Erfolgreich Bloggen für Unternehmen – die Anleitung Teil I

Was genau ist Bloggen eigentlich und was bringt das für unser Firmen-Marketing? Solche oder ähnliche Fragen bekommen wir des Öfteren von Kunden und Lesern zu hören. Meine Kollegin Svenja Hintz hat in einem tollen Beitrag bereits erklärt, warum ein Firmen-Blog für Unternehmen unbedingt zum Online-marketing Mix gehört. Darauf aufbauend beginnen wir heute eine umfangreiche Anleitung mit mehr als 30 hilfreichen Tipps, mit der Sie aus Ihrem Firmen-Blog auch wirklich alles rausholen können. Was alles in diesem Zusammenhang bedeutet wird klar, wenn wir noch einmal kurz zusammentragen, warum Bloggen für Ihr Unternehmen so wertvoll ist:

  • regelmäßige Veröffentlichungen fördern die Bekanntheit Ihrer Marke (gerade bei kleinen Unternehmen)
  • Interessante Inhalte locken wertvolle Links und erhöhen die Sichtbarkeit Ihrer Website in den Suchergebnissen
  • Ein Blog ist ein toller Weg um Kunden und Neukunden Wissen zu vermitteln und Vertrauen zu Ihrem Unternehmen zu etablieren – das hilft bei der Neukundengewinnung

Ist die Entscheidung für den Blog getroffen, bzw. hat das Firmen-Bloggen schon begonnen? Sehr gut! Mit diesen Optimierungs-Tipps zu Technik und Inhalten machen Sie aus Ihrem Blog eine echte Marketing-Maschine:

1. Verbessern Sie die Ladezeit Ihrer Website

Etwa 20% aller Seiten werden trotz anfänglichem Interesse nicht betrachtet, weil sie schlicht und einfach zu lange brauchen, bis sie auf dem Bildschirm geladen sind. In der folgenden Infografik der Firma KISSmetrics Customer Analytics wird dieses Problem detailliert veranschaulicht:

Ladezeiten von epischen Ausmaßen können mit technischen Problemen auf Ihrer Website zusammenhängen (zbsp. Ihr Web-Host oder kleine auf der Website installierte Plugins und Programme, die die Ladezeiten in die Länge ziehen). Ein anderer Grund könnten zu große Bild-Dateien, die den Download Ihrer Website in die Länge ziehen.

So oder so – Sie sollten sicherstellen, dass Ihre Website nicht länger als 5 Sekunden (idealer weise 3) benötigt, bis sie auf

  • Smartphones, Tablets und Desktop Computern
  • Windows Browsern (Chrome, Firefox, Internet Explorer) und
  • Apple Browsern (Safari, Chrome, Firefox)
  • vollständig geladen sind.

Betreiben sie also ein paar Feldstudien und überprüfen Sie die Ladezeiten Ihrer Seite auf unterschiedlichen Geräten (bei Freunden, auf Arbeit, daheim usw.) Sollten Sie merken, dass die Seite sehr langsam lädt, ist Nachforschung angesagt. Suchen Sie nach problematischen Plugins oder rufen Sie Ihre Hosting Firma an, um herauszufinden, ob es eventuell Probleme mit den Servern gibt. Und vor allem: Halten Sie Ihrer Bilddateien klein:

2. Arbeiten Sie mit möglichst kleinen Bilddateien

Die Dateigrößen Ihrer Bilder und Grafiken können für die Performance Ihrer Website den Unterschied zwischen erfolgreich und nicht erfolgreich bedeuten – insbesondere im Fall von mobilen Endgeräten. Bitte nicht falsch verstehen!! Bilder und Grafiken auf der sind ein toller Blickfang und werten den Inhalt auf. Es gilt jedoch, so wenig wie möglich Platz zu verbrauchen.

Einige kurze Grundlagen zur Optimierung von Bilddateien:

  • .jpg – JPG’s sind perfekt für Fotos und komplexe Abbildungen, auf denen viel los ist. Wenn Sie mit Bild-Optimierung möglichst wenig Zeit verbringen wollen, arbeiten Sie einfach immer mit JPG – Hier erhalten Sie den besten Kompromiss zwischen Qualität und Dateigröße
  • .png – PNG sind als vergleichsweise neue Dateiform so etwas wie ein Hybrid zwischen .gif und .jpg. Für dekorative Bilder oder Abbildungen mit viel weisser Fläche ist dieses Format sehr zu empfehlen. Sie sollten jedoch nicht für normale Fotos genutzt werden, da dann die Dateigröße unverhältnismäßig hoch ausfällt. Also: für einfache Grafiken und Text-Screenshots o.Ä. gut; alles andere nicht.
  • Nutzen Sie eine Bildbearbeitungssoftware um Ihre Bilder bezüglich Größe und Qualität zu optimieren. Das Programm Photoshop bietet dafür zum Beispiel mit der Funktion „Für das Web speichern“ eine tolle Option, um Bilder möglichst klein zu machen, jedoch gleichzeitig akzeptable Qualität zu erhalten. Unser Foto-Video-Experte Felix Zurke hat zu diesem Thema schon ein neues Tutorial in Arbeit.
  • Bild-Dateigrößen-optimieren-mit-Photoshop-Winlocal

