Nach Update: Wie mit dem neuen Bannerbild bei Google+ umzugehen ist

Da ist es nicht mehr weit zum Feierabend und man liest von neuen Updates in den Google+ Profilen, die weitestgehend die Optik betreffen. So weit, so gut. Man ist ja offen für Neues! Ein größeres Bannerbild? Endlich! Mit dem Vorherigen in der Lesezeichen-Breite war ja auch nicht wirklich viel zu machen. Aber dann DAS! Auch in zahlreichen Google+ Posts macht sich Empörung breit: Auf Privatprofilen, Unternehmensseiten und Google+ Local-Seiten hat sich plötzlich einiges verändert. Zerschossene Profile, so weit das Auge reicht. Nicht, dass man eine Schonfrist bekommen hätte und die Optik des Profils erst einmal geblieben wäre wie gehabt, solange man nicht auf „Upgrade“ geklickt hat. Was genau ist passiert?

Über die Verschiebung der Google+ Icons, die optische Veränderung im „Über mich“-Tab oder den neuen „Erfahrungsberichte“-Reiter möchte ich jetzt gar nicht sprechen. Objekt des Anstoßes ist: Das neue Bannerbild.

Das Profilbild hat sich erst einmal von einer quadratischen in eine runde Form verwandelt, ist erheblich auf 270×270 Pixel geschrumpft und von der vormals rechten zur linken Seite gesprungen. Das Hintergrundbild ist von seinen zarten 940 x 180 Pixel zu gigantischen 2120 x 1192 Pixel angewachsen.

Unser Profil vor dem Update:

 

 

Unser Profil nach dem Update und einem ersten Versuch der Anpassung:

Sieht das nicht bescheiden aus?




Dass man den Verlauf nicht abschalten kann, macht mich wahnsinnig, aber die weiße Schrift des Profilnamens etc. soll natürlich in jedem Fall zu lesen sein. So verhält es sich übrigens auch beim Twitter-Profil (weiße Schrift+Verlauf).

Bei Fotos ist der Verlauf leichter zu integrieren

Auf einmal ist schwarz Trumpf. Hat man allerdings grafische Elemente oder einen einzelnen Farbton integriert und eben nicht schwarz oder einen dunklen Grauton, kann es sehr schnell sehr unschön werden- wie in der Abbildung weiter oben.


Die 3 Abschnitte des Hintergrundbildes

Möchte man optimal mit den neuen Gegebenheiten arbeiten, sollte einem also zunächst die Aufteilung des Bannerbildes bewusst werden.

Das gesamte Bannerbild (wohl eher Wallpaper) hat eine Größe von 2120 x 1192 Pixel und sollte in drei Teilen gesehen werden.

Abschnitt 1: Der Unsichtbare

Dieser versteckte Teil misst 390 Pixel in der Höhe und ist beim Aufruf des jeweiligen Profils vorerst nicht zu sehen. Erst durch heraufscrollen offenbart sich das Bannerbild in seiner vollständigen Größe und füllt fast den kompletten Bildschirm aus. Daraus kann durchaus ein Vorteil gezogen werden: In diesem Abschnitt können Zusatzinformationen hinterlegt werden, die bei dem ersten visuellen Eindruck nicht nötig bzw. sogar störend wirken können. Ebenso kann ein „aha“- Effekt erzielt werden. Unerwartetes und Überraschendes lässt den Betrachter genauer hinschauen: sein Interesse wird geweckt. So könnte sich z.B. das Team des Unternehmens in Bildern vorstellen, grafische Elemente können das Gesamtbild komplettieren etc.

Abschnitt 2: Der Hauptdarsteller

Der Hauptteil mit seinen 525 Pixeln in der Höhe ist wie der Name schon sagt der prominenteste aller Abschnitte. Hier gibt es den meisten Platz zu füllen. Da das obere Drittel beim Profilaufruf ja nicht zu sehen ist, sollte das hochgeladene Hintergrundbild auch ohne jenen Teil „funktionieren.“ Dass abgeschnittene Köpfe o.ä. hier nicht aussehen, versteht sich von selbst. Hier kann man wohl ansonsten nicht viel falsch machen.

Abschnitt 3: Der Schattige

In dem 275 Pixel hohen Informationsteil mit dem viel beschriebenen Hintergrund-Verlauf findet sich das Profilbild, der Profilname und hinterlegte Zusatzinformationen (in unserem Fall die URL des Firmenblogs). Auch der „+1“- Button und die Anzahl der Follower (jetzt winzig klein) sind hier beheimatet.

Unser bisheriger optischer Auftritt war durch den Verlauf wie beschrieben nicht zu halten, wie man im obigen Beispiel sieht. Da ich nicht irgendein Foto aus dem Ärmel zaubern wollte, bot sich ein Screenshot von Google Maps an, wir arbeiten schließlich mit lokalen Unternehmen zusammen. Ähnlich wie bei einem Foto wird der Verlauf weitestgehend entschärft. Er ist okay.







In unserer Firmen-Optik wird sich noch etwas tun, insbesondere im versteckten Teil. Es lohnt sich, wieder vorbeizuschauen. 😉

Natürlich ist man absolut im Vorteil, wenn man sich mit Hilfe von entsprechenden Bildbearbeitungsprogrammen das Bild pixelgenau selbst zusammenschieben kann. Ist dies nicht möglich, sollten bei der Bildwahl die jeweiligen Aufteilungsaspekte mit einbezogen werden. Allein dadurch kann man schon viel gewinnen.

Was hat sich außerdem geändert? Eine schöne Zusammenfassung gibt es bei Philipp Steuer.

Einen Überblick über die Änderungen bei den Google+ Local-Einträgen gibt Sebastian Socha auf dem KennstDuEinen Blog.

Nachtrag: Und wer sein Bannerbild einfach wieder schmaler machen möchte, wendet sich bitte an Viktor Dite. 😉

Bei Anregungen, Fragen oder Ergänzungen verwenden Sie gern den Kommentarbereich.


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