Tutorial – Originelles Werbe-Intro mit Adobe Premiere erzeugen

Bei einem Intro geht es um eine Einleitung zu einem bestimmten Thema. Hier soll ein kleiner Einblick gegeben werden was den Zuschauer in einer kommenden Sendung oder in einer Videoreihe auf der eigenen Webseite erwartet. Dabei handelt es sich meist um eine Text/Bild-Kombination, wobei sich der Text stark vom Hintergrund abhebt um visuell auf das bevorstehende Event aufmerksam zu machen.

Möchte man also für die eigene Firmenseite einen Videobeitrag zum Thema Kamerageschichte halten und diesen in 3-5 Teilen bringen, so erfolgt das Intro in jedem dieser Teile am Anfang eines jeden Clips. Die Länge variiert hier je nach Clip zwischen 10-30 Sekunden. Wie dies funktioniert, aussieht und man ein Intro am schnellsten umsetzen kann zeige ich euch heute im Tutorial mit der Erstellung eines solchen, anhand von Adobe Premiere.

Das Design

Am Beginn jeder Intro Erstellung stellt sich die Frage für welches Design man sich entscheidet oder was für einen Look man kreieren möchte. Handelt es sich um ein einmaliges Video, so macht man im Intro meist auf das angekündigte Produkt aufmerksam. Bei einer Videoreihe entwirft man ein Intro welches wiederkehrend ist und somit auch ein Qualitätsmerkmal für weitere Videos zum Ausdruck bringt. Eine visuelle Vorlage gibt es nicht. Meist hilft eine Betrachtung von Intros größerer Firmen im Internet oder im TV um sich einen kleinen Eindruck zu verschaffen.

Hier erkennt man schnell dass von einfach, klassisch bis hin zu aufwendig produzierten Intros jedes Spektrum der Palette abgedeckt ist. Ein Intro soll zum größten Teil ein Vorgeschmack für das sein, was den Zuschauer erwartet. Am beeindruckendsten wirkt es also immer wenn man Objekte oder Texte einbaut welche sich zum Teil bewegen oder durch Animationen visuell verstärkt werden. Das Intro muss den Betrachter anregen auch das folgende Produktvideo anzuschauen. Ist dies der Fall, so war auch das Intro gelungen und trägt zu einem großen Teil eines späteren Verkaufs des Produktes bei. Demzufolge beginnen wir doch einfach mal mit der technischen Umsetzung!

Technische Umsetzung

Zunächst einmal öffnet man das Programm Adobe Premiere (erhältlich für Mac und Windows). Wie im damals gezeigten iMovie Tutorial besteht der Aufbau von Adobe Premiere ziemlich genau aus den gleichen Bausteinen. Der grösste Unterschied dieses Programms zum kleinen iMovie ist natürlich der Umfang der integrierten technischen Möglichkeiten. Adobe Premiere ist ein Profiwerkzeug welches allerdings sehr übersichtlich ist und auch für Profis von iMovie oder Windows Movie Maker recht schnell zu verstehen sein wird.

Die Hauptaufgabe des von mir heute präsentierten Intros ist das kombinieren aus Bildern, Texten und Animationen. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der Umsetzung von Key-Points (Schlüsselpunkten). Diese sind enorm wichtig um bestimmte Arbeitsschritte, zum Beispiel das Ein und Ausblenden eines Textes zu einem bestimmten Zeitpunkt zu beginnen und auch wieder zu beenden. Wie dies aussieht zeige ich jetzt.

Key-Points bei Texten und Bildern

Zuerst einmal benötigt man Material aus welchem man ein kreatives Intro zaubern möchte. In meinem Fall handelt es sich um ein paar Bilder. Alles weitere wie Text und die dazugehörige Animation setze ich mit Adobe Premiere um. Ein kleiner Song den es zu finden gilt, rundet das ganze natürlich noch ab. Hierzu möchte ich auf zwei Seiten verweisen welche die Möglichkeit bieten das dort erhältliche Material kostenfrei und Kommerziell zu verwenden. Freesound als auch Freemusicarchive bieten diese Möglichkeit.

Um für ein ansprechendes Intro auch mit dem richtigen Text zu überzeugen, sollte man die Standard-Fonts des eigenen Computers meiden und nach kreativeren Mitteln schauen. Die Seite Dafont ist in dieser Hinsicht Ansprechpartner Nummer Eins wenn es um Verschönerung von Text geht. Hier finden sich Tausende von unterschiedlichen Textarten welche kostenfrei zur Verfügung stehen.