    Solle Photoshop nicht auf Ihrem Rechner vorinstalliert sein, bzw. Sie keine Lust haben Geld auszugeben, bietet sich mit GIMP ein kostenloser Ersatz an, der jedoch etwas – sagen wir mal – unhandlicher als Adobe’s Marktführer-Software ist. Es gibt jedoch genügend gute deutschsprachige Anleitungen, um sie in Nullkommanix mit der Software und seiner Speicherfunktion vertraut zum machen

    3. Laden Sie Ihre Bilder auf Ihre Website-Domain hoch

    Halten Sie Ihre Inhalte beisammen – so lautet eines unserer Credos. Das gilt auch für Ihre wertvollen Bilder und Grafiken. Sind Ihre Bilder auf der eigenen Website gespeichert, anstatt zum Beispiel auf externen Bilddatenbanken wie Flickr, erhält Ihre Website die Verlinkungen und die damit einhergehende Suchmaschinensichtbarkeit – nicht irgendwer. Dies gilt insbesondere für komplexere Projekte, deren Erstellung eine Menge Arbeit gemacht hat. Es wäre zum Beispiel ziemlich unklug gewesen, unsere Interaktive Adwords-Anleitung für KMU nicht auf unserer eigenen Domain zu speichern. Die Grafik beschert und regelmäßig tolle Links von anderen Webseiten und lockt Besucher auf die Seite.

    AdWords Anleitung Vorschau Winlocal

    4. Schalten Sie nicht all Ihre Links auf Nofollow

    Die Nutzung von Nofollow-Links für Ihre Kommentare ist definitiv ein empfehlenswerter Schritt, um den lästigen Schmeißfliegen des Internets – den Kommentar-Spammern – einen Grund weniger zu geben, Ihre Seite mit nutzlosen 0815-Kommentaren zu bombardieren. Allgemein ist es inzwischen ratsam, Kommentare manuell zu prüfen und ggf. freizugeben. Die Insektenplage scheint sich auszuweiten.

    Geht es aber um Links aus Ihren Texten, die auf andere Webseiten führen, sollten Sie großzügig sein und demjenigen, den Sie verlinken mit einem echten Link belohnen. Solch ein uneingeschränkter Link kann für den Empfänger „suchmaschinentechnisch“ betrachtet sehr viel wert sein, wirkt er sich doch positiv auf die Sichtbarkeit der Seite aus. Und auch Ihrer Web-Präsenz hilft diese Politik: Suchmaschinen folgen den Links auf Ihrer Seite und können sie damit besser kategorisieren, was Ihnen langfristig mehr qualifizierte Besucher verschafft. Also: Raus mit dem „nofollow“ aus Ihren Texten.

    5. Bilder, Videos und andere Medien werten Ihre Inhalte auf

    Um Ihre Texte noch ansehnlicher und interessanter zu gestalten, wirken zusätzliche Elemente wie Bilder, Videos und andere Medien Wunder. Ihre Website wird damit hochwertiger, macht mehr Spass bei der Benutzung und wird auch von den Suchmaschinen als wertvoller angesehen und folglich höher in den Suchergebnissen eingereiht. Zudem erhöht sich die Zeit, die Besucher auf Ihrer Seite verbringen.

    Wer mehr zu den Themen Website-Bilder und Firmen-Videos und deren Vorteile für die Sichtbarkeit von Unternehmens-Websites erfahren möchte, findet hier einiges Lesenswertes:

    7 Tips um durch gute Bilder online mehr Neukunden zu gewinnen

    Video Marketing – Wie KMU mit Firmen-Clips den Unterschied machen

    6. Verpassen Sie Ihren Bildern und Grafiken Alt-Tag Descriptions

    Alt tags sind die kleinen Sichtbarkeitshelferchen für Ihr Bilder SEO. Im Grunde wird das Bild in diesen Snippets, die zum Code des Bildes hinzugefügt werden noch einmal in 2-3 Worten beschrieben. Das hilft der Suchmaschine, Ihre Bilder zu interpretieren und bringt Ihnen potentiel mehr Besucher.

