag wird in die App eingegeben, das zuvor angelegte Produkt ausgewählt und der Kunde bestätigt durch Bezahlung per Visa oder EC und seiner Unterschrift auf dem Smartphone oder Tablet seinen Kaufvorgang. Die Rechnung erhält dieser per Email oder SMS und muss somit beim Verkäufer hinterlegt werden.

Das amerikanische Unternehmen „Square-UP“ zählt mittlerweile zu den aufregendsten Start-Ups in den USA und transferiert derzeitig Zahlungen von 6 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Mehr als eine Million Kunden gehören dem System bis heute an und es werden immer mehr.

Der einzige Unterschied zu Deutschland ist die ausschließliche Bezahlung mit Visa-Karte in den USA. Auf den Geschmack gekommen? Welche Möglichkeiten gibt es nun hierzulande um sofort mit dem Verkauf der eigenen Produkte zu beginnen?

Deutsche „Mobile-Payment“ Varianten

Seit 2010 wächst das System stetig an. Anbieter des Mobile-Payment sprießen wie Spargel aus dem Boden. Erster großer Anbieter, welcher auf Basis von Square-Up entwickelt wurde heisst: Sum-Up. Im Gegensatz zur USA ist es bei Sum-Up möglich, Zahlungen per EC-Karte durchzuführen.

Alle Daten werden hierbei über das System verschlüsselt übertragen. Wie auch bei der amerikanischen Variante ist bei Sum-Up sämtliche Hardware und Software kostenlos. Die Registrierung läuft auch hier über das Kontaktformular der Webseite und die Software steht in den jeweiligen App-Stores gratis zur Verfügung.

Auch der deutsche Ableger besteht auf eine Provisionsgebühr von 2,75% pro getätigter Transaktion über das Sum-Up System. Die Beträge sollen allerdings schneller auf das eigene Konto überwiesen werden als es in den USA der Fall ist. Dies hängt höchstwahrscheinlich mit der EC-Karten-Bezahlmöglichkeit zusammen.

Sowohl bei Square-Up als auch bei Sum-Up handelt es sich um das Bezahlen mit mobilen Endgeräten ohne ein großes Kassensystem mit sich führen zu müssen. Dabei muss der Kunde die Hinterlegung seiner E-Mail-Adresse akzeptieren und erhält darüber seine Rechnung.

Aber nicht nur Sum-Up macht auf dem deutschen Markt auf sich aufmerksam. Auch Unternehmen und Start-Up’s wie Streetpay, Payeleven, iZettle und viele weitere mischen den Markt auf. Auch Paypal testet im Moment ein eigenes Bezahlsystem per Kreditkarte mit dem iPhone. Dieses ist derzeit jedoch nur in den USA erhältlich

Da das System mit iPad, iPhone, und auch Android-Gerät so einfach zu bedienen ist – wurde in den letzten Jahren auch über eine Einführung in der Gastronomie nachgedacht. Nachteil hierbei war und ist das Ausgeben einer Rechnung an die Kunden. Da es auf der Welt leider noch kein Smartphone oder Tablet gibt, welches einen integrierten Drucker besitzt, mussten sich Gedanken gemacht werden wie man mobile Endgeräte mit einfach zu bedienender Software koppelt und zugleich ein Drucker parallel mit den Geräten kommuniziert.

Herausgekommen ist das Start-Up-Unternehmen „Pepperbill“. Dabei handelt es sich um ein vollständiges Kassensystem, bestehend aus iPad, Bon-Drucker, Router und Software. Das Gesamtpaket ist 100% Finanzamt- und GDPdU-konform. Wählen kann man aus zwei unterschiedlichen Starter-Paketen. Das Eine ist gebührenfrei, das Andere kostenpflichtig. Pro Monat beläuft sich die Gebühr auf 45,00 €.

Router und Bon-Drucker verbinden, Strom an und los gehts! Pepperbill hilft von Beginn an das komplette System für den Verbraucher einzurichten. Angefangen mit der Integration der Speisekarte bis hin zum erstellen von Personal-LogIns. Die Abrechnungsaufstellungen sind jederzeit über das persönliche Konto auf der Webseite abrufbar.

Natürlich ist Pepperbill nicht der einzige Anbieter für diese neue Form des Kassensystems. Start-Up’s wie Orderbird , ROC oder auch Gastrofix machen verstärkt auf sich aufmerksam.

Sicherlich gibt es schon eine Zeit lang mobile Kassensysteme. Allerdings funktioniert mit der Oberfläche eines iPhones, iPads oder auch Android-Geräts vieles schneller und verständlicher als mit anderen Geräten. Dass die Benutzeroberfläche dieser Geräte zusätzlich Freude macht, ist sicherlich auch keine Neuheit.

Es macht einfach wahnsinnig Spaß mit dieser neuen Art der Bezahlung umzugehen und wird sich auf kurz oder lang immer weiter durchsetzen.

Du/Sie bist/sind Kleinunternehmer, Selbständiger und kannst/können es kaum erwarten die Produkte an den Kunden zu bringen? Dann ab zu den hier vorgestellten Anbietern und die ganze Sache einmal gründlich testen!

Über Reaktionen und Antworten bezüglich Tests und Erfahrungen, würde ich mich unten in den Kommentaren freuen!

Wer wissen möchte was das iPhone noch so kann der kann gern mal in unseren iMovie Blogbeitrag schauen!

Beste Grüße,

Felix

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