Wie oben zu erkennen muss man anhand der Key-Points abschätzen, wann eine Animation beginnen und wann Sie aufhören soll. Bevor man dies tut, benötigt es auch die Info welche Animation man anhand des EFFEKTEINSTELLUNGS-FENSTERS durchführen möchte. Hat man vor, zwei schwarze Balken von rechts nach links in das Bild hineinfliegen zu lassen, so braucht es erst eimal Zwei solcher Objekte.

In Adobe Premiere gehen wir hierfür in das Projektfenster und öffnen mit Rechtsklick ein NEUES OBJEKT und dann einen neuen SCHWARZSTREIFEN. Dieser oder mehrere SCHWARZSTREIFEN werden in die untere TIMELINE gezogen. Mit einem Doppelklick auf diesen öffnen sich im Vorschaufenster die EFFEKTEINSTELLUNGEN für den SCHWARZSTREIFEN. Hier kann man nun sämtliche Tools zum Bearbeiten ausführen.

Dort angekommen entscheidet man wie man jegliche Objekte verformen möchte, sei es Text, Bild oder auch Farbflächen. Am Beispiel unseres SCHWARZSTREIFENS welcher einfach nur eine schwarze Fläche darstellt, möchte ich zwei schmale Streifen entwerfen. Ein Streifen soll im Intro von Links und einer von rechts ins Bild fliegen. Dabei benötigen wir in dem Effektfenster die Optionen POSTION, SKALIERUNG und DECKKRAFT. Links neben diesen Optionen ist eine kleine Stoppuhr zu erkennen.

Über diese Uhr aktiviert man die schon genannten Key-Points. Bevor man diese richtig einstellt muss der SCHWARZSTREIFEN von der Form und Größe angepasst werden. Da wir bei der Option SKALIERUNG im Moment nur gleichmäßig verkleinern und vergrößern können, muss man das Häckchen bei GLEICHMÄßIGER SKALIERUNG entfernen und schon stehen einem keine Grenzen mehr im Weg.

In der Timeline oder auch im Effektfenster, rechts neben den Optionen, schiebt man den Regler auf die Zeitposition wo der gewünschte Effekt oder die Animation beginnen soll. Hat man seine schwarzen Balken auf die gewünschte Größe gebracht, so drückt man die Stoppuhr und es wird automatisch ein Key-Point in der Timeline gesetzt. Danach schiebt man den Regler ein Stückchen weiter, -> bringt den Schwarzbalken in die gewünschte Endposition und drückt auf neuen KEY-Frame hinzufügen.

Dies findet man rechts neben Jeder Einstellungsvariable und befindet sich zwischen 2 Pfeilen. Hat man also beide Key-Points gesetzt so berechnet das Programm Premiere automatisch den Weg vom ersten zum zweiten Keypoint und es entsteht eine animierte Bewegung. Diese Bewegungen kann man in verscheiden Richtungen durchführen. Man kann auch die Bewegung eines Objektes, wie den Schwarzbalken, während der Animation verformen lassen. Hierzu wird neben der Erstellung von Key-Points bei der POSITIONS-OPTION auch die Aktivierung jener Schlüsselpunkte bei der SKALIERUNG notwendig.

Hat man alles richtig eingestellt, so verlaufen die schwarzen Balken innerhalb meiner eingestellten Zeit von rechts und links in das Bild. Mit dem Text gehe ich ganz genauso vor. Hier muss ich zunächst einen neuen Text entwerfen. Dies funktioniert über den oberen Programmbalken TITEL -> NEUER TITEL -> STANDARD STANDBILD. Sobald man den Text entworfen hat, schliesst man das Titelfenster und der neue Text liegt automatisch in der Mediathek. Diesen zieht man nun wie auch Bild oder Tonmaterial einfach in die Timeline.

Hat man dies erledigt so verhält es sich mit dem Text genauso wie bei den Schwarzbalken. Man klickt den Text in der Timeline doppelt an und schon öffnet sich das Effekteinstellungs-Fenster. Genau wie auch oben beschrieben geht man hier mit den Key-Point’s vor. Ist dies erreicht, so könnt Ihr ein ungefähres Ergebnis wie hier im Video erwarten.

Sicher wird die hier von mir beschriebene Methode für manch einen nicht so einfach erscheinen. Deshalb bitte ich Jeden der Fragen hat, mich einfach anzuschreiben. Egal ob bei Google+ oder hier in den Kommentaren. Bei Bedarf oder Interesse würde ich mir auch einmal die Zeit nehmen ein Videotutorial für das Thema INTRO zu gestalten. Sagt bescheid!

beste Grüße
Felix

 

 

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