    Hier ein paar Optimierungstipps:

    • nur ein Alt-Tag pro Bild
    • wiederholen Sie die Beschreibungen nicht
    • stopfen Sie Ihre Bilder nicht mit sich ständig wiederholenden Keywords voll
    • kurz und bündig sollte die Beschreibung sein
    • Nutzen Sie für das Alt-Tag und den Namen des Bildes ruhig den gleichen Text (zBsp.: Makler-Wiese-im-Kundengespraech.jpg)

    7. Schreiben sie nicht ausschließlich über Ihr Unternehmen

    Ein oft gesehener Anfänger-Fehler junger Untermehmens-Blogs. Artikel handeln ausschließlich von:

    • Dingen, die auch in Pressemitteilungen stehen
    • Büro-Events
    • jährliche Feiern
    • neue Produkt-Features
    • Fallstudien

    Das mag auf den ersten Blick kontraintuitiv klingen. Ist ein Unternehensblog nicht genau dafür da? Nur teilweise. Ein Blog, der ständig nur von Dingen wie den Aufbauarbeiten an Ihrem Messestand zu berichten hat liest niemand freiwillig. Wirklich gute Blogs bringen dem Leser etwas bei und liefern ihm so einen Mehrwert.

    Natürlich können und sollen Sie auch über neue Produkte schreiben und deren Vorteile hervorheben – aber beschränken Sie sich nicht darauf.

    8. Antworten Sie immer auf Kommentare

    Abgesehen von den nichtssagenden Spam-Kommentaren sollten Sie immer auf eingehende Anmerkungen, Fragen oder anderes Feedback reagieren. Damit wächst nicht nur der Inhalt Ihrer Seite und erweitert Sie um zusätzliche Suchbegriffe – eine durch Kommentare stetig wachsende Seite wird von Google’s Suchalgorythmus als wichtig angesehen und erhält bessere Positionen in den Suchergebnissen.

    Wir freuen uns immer sehr über Kommentare zu unseren Blog-Artikeln und antworten fleißig und ausführlich. Oft findet man in den Anmerkungen auch wichtige Ideen für neue Artikel oder betrachtet behandelte Probleme noch einmal aus einem neuen Blickwinkel.

    9. Werden Sie den Kommentar-Spam los!

    Wie bereits angesprochen ist Kommentar-Spam für Ihren Blog potentiell gefährlich, da die darin integrierten zweifelhaften Backlinks (ein klassiches Ziel sind die berühmten Viagra-Websites) Ihrer Seite ungewollt ein schlechtes Linkprofil beschert, was heutzutage ganz schnell zu einem Sichtbarkeitsverlust durch Abstrafung seitens Google führen kann. Und das nur, weil Sie nett sein wollten und alle Kommentare zugelassen haben. :-(

    Spam Kommentare Problematik

    Also, machen Sie ein mal pro Woche die Qualitätskontrolle und sortieren Sie Spam-Kandidaten aus. Gerade bei recht alten Beiträgen versuchen sich Spammer immer wieder einzuschleichen und einen ihrer Links abzuwerfen. Optional könnte dem durch Schließen der Kommentarfunktion nach zBsp. 6 Monaten begegnet werden. Ansonsten gilt: Wachsam sein!

    10. Machen Sie Ihre Social Media Schnittstellen sichtbar

    Social Media Buttons gehören heute zum guten Ton. Sie machen es den Lesern leicht, Feedback durch Teilen und Empfehlen Ihrer Beiträge abzugeben. Ein gern weiterverbreiteter Artikel kann auch durch diesen Social Proof immer stärker an Reichweite gewinnen, und Ihnen Leser einbringen, an die Sie sonst nicht ohne weiteres gelangt wären.

    Social Media Buttons Website

    Probieren Sie Social Media Buttons an unterschiedlichen Stellen auf Ihrer Seite aus und finden Sie heraus, wo sie am besten genutzt werden.

    P.S.: Und haben Sie keine Angst, dass es eventuell albern aussehen könnte, wenn Ihre Inhalte anfangs sehr wenig geteilt werden! Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen da nur Mut zusprechen. Das wird sich im Laufe der Zeit schnell ändern.

    11. Bloggen Sie regelmäßig

    Regelmäßiges Bloggen ist toll für die Sichtbarkeit Ihrer Firmen-Website. Die Suchmaschinenroboter sind durch den konstanten Zuwachs an Inhalt auf Ihrer Seite angehalten, oft bei Ihnen vorbeizukommen und die Website komplett abzugrasen. Im Grunde kommunizieren Sie damit: „Hey, wir sind nicht nur eine statische Unternehmensseite, die einmal aufgesetzt wurde und jetzt für die nächsten 3 Jahre unverändert bleibt – Bei uns kommt regelmäßig relevanter neuer Inhalt zu Themen, die unsere Branche und die Örtlichkeit tangieren.“

    Regelmäßiges Veröffentlichen in Form von Blog-Beiträgen ist auch der einzig effektive Weg, um eine echte Leserschaft aufzubauen. Ein paar sporadische Artikelchen werden Sie da leider nicht weit bringen. Leser erinnern sich dann einfach nicht an Sie.

    12. Erlauben Sie gute Beiträge von Gast-Bloggern auf Ihrer Seite

    Erst kürzlich haben wir einen interessanten Gast-Artikel auf unserem Blog veröffentlicht, der sehr gut bei den Lesern ankam. Beiträge anderer Autoren auf Ihrer Seite bringen – so sie inhaltlich relevant sind – diverse Vorteile mit sich. 1. Sie können sich und Ihrem Team eine Schreibpause gönnen und auch mal eine andere Stimme zu Wort kommen lassen 2. Ein Gast-Blogger wird seinen Artikel aus eigenem Antrieb kräftig in seinem eigenen Netzwerk bewerben, was Ihnen neue Leser verschafft 3. Es flattern wieder neue Verlinkungen ein.

    13. Schreiben Sie (gute) lange Blog-Beiträge

    Wir kennen das sicher alle. Man klickt auf eine vielversprechende Überschrift in der Hoffnung, dahinter einen ausführlichen Artikel zu dem angeschnittenen Thema zu finden, nur um dann von einem vage zusammengeschusterten inhaltsschwachen Textfetzen enttäuscht zu werden, der nur als Platzhalter zu dienen scheint. Leider findet man solche Inhalte heute oft.

    Umfangreichere Inhalte, die das angeschnittene Thema ausreichend beleuchten kommen bei den Lesern einfach besser an und erhöhen das Wertigkeitsgefühl Ihrer Veröffentlichungen. Auch die Suchmaschinen erhalten aus langen Texten detailliertere Auskunft darüber, worum es sich bei Ihnen und Ihrer Firma thematisch handelt. Enthalten Ihre Texte dann an wichtigen Stellen auch noch verlinkungen zu inhaltlich relevanten weiterführenden Informationen, machen Sie sich zum Lieblingsschüler der Suchroboter. Google wird Sie langfristig mit attraktiven Positionen zu Ihren Suchbegriffen belohnen.

    14. Teilen Sie Ihre Inhalte „per Hand“ auf Twitter, Facebook und Google+

    Machen Sie sich die Mühe und schreiben Sie einen eigenen kurzen Intro Text, wenn Sie Ihre frisch veröffentlichten Inhalte auf Ihren Social-Media-Accounts teilen. Nutzen Sie Social Media nicht ausschließlich, um Links zu Ihren Texten „rauszufeuern“, sondern nehmen Sie ein wenig an der Diskussion teil schauen Sie vielleicht einmal am Tag vorbei und reagieren ggf. auf Interaktionen, bzw. werden Sie selbst aktiv bei der weiteren Verbreitung.

    Vielen Dank an Sean Work von KISSmetrics für die freundliche Zusammenarbeit The KISSmetrics Guide to Blogging

    Bildquelle: US National Archives

    Haben Sie noch Puste? Hier geht’s nun zum zweiten Teil mit 12 weiteren wichtigen Tipps:

    erfolgreich-bloggen-fuer-unternehmen-teil-2

9 Kommentare zu „Erfolgreich Bloggen für Unternehmen – die Anleitung Teil I

  1. Georg Niebler

    Hallo,

    wieder mal danke für den tollen Beitrag. Da wir auch gerade dabei sind einen Block aufzusetzen http://blog.erlebnisschreinerei.de/ kommt uns dieser Artikel gerade recht.

    Noch habe ich etwas Schwierigkeiten mit dem Layout aber das wird sich bald ändern. Falls jemand fertige Templates für Thesis 2.0 auf deutsch kennt bitte Posten. Hier bin ich noch auf der Suche.

    Danke für die guten Tipps.

    Georg Niebler

    Antworten
  2. Henning Holweger

    Das Thema „lange oder kurze Blogbeiträge?“ ist ein heiß diskutiertes Thema in unser Agentur. Meine Meinung entspricht der hier unter Punkt 13. beschriebenen Strategie: „Schreiben Sie (gute) lange Blog-Beiträge“ wird da empfohlen, singemäß: „die Robots mögen das“. Aber eine einleuchtende Gegenstimme sagt: „Schreib keine zu langen Texte, die lesen NUR die Robots“.
    Wir haben den Artikel dann in 3 Abschnitte aufgeteilt, da mich folgendes Argument überzeugt hat: „Am Ende findet sich der gesamte Content ja doch auf einer URL wieder …“. Bin gespannt auf Eure Meinung. Danke und schönen Gruß!

    Antworten
    1. Alexander Kasten

      Hallo Herr Holweger,

      Wohl wahr! Beim Thema Textlänge und SEO vs. User Benefits scheiden sich die Geister – sicherlich auch, weil diese Frage wohl für jeden Fall individuell entschieden werden muss. Ich denke man sollte da eine Weile testen und den ersten Blick auf das Nutzerverhalten werfen. Wie lange bleiben die Besucher auf dem 1.500 Wort Artikel – durchschnittlich 6,5 Minuten oder nur 45 Sekunden? Wie sieht es mit den Likes, tweets und G+ Shares bei kurzen vs. langen Texten aus – Kommen die umfangreichen Inhalte besser an als die knapperen, in Serie geschalteten? Mit diesen Erkenntnissen lässt sich dann die Zielgruppe sehr gut bedienen.

      Persönlich zum Beispiel bevorzuge ich lange, ausführliche Texte, die viel Input liefern und ein Thema richtig gut beleuchten, bzw. Argumentationen detailliert zusammentragen. Ich bin als Leser immer etwas genervt von Seiten wie der Süddeutschen Zeitung, die Ihre längeren Artikel generell zerschneiden, damit sie möglichst viele Pageviews durch meinen Besuch generieren.

      Aber wie gesagt, entscheidend ist wohl die individuelle Erfahrung mit den Kunden/Lesern/Usern.

      Danke für Ihren Kommentar!

      P.S. Interessant ist die Frage natürlich auch mit genau diesem Artikel. Hier hat sich aus vergangenen Beiträgen gezeigt, dass 1.900 Wörter die Obergrenze des „am Stück erträglichen „sind – daher gibt es 2 Teile :-)

      Antworten
  3. Alexander Kasten

    Hallo Herr Niebler,

    Danke für die Blumen! Toll, dass Sie jetzt zusätzlich zu all Ihren bereits etablierten Online Marketing Maßnahmen auch noch einen Firmen-Blog hinzufügen! Wir freuen uns auf neue Erfahrungsberichte!

    Anm.: Familie Niebler hat uns vor einiger Zeit in einem ausführlichen Interview von ihren umfangreichen Erfahrungen mit Online Marketing berichtet: http://www.winlocal.de/blog/2012/11/erfolgreich-marketing-im-internet-betreiben-die-schreinerei-niebler-im-interview/

    Antworten
  4. Wolfgang Mohr

    Wow,viel zu lesen..aber das hab ich mir diesmal angetan,grad als Neuling beim bloggen.Die meisten Seiten,die ich so lese,behandeln viele Themen für mich zu Oberlehrerhaft.Aber hier hatte ich das Gefühl,hier lern ich was,danke.

    Antworten
  5. siegmar gebele

    ein blog-artikel par excellence!
    informativ, unterhaltsam, mit anschaulichen bildern angereichert…
    was ich noch anfügen möchte und auch meinen kunden rate: persönlich werden! sich also nicht scheuen, auch mal über eigene gedanken und „befindlichkeiten“ zu bloggen. human business works! 😉
    merci°sg

    Antworten
  6. Cornelia Nagel

    Hallo,
    ganz großes Lob, ein wirklich toller Blog. Und 1000 Dank für die tollen Tipps.

    Auch ich habe mich kürzlich für einen Blog http://www.buerotext.com/blog-1/ entschlossen. Und bin da natürlich für jede Info dankbar. Denn auch ich hatte den Gedanken, hoffentlich gehen mir die Ideen nicht aus :-)

    Macht weiter so,
    liebe Grüße

    Cornelia Nagel

    Antworten
  7. Jannis Lietzau

    Die Qualität des Blog-Artikels beweist sich selber. Ich war auf der Suche nach Tips/Tricks für gutes Bloggen und der hier war #1 in den Suchergebnissen.

    Was mir allerdings noch fehlt wären Hinweise und Guidelines, wie man den richtigen Content identifiziert (was interessiert meine Leser eigentlich?)

    Antworten